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Textersetzung - „Nassfeldtal“ durch „Nassfeld“
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==== Weiter geht's über das/die Schiedeck zum Knappenbäuelsee ====
 
==== Weiter geht's über das/die Schiedeck zum Knappenbäuelsee ====
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Ab der Mittelstation gehen wir die Werksstraße nach Norden durch das "Mooskarl" hinauf und weiter bis zu einem kleinen Felsgebilde, das die Einheimischen "Tatzelwurm" nennen. Es ist jene Stelle, wo man erstmals einen Tiefblick in das eigentliche Nassfeldtal hinunter und das Tal hinaus hat. Hier trug sich der Fall zu, dass Variantenfahrer den gesperrten, extrem steilen Hang ins Tal hinunterfuhren, und es gab dabei auch ein Todesopfer. Es ist der nördlichste Punkt unserer Wanderung und wir wenden uns wieder bergan nach Osten hinauf. Es lohnt sich bereits hier nach Alpenpflanzen der alpinen Region Ausschau zu halten, z. B. nach [[Zwerg-Seifenkraut]] und [[Krainer Grau-Greiskraut]]. Nach einigen Kehren erreichen wir die/das Schiedeck (an ihrer Südgrenze), hier mit einer Sonnenhütte. Nun dreht der Weg ungefähr nach Süden und führt, vorbei an der markanten, kugelartigen Talstation des Kreuzkogel-Schleppliftes, mit mäßiger Steigung entlang einer talähnlichen Geländeverebnung hinauf zum Knappenbäuelsee, der meist unetymologisch, also falsch als ''Knappenbeudelsee'' oder ''Knappenbeutelsee'' geschrieben wird (zur Namenserklärung siehe SalzburgWIKI unter ''Knappenbeutelsee''). Auf einer kleinen Kuppe angekommen, sehen wir direkt unter uns den wunderschönen Bergsee. Die Knappen des [[16. Jahrhundert]]s nannten ihn noch "Unken-See" - ob es solche Tierchen wirklich einmal dort gegeben hat? Immerhin liegt der See auf 2 250 m ü. A.
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Ab der Mittelstation gehen wir die Werksstraße nach Norden durch das "Mooskarl" hinauf und weiter bis zu einem kleinen Felsgebilde, das die Einheimischen "Tatzelwurm" nennen. Es ist jene Stelle, wo man erstmals einen Tiefblick in das eigentliche Nassfeld hinunter und das Tal hinaus hat. Hier trug sich der Fall zu, dass Variantenfahrer den gesperrten, extrem steilen Hang ins Tal hinunterfuhren, und es gab dabei auch ein Todesopfer. Es ist der nördlichste Punkt unserer Wanderung und wir wenden uns wieder bergan nach Osten hinauf. Es lohnt sich bereits hier nach Alpenpflanzen der alpinen Region Ausschau zu halten, z. B. nach [[Zwerg-Seifenkraut]] und [[Krainer Grau-Greiskraut]]. Nach einigen Kehren erreichen wir die/das Schiedeck (an ihrer Südgrenze), hier mit einer Sonnenhütte. Nun dreht der Weg ungefähr nach Süden und führt, vorbei an der markanten, kugelartigen Talstation des Kreuzkogel-Schleppliftes, mit mäßiger Steigung entlang einer talähnlichen Geländeverebnung hinauf zum Knappenbäuelsee, der meist unetymologisch, also falsch als ''Knappenbeudelsee'' oder ''Knappenbeutelsee'' geschrieben wird (zur Namenserklärung siehe SalzburgWIKI unter ''Knappenbeutelsee''). Auf einer kleinen Kuppe angekommen, sehen wir direkt unter uns den wunderschönen Bergsee. Die Knappen des [[16. Jahrhundert]]s nannten ihn noch "Unken-See" - ob es solche Tierchen wirklich einmal dort gegeben hat? Immerhin liegt der See auf 2 250 m ü. A.
    
Die Gegend ringsum ist alpine Weidefläche, auch mit ziemlich viel Bürstlingsrasen. Die Blütenpracht zeigt sich eher als recht bescheiden. Aber hier, am südlichsten Punkt unserer Wanderung, bei dem Pfosten mit Wegweisertafeln, oder etwas unterhalb beim See, ist eine Rast angesagt. Immerhin liegen ca. 670 bereits bewältigte Höhenmeter schon hinter uns.
 
Die Gegend ringsum ist alpine Weidefläche, auch mit ziemlich viel Bürstlingsrasen. Die Blütenpracht zeigt sich eher als recht bescheiden. Aber hier, am südlichsten Punkt unserer Wanderung, bei dem Pfosten mit Wegweisertafeln, oder etwas unterhalb beim See, ist eine Rast angesagt. Immerhin liegen ca. 670 bereits bewältigte Höhenmeter schon hinter uns.