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[[1946]] wird von [[Tobias Reiser d. Ä.]] (* [[1907]]; † [[1974]]) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias Reiser d. J.]] (* [[1946]]; † 1999) geboren.
 
[[1946]] wird von [[Tobias Reiser d. Ä.]] (* [[1907]]; † [[1974]]) im Dezember erstmals ein Salzburger Adventsingen in einem Gesellschafterheim am Salzburger [[Rudolfskai]] für Freunde und Weggefährten veranstaltet. Im selben Jahr wird auch das Salzburger Heimatwerk als Genossenschaft eingerichtet und [[Tobias Reiser d. J.]] (* [[1946]]; † 1999) geboren.
 
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]
 
[[Datei:Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus.jpeg|thumb|Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus]]
Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre [[1950]] in den [[Prunkräume der Alten Residenz#Kaisersaal|Kaisersaal]] der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* [[1886]]; † [[1974]]). Weitere Mitwirkende sidn die Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein "ALPINIA"|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von [[Professor|Prof]]. [[Josef Dengg (Volksliedkomponist)|Josef ''Sepp** Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspielturm|Glockenspielturm]] als Einstimmung zum Adventsingen statt.
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Nachdem die adventliche Zusammenkunft immer mehr Zulauf erhält, übersiedelt man im Jahre [[1950]] in den [[Prunkräume der Alten Residenz#Kaisersaal|Kaisersaal]] der [[Alte Residenz|Salzburger Residenz]]. Erstmals laden das Salzburger Heimatwerk und die [[Salzburger Heimatpflege]] gemeinsam zu dieser Veranstaltung. Die Rundfunksprecherin [[Christine Reisinge|Christl Reisinger]] liest Texte von [[Annette Thoma]] (* [[1886]]; † [[1974]]). Weitere Mitwirkende sidn die Kleine Hackbrett-Musik, Zither- und Gitarrentrio, Fiedel- und Flötengruppe Kammerer, Rudi Rehle, Saalfeldner Dreigesang, Viergesang Windhofer-Leitner, eine Klöpflergruppe, die Sternsingerkinder, die Tanzperchtengruppe der [[1. Salzburger Gebirgstrachten-Verein "ALPINIA"|Alpinia]] und der [[Salzburger Volksliedchor]] von [[Prof]]]. [[Josef Dengg (Volksliedkomponist)|Josef ''Sepp** Dengg]]. Der Chorgesang ist mit dem Salzburger Volksliedchor bis heute ein prägendes Element des Salzburger Adventsingens. Zeitgleich findet das erste Adventblasen vom [[Salzburger Glockenspielturm|Glockenspielturm]] als Einstimmung zum Adventsingen statt.
    
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Aula Academica]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* [[1897]]; † [[1973]]) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „''Kleinen Christkindlgeschichten''“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.
 
Doch auch dieser Veranstaltungsort wird rasch zu klein. [[1952]] übersiedelt man daher in die [[Aula Academica]] der [[Universität Salzburg]]. [[Karl Heinrich Waggerl]] (* [[1897]]; † [[1973]]) hat sein Debüt und liest zum ersten Mal die „''Kleinen Christkindlgeschichten''“. Seine heiter-besinnlichen Lesungen begeistern das Publikum und verleihen dem Salzburger Adventsingen eine weitere unverwechselbare Note. Er bleibt dem Salzburger Adventsingen bis zu seinem Tod im Jahre 1973 treu. Immer mehr Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum werden auf das Salzburger Adventsingen aufmerksam. Das bis zu seiner Gründung im Jahre 1946 nicht existente Genre „Adventsingen“ wird zum Synonym für zahlreiche weitere Veranstaltungen ähnlichen Formats.

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