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| − | Am Sonntag, den [[8. September]] [[1929]], fand am Gaisberg das erste internationale Gaisbergrennen statt. Baron [[Franz Preuschen]], der in der [[Gemeinde Aigen]] wohnte, war damals Präsident des [[SAMTC|Salzburger Automobil-Clubs]] (S.A.C.), der dieses Rennen, zusammen mit dem ''Bayerischen Automobil-Club'' veranstaltete. Der Start war damals noch in Gemeinde [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] bei der heutigen Obuskehre in [[Obergnigl]]. | + | Am Sonntag, den [[8. September]] [[1929]], fand am Gaisberg das erste internationale Gaisbergrennen statt. Baron [[Franz Preuschen]], der in [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] wohnte, war damals Präsident des [[SAMTC|Salzburger Automobil-Clubs]] (S.A.C.), der dieses Rennen, zusammen mit dem ''Bayerischen Automobil-Club'' veranstaltete. Der Start war damals noch in Gemeinde [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] bei der heutigen Obuskehre in [[Obergnigl]]. |
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| | Am [[2. Juli]] [[1933]] fand dann vor dem [[Zweiten Weltkrieg]] das letzte Mal am Gaisberg ein Rennen statt. Und es brachte schließlich eine neue absolute Bestzeit, gefahren vom Italiener Conte Trossi auf Alfa Romeo in 07:42,57 min. (92,62 km/h). Philipp Graf Boos-Waldeck fuhr mit 08:04,08 min. eine ganz passable Zeit. Der spätere Sportwagenhersteller ''Carlo Abarth'', fuhr - noch als - Karl Abarth in der Motorradbeiwagen-Klasse mit. Aufgrund der [[1000-Mark-Sperre]] sowie von Anordnungen der [[Nationalsozialisten]] in Deutschland waren keinen deutschen Rennfahrer und Rennwagen am Start. So fehlte auch Rudolf Caraciola, jedoch viele Italiener waren nach Salzburg gekommen. | | Am [[2. Juli]] [[1933]] fand dann vor dem [[Zweiten Weltkrieg]] das letzte Mal am Gaisberg ein Rennen statt. Und es brachte schließlich eine neue absolute Bestzeit, gefahren vom Italiener Conte Trossi auf Alfa Romeo in 07:42,57 min. (92,62 km/h). Philipp Graf Boos-Waldeck fuhr mit 08:04,08 min. eine ganz passable Zeit. Der spätere Sportwagenhersteller ''Carlo Abarth'', fuhr - noch als - Karl Abarth in der Motorradbeiwagen-Klasse mit. Aufgrund der [[1000-Mark-Sperre]] sowie von Anordnungen der [[Nationalsozialisten]] in Deutschland waren keinen deutschen Rennfahrer und Rennwagen am Start. So fehlte auch Rudolf Caraciola, jedoch viele Italiener waren nach Salzburg gekommen. |
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| − | ===Nach dem Zweiten Weltkrieg=== | + | === Nach dem Zweiten Weltkrieg === |
| | Nach dem Krieg gab es erstmals wieder am [[8. August]] [[1948]] eine [[Gaisberg-Wertungsfahrt]]. Bei den Motorrädern gewann [[Helmut Krackowizer]] auf BSA 350 mit 6:55,8 min. seine Klasse vor [[Helmut Volzwinkler]] auf Puch SGS in 6:56,6 min.; [[Helmut Krackowizer]] war in späteren Jahren als Platzsprecher und Pressechef für die Gaisbergrennen tätig. Auch [[Wilhelm Koch|Willi Koch]], Fahrschulbesitzer, fuhr bei dieser Wertungsfahrt mit. | | Nach dem Krieg gab es erstmals wieder am [[8. August]] [[1948]] eine [[Gaisberg-Wertungsfahrt]]. Bei den Motorrädern gewann [[Helmut Krackowizer]] auf BSA 350 mit 6:55,8 min. seine Klasse vor [[Helmut Volzwinkler]] auf Puch SGS in 6:56,6 min.; [[Helmut Krackowizer]] war in späteren Jahren als Platzsprecher und Pressechef für die Gaisbergrennen tätig. Auch [[Wilhelm Koch|Willi Koch]], Fahrschulbesitzer, fuhr bei dieser Wertungsfahrt mit. |
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| − | ====Großer Bergpreis von Österreich==== | + | ==== Großer Bergpreis von Österreich ==== |
| | Nach einer Pause von fast 20 Jahren begann am [[15. August]] [[1957]] schließlich wieder internationaler Motorsport am Gaisberg mit dem ersten "[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreis von Österreich]]". Vor 25 000 Zuschauern gewann der Schweizer Peter Daetwyler aus Zürich auf einem 2-Liter-Maserati vor den Borgward-Werksfahrer [[Hans Herrmann]] und Richard von Frankenberg auf Porsche RS. Dieser Bewerb zählte zur Europa-Bergmeisterschaft. | | Nach einer Pause von fast 20 Jahren begann am [[15. August]] [[1957]] schließlich wieder internationaler Motorsport am Gaisberg mit dem ersten "[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreis von Österreich]]". Vor 25 000 Zuschauern gewann der Schweizer Peter Daetwyler aus Zürich auf einem 2-Liter-Maserati vor den Borgward-Werksfahrer [[Hans Herrmann]] und Richard von Frankenberg auf Porsche RS. Dieser Bewerb zählte zur Europa-Bergmeisterschaft. |
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