1.845 Bytes hinzugefügt
, 07:35, 6. Okt. 2010
'''Radarmessungen''' werden auch im [[Bundesland Salzburg]] durchgeführt.
==Allgemeines==
Zwei Drittel aller zu schnell fahrenden Ausländer kommen nach wie vor (2010) ohne Strafe davon, da entsprechende Abkommen mit diesen Ländern bestehen. In Zahlen ausgedrückt heißt das beispielsweise für die Radarmessgeräte im Stadtgebiet von [[Stadt Salzburg|Salzburg]] und jenen auf der [[Westautobahn]] bei Salzburg-Mitte ([[Liefering]]) einen Entgang von 2008 bis 2010 von 4,5 Millionen Euro.
==Warum können Verkehrsstrafen im Ausland so schlecht exekutiert werden==
Auf Anfrage teilte dazu die [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]] mit, dass zum einen die Zustellung eines Strafbescheids in manchen Ländern nicht geregelt sei, sei die Zustellung zwar auf europäischer Ebene geregelt, einzelne Staaten setzten dies aber nicht um oder verweigern einfach (Ungarn, Frankreich, Lettland, Estland). In der Bundesrepublik Deutschland gibt es Behörden, die die Zustellung verweigern, weil diese angeblich deutschem Recht widerspreche.
==Deutsche Raser==
Einer Hochrechnung der Polizei nach werden binnen drei Jahren 107.748 Delikte allein im Stadtgebiet von Salzburg zur Anzeige gebracht. Mit deutschen Kennzeichen seien davon 52.791 Fahrzeuge betroffen, 81 Prozent davon im Stadtgebiet, 33 Prozent an der Westautobahn<ref>wo der Rest gemessen wird, geht aus der Quelle nicht hervor</ref>. 90 Prozent der deutschen Bundesbürger begleichen auch aufgrund eines bilateralen Abkommens ihre vorgeschriebenen Strafgebühren.
==Andere Länder==
An zweiter Stelle der Strafbescheide an Ausländer stehen Lenker aus Italien [10 %] (italienische Behörden erteilen so gut wie keine Auskünfte über Fahrzeughalter), gefolgt von der Schweiz [8 %].
==Quelle==
* [[Salzburger Nachrichten]], 1. Oktober 2010
==Fußnote==
<references/>
[[Kategorie:Verkehr]]