Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
537 Bytes hinzugefügt ,  21:47, 15. Jan. 2021
ergänzt
Zeile 6: Zeile 6:     
== Boeing 747 und Salzburg ==
 
== Boeing 747 und Salzburg ==
Die erste Landung einer Boeing 747 am [[Salzburg Airport W. A. Mozart|Flughafen Salzburg]] erfolgte am Sonntag, den [[10. Februar]] [[1985]]. Es handelte sich um eine Maschine der israelischen Luftfahrtgesellschaft [[El Al]], die im Auftrag des [[Salzburger Reisebüros]] [[Reisen Freizeit|REISEN+FREIZEIT]] nach Salzburg geflogen war.  
+
[[Datei:Erstflug der Boeing 747 der El Al 1985.jpg|thumb|Die Maschine vor dem Start am 10. Februar 1985.]]
 +
Die erste Landung einer Boeing 747-258 am [[Salzburg Airport W. A. Mozart|Flughafen Salzburg]] erfolgte am Sonntag, den [[10. Februar]] [[1985]]. Es handelte sich um eine Maschine der israelischen Luftfahrtgesellschaft [[El Al]]. Um 17:40 Uhr hob die Maschine mit einem Startgewicht von 250 Tonnen wieder von der [[Piste des Salzburger Flughafens|Piste]] des Salzburger Flughafens ab.
    
=== Erstflug der Boeing 747 der El Al ===
 
=== Erstflug der Boeing 747 der El Al ===
Beim Abflug von Salzburg waren rund 220 Personen an Bord: Eine Gruppe von ca. 20 Personen von REISEN+FREIZEIT, betreut durch die Reiseleiterin [[Barbara Schwarz]], die damals Leiterin der Filiale in der [[Rainerstraße]] 24 beim [[Salzburger Hauptbahnhof]] in der [[Stadt Salzburg]] war. Und rund 200 Personen, die an einer Pilgerreise ins Heilige Land teilnahmen, die das [[Rupertusblatt]] unter Redakteur [[Bernhard Strobl (Journalist)|Bernhard Strobl]] ausgeschrieben hatte und ebenfalls von REISEN+FREIZEIT organisiert wurde. Die Planung war in der Gruppenabteilung von REISEN+FREIZEIT (im [[AVA-Haus]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], 2. Stock, heute TUI) von [[Peter Krackowizer]] erfolgt. Zusammen mit seiner Frau [[Edith Krackowizer|Edith]] und dem Sohn des Besitzers von REISEN+FREIZEIT, Stefan Plischke, waren sie als Reiseleiter bei der Rupertusblatt-Leserreise mit an Bord der Boeing 747. Die Pilgerreise wurde u. a. von [[Weihbischof]] [[Jakob Mayr]] und Pfarrer [[Peter Zeiner]] begleitet.
+
Beim Abflug von Salzburg waren rund 450 Personen an Bord: Eine Gruppe von 120 Personen des [[Salzburger Landesreisebüro]]s, 110 Privatpersonen und Sicherheitskräfte aus Israel, die bei jedem Flug in größerer Zahl an Bord waren sowie 220 Personen , die über das [[Salzburger Reisebüros]] [[Reisen Freizeit|REISEN+FREIZEIT]] nach Israel flogen.
 +
 
 +
Eine Gruppe von ca. 20 Personen von REISEN+FREIZEIT, betreut durch die Reiseleiterin [[Barbara Schwarz]], die damals Leiterin der Filiale in der [[Rainerstraße]] 24 beim [[Salzburger Hauptbahnhof]] in der [[Stadt Salzburg]] war. Und rund 200 Personen, die an einer Pilgerreise ins Heilige Land teilnahmen, die das [[Rupertusblatt]] unter Redakteur [[Bernhard Strobl (Journalist)|Bernhard Strobl]] ausgeschrieben hatte und ebenfalls von REISEN+FREIZEIT organisiert wurde. Die Planung war in der Gruppenabteilung von REISEN+FREIZEIT (im [[AVA-Haus]] am [[Ferdinand-Hanusch-Platz]], 2. Stock, heute TUI) von [[Peter Krackowizer]] erfolgt. Zusammen mit seiner Frau [[Edith Krackowizer|Edith]] und dem Sohn des Besitzers von REISEN+FREIZEIT, Stefan [[Josef Plischke|Plischke]], waren sie als Reiseleiter bei der Rupertusblatt-Leserreise mit an Bord der Boeing 747. Die Pilgerreise wurde u. a. von [[Weihbischof]] [[Jakob Mayr]] und Pfarrer [[Peter Zeiner]] begleitet.
 
{{#ev:youtube|GFFkpXBQMLI|280|right|Crosswind Landing in Salzburg einer Transaero B747-400 EI-XLB  am 15. März 2014, 1:43 min Video}}
 
{{#ev:youtube|GFFkpXBQMLI|280|right|Crosswind Landing in Salzburg einer Transaero B747-400 EI-XLB  am 15. März 2014, 1:43 min Video}}
 
Nach den sehr strengen Sicherheitskontrollen der eigens eingeflogenen israelischen Sicherheitskräfte ging [[Peter Krackowizer]] auf das Vorfeld des Salzburger Flughafens, um die Boeing aus der Nähe anzuschauen. Sofort stand ein Sicherheitsbeamter mit Maschinenpistole bei ihm und er musste umkehren. Während des etwa vierstündigen Fluges wollte Krackowizer sich einmal das "''upperdeck''" (Oberdeck) anschauen. Doch bevor er noch die Treppe dazu erreichte, war er von israelischen Sicherheitskräften umringt, die sich unter den Passagieren befanden (auf jedem Flug!). Auch hier musste er wieder umkehren.
 
Nach den sehr strengen Sicherheitskontrollen der eigens eingeflogenen israelischen Sicherheitskräfte ging [[Peter Krackowizer]] auf das Vorfeld des Salzburger Flughafens, um die Boeing aus der Nähe anzuschauen. Sofort stand ein Sicherheitsbeamter mit Maschinenpistole bei ihm und er musste umkehren. Während des etwa vierstündigen Fluges wollte Krackowizer sich einmal das "''upperdeck''" (Oberdeck) anschauen. Doch bevor er noch die Treppe dazu erreichte, war er von israelischen Sicherheitskräften umringt, die sich unter den Passagieren befanden (auf jedem Flug!). Auch hier musste er wieder umkehren.
Zeile 23: Zeile 26:  
* Peter Krackowizer, Chefreiseleiter des ersten El-Al-Fluges
 
* Peter Krackowizer, Chefreiseleiter des ersten El-Al-Fluges
 
: → Original-Reiseprogramm der damaligen Reise (Privatarchiv Peter Krackowizer)
 
: → Original-Reiseprogramm der damaligen Reise (Privatarchiv Peter Krackowizer)
 +
* Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 11. Februar 1985
    
[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
[[Kategorie:Wirtschaft]]

Navigationsmenü