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''[...] Zu Ehren der Teilnehmer an der Fernfahrt findet heute abends wie schon gemeldet, im Kurparke ein Militär-Konzert statt, das, von herrlichsten Wetter begünstigt-, sich eines zahlreichen Besuches erfreuen dürfte.''</blockquote>
 
''[...] Zu Ehren der Teilnehmer an der Fernfahrt findet heute abends wie schon gemeldet, im Kurparke ein Militär-Konzert statt, das, von herrlichsten Wetter begünstigt-, sich eines zahlreichen Besuches erfreuen dürfte.''</blockquote>
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Die letzte Etappe Salzburg - Wien wurde am [[29. Juni]] auf der [[Wiener Straße]] in der Gemeinde [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] gestartet. Die ersten vier Fahrer wurden in Abständen von 15 Minuten auf die Strecke geschickt. Die weiteren Fahrer starteten in Zehn-Minuten-Abständen.
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Die letzte Etappe Salzburg - Wien wurde am Sonntag, den [[29. Juni]], auf der [[Wiener Straße]] in der Gemeinde [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] gestartet. Die ersten vier Fahrer wurden in Abständen von 15 Minuten auf die Strecke geschickt. Die weiteren Fahrer starteten in Zehn-Minuten-Abständen. Von diesem Start berichtete das ''Salzburger Volksblatt'' in ihrer Ausgabe vom [[30. Juni]] ausführlich. In [[Straßwalchen]] versammelte sich eine größere Zahl an Schaulustigen aus dem [[Innviertel]] und dem [[Mondseeland]], die die Teilnehmer der Wettfahrt ''anstaunen'' wollten.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020630&seite=5&zoom=33 ANNO], Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 30. Juni 1902, Seite 5</ref>
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Sieger wurde der Franzose Marcel Renault, dessen Wagen mit "nur" 34 PS leistungsmäßig fast allen anderen Konkurrenten deutlich unterlegen war. Aber sein leichteres Gewicht und vor allem seine Zuverlässigkeit brachten ihm den Sieg. Seine Durchschnittgeschwindigkeit inkl. den Stopps für Reifenwechsel, Tanken und Reparaturen betrug aber immerhin noch 62,5 km/h.
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Sieger wurde der Franzose Marcel Renault, dessen Wagen mit "nur" 34 PS leistungsmäßig fast allen anderen Konkurrenten deutlich unterlegen war. Aber sein leichteres Gewicht und vor allem seine Zuverlässigkeit brachten ihm den Sieg. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit inkl. den Stopps für Reifenwechsel, Tanken und Reparaturen betrug aber immerhin noch 62,5 km/h.
    
==Die Renaissance des Rennens==
 
==Die Renaissance des Rennens==