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| | [[Datei:Franz Reinisch II. Orgel Bucheben 1896.jpg|thumb|Orgel von Franz Reinisch II. 1896 (mit sieben Registern)]] | | [[Datei:Franz Reinisch II. Orgel Bucheben 1896.jpg|thumb|Orgel von Franz Reinisch II. 1896 (mit sieben Registern)]] |
| | [[Datei:Kanzel, Wallfahrtskirche Maria Elend, jetzt Bucheben.JPG|thumb|Kanzel, bis 1783 in [[Wallfahrtskapelle Maria Elend|Maria Elend]]]] | | [[Datei:Kanzel, Wallfahrtskirche Maria Elend, jetzt Bucheben.JPG|thumb|Kanzel, bis 1783 in [[Wallfahrtskapelle Maria Elend|Maria Elend]]]] |
| − | Die '''Pfarrkirche zu den Hll. Hieronymus und Leonhard ''' ist seit [[1891]] die römisch-katholische Pfarrkirche der [[Katastralgemeinde Bucheben]] in [[Bucheben]] in der Marktgemeinde [[Rauris]], elf Kilometer südlich des Marktzentrums und steht unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Rauris|Denkmalschutz]]. | + | Die '''Pfarrkirche zu den Hll. Leonhard und 'Hieronymus''' ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen [[Pfarre Bucheben]] in der Marktgemeinde [[Rauris]]. Sie steht elf Kilometer südlich des Marktzentrums und unter [[Denkmalgeschützte Objekte in Rauris|Denkmalschutz]]. |
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| | == Einleitung == | | == Einleitung == |
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| | „''Im Winter sind die Wege oft derart verweht und durch Lahnen'' ([[Lawine]]n) ''verlegt, daß man nicht durchkommt, daß die Kranken sterben und nicht einmal die Leichen zum Friedhof gebracht werden können. Es ist vorgekommen, daß die Leiche aufgefrört und auf eine wegsamere Zeit aufbehalten werden musste, weil man mit einem Fuhrwerk nicht durchkam.''“ Es standen damals 15 Häuser leer, aber 200 Personen hatten weiter als zwei Wegstunden bis zur Kirche in Rauris. Auch dieses Gesuch war erfolglos. Erst als [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] im Jahr [[1783]] beschlossen hatte in den abgelegenen Tälern doch neue Seelsorgestellen zu errichten, kam die Kirchenfrage in Bucheben erneut ins Rollen. Da sich die Bevölkerung auf keinen Standort einigen konnte, kam eine erzbischöfliche Kommission in den Hüttwinkl und wählte den Bühel in Bucheben als den geeignetsten Standort aus. | | „''Im Winter sind die Wege oft derart verweht und durch Lahnen'' ([[Lawine]]n) ''verlegt, daß man nicht durchkommt, daß die Kranken sterben und nicht einmal die Leichen zum Friedhof gebracht werden können. Es ist vorgekommen, daß die Leiche aufgefrört und auf eine wegsamere Zeit aufbehalten werden musste, weil man mit einem Fuhrwerk nicht durchkam.''“ Es standen damals 15 Häuser leer, aber 200 Personen hatten weiter als zwei Wegstunden bis zur Kirche in Rauris. Auch dieses Gesuch war erfolglos. Erst als [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] im Jahr [[1783]] beschlossen hatte in den abgelegenen Tälern doch neue Seelsorgestellen zu errichten, kam die Kirchenfrage in Bucheben erneut ins Rollen. Da sich die Bevölkerung auf keinen Standort einigen konnte, kam eine erzbischöfliche Kommission in den Hüttwinkl und wählte den Bühel in Bucheben als den geeignetsten Standort aus. |
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| − | [[1891]] wurde das Vikariat Bucheben zur Pfarre erhoben. | + | [[1891]] wurde das Vikariat Bucheben zur Pfarre und die Vikariatskirche somit zur Pfarrkirche erhoben. |
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| | === Kirchenbau === | | === Kirchenbau === |
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| | == Bilder == | | == Bilder == |
| − | {{Bildkat}} | + | {{Bildkat|Pfarrkirche zu den Hll. Hieronymus und Leonhard}} |
| | ==Literatur== | | ==Literatur== |
| | * [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Unterpinzgau - Zell am See, Taxenbach, Rauris'', Selbstverlag [[Hollersbach im Pinzgau]], 1960 | | * [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner, Josef]]: ''Unterpinzgau - Zell am See, Taxenbach, Rauris'', Selbstverlag [[Hollersbach im Pinzgau]], 1960 |