| − | Der Pilot verwendet für diese Sportart einen Gleitschirm, dessen Kappe mittels Leinen mit einem Gurtzeug, in dem der Pilot während seines Fluges sitzt, verbunden ist. Die Tragegurte des Schirms werden mittels Karabiner am Gurtzeug eingehängt. Ein Schaumstoffkissen, ein sogenannter Protektor, das hinter und unter dem Sitz angebracht ist, soll Verletzungen im Falle eines ungeplanten unsanften Aufsetzens verhindern. Zu seiner Sicherheit führt jeder Gleitschirmfliger auch einen Rettungsfallschirm, der an der Rückseite oder im Seitenteil des Gurtzeuges eingebaut ist, mit und trägt einen Schutzhelm. Der Pilot trägt weiters Handschuhe als Kälteschutz und für den Fall, dass er einmal direkt in die Leinen greifen muss. Die verwendete Bekleidung soll winddicht sein, das Schuhwerk hohe Schäfte zum Schutz der Knöchel aufweisen. Als technische Hilfsmittel können ein Variometer, ein GPS-Gerät und ein Funkgerät mitgeführt werden. | + | Der Pilot verwendet für diese Sportart einen Gleitschirm, dessen Kappe mittels Leinen mit einem Gurtzeug, in dem der Pilot während seines Fluges sitzt, verbunden ist. Die Tragegurte des Schirms werden mittels Karabiner am Gurtzeug eingehängt. Ein Schaumstoffkissen, ein sogenannter Protektor, das hinter und unter dem Sitz angebracht ist, soll Verletzungen im Falle eines ungeplanten unsanften Aufsetzens verhindern. Zu seiner Sicherheit führt jeder Gleitschirmflieger auch einen Rettungsfallschirm, der an der Rückseite oder im Seitenteil des Gurtzeuges eingebaut ist, mit und trägt einen Schutzhelm. Der Pilot trägt weiters Handschuhe als Kälteschutz und für den Fall, dass er einmal direkt in die Leinen greifen muss. Die verwendete Bekleidung soll winddicht sein, das Schuhwerk hohe Schäfte zum Schutz der Knöchel aufweisen. Als technische Hilfsmittel können ein Variometer, ein GPS-Gerät und ein Funkgerät mitgeführt werden. |
| | Im [[Bundesland Salzburg]] erfolgt der Start in der Regel von Bergen oder Hügelkuppen aus. Üblicherweise werden hier Startplätze öfters und von mehreren Piloten genützt, die Bodenverhältnisse sind bekannt und die Startplätze verfügen über einen Windsack zum optischen Testen der Windstärke. Auf unbekannten Startplätzen sind die räumlichen Bedingungen des Startplatzes zu prüfen, wobei Bodenunebenheiten, etwaige Hindernisse und last but not least der Punkt zum Startabbruch zu bedenken sind. Vor dem Start wird die Schirmkappe in Flugrichtung auf den Boden aufgelegt und die Leinen grob geordnet. Vor dem Anlegen des Gurtzeuges und dem Schließen der Bein- und Brustgurte werden der Schirm, der Rettungsfallschirm (Griff und Verschluss) und das Gurtzeug überprüft. Unmittelbar vor dem Start erfolgt der sog. 5-Punkte-Check zur Prüfung, | | Im [[Bundesland Salzburg]] erfolgt der Start in der Regel von Bergen oder Hügelkuppen aus. Üblicherweise werden hier Startplätze öfters und von mehreren Piloten genützt, die Bodenverhältnisse sind bekannt und die Startplätze verfügen über einen Windsack zum optischen Testen der Windstärke. Auf unbekannten Startplätzen sind die räumlichen Bedingungen des Startplatzes zu prüfen, wobei Bodenunebenheiten, etwaige Hindernisse und last but not least der Punkt zum Startabbruch zu bedenken sind. Vor dem Start wird die Schirmkappe in Flugrichtung auf den Boden aufgelegt und die Leinen grob geordnet. Vor dem Anlegen des Gurtzeuges und dem Schließen der Bein- und Brustgurte werden der Schirm, der Rettungsfallschirm (Griff und Verschluss) und das Gurtzeug überprüft. Unmittelbar vor dem Start erfolgt der sog. 5-Punkte-Check zur Prüfung, |