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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Im Jahr 1946 hat [[Martin Hell]] bei einer Begehung auf dem Krimmler Falkenstein Spuren einer vorgeschichtlichen Besiedelung entdeckt. Die ältesten Relikte reichen in die ältere [[Bronzezeit]] zurück. Aus der späten Bronzezeit und der frühen [[Hallstattzeit]] stammt das reichhaltigste Fundmaterial. Bei einer näheren Untersuchung des Siedlungsareals durch Martin Hell wurden 16 verschiedene Hütten angeschnitten, eine Hütte wurde vollständig ergraben. Die Hütten waren aus Rundholzstangen errichtet – vergleichbar mit der Bauweise alter Almhütten oder  [[Heustadel]]. Die Feuerstelle befand sich in der Hüttenmitte. Das gefundene Scherbenmaterial wies Kupferschlacke als Magerungsmittel auf. Auch andere Kupferspuren kamen zutage, was die Annahme berechtigt, dass die Bewohner dieser Felsanhöhe [[Kupferbergbau]] betrieben haben. Ihre Abbau-, Verhüttungs- und Begräbnisplätze sind noch unbekannt.  
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Im Jahr [[1946]] hat [[Martin Hell]] bei einer Begehung auf dem Krimmler Falkenstein Spuren einer vorgeschichtlichen Besiedelung entdeckt. Die ältesten Relikte reichen in die ältere [[Bronzezeit]] zurück. Aus der späten Bronzezeit und der frühen [[Hallstattzeit]] stammt das reichhaltigste Fundmaterial. Bei einer näheren Untersuchung des Siedlungsareals durch Martin Hell wurden 16 verschiedene Hütten angeschnitten, eine Hütte wurde vollständig ergraben. Die Hütten waren aus Rundholzstangen errichtet – vergleichbar mit der Bauweise alter Almhütten oder  [[Heustadel]]. Die Feuerstelle befand sich in der Hüttenmitte. Das gefundene Scherbenmaterial wies Kupferschlacke als Magerungsmittel auf. Auch andere Kupferspuren kamen zutage, was die Annahme berechtigt, dass die Bewohner dieser Felsanhöhe [[Kupferbergbau]] betrieben haben. Ihre Abbau-, Verhüttungs- und Begräbnisplätze sind noch unbekannt.
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==Bergbau und Mineralien==
 
==Bergbau und Mineralien==
 
In Stollen am Falkenstein, die auf den Abbau von Fahlerz zurückgehen,  befindet sich ein Flussspat-Vorkommen. Das Gestein besteht aus Radstädter Kalk und birgt bis vier cm große Würfel von Flussspat in grünblauen bis blaugrünen Farbtönen. Die Farbe verbleicht aber im Tageslicht. Der Flussspat wird von sattelförmig gekrümmtem Dolomit, von kleinen Bergkristallen und von ein cm großen weißen Barytrosetten begleitet. An Erzmineralien wurde neben Fahlerz, Kupferkies und Pyrit, Azurit und Malachit in kleinen Kügelchen gefunden.
 
In Stollen am Falkenstein, die auf den Abbau von Fahlerz zurückgehen,  befindet sich ein Flussspat-Vorkommen. Das Gestein besteht aus Radstädter Kalk und birgt bis vier cm große Würfel von Flussspat in grünblauen bis blaugrünen Farbtönen. Die Farbe verbleicht aber im Tageslicht. Der Flussspat wird von sattelförmig gekrümmtem Dolomit, von kleinen Bergkristallen und von ein cm großen weißen Barytrosetten begleitet. An Erzmineralien wurde neben Fahlerz, Kupferkies und Pyrit, Azurit und Malachit in kleinen Kügelchen gefunden.
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