Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 4: Zeile 4:  
Es gab sieben solcher Bäder im Stadtgebiet: das [[Spitalsbad]] in der [[Getreidegasse]] in der Nähe vom [[Bürgerspital]], das [[Griesbad]] in der [[Griesgasse]] Nr. 7, das [[Bad in der Neustift]] in der Nähe vom  [[Waagplatz]], das [[Raplbad]] in der [[Pfeifergasse]], das Bad ''entlang der Bruck'', dort, wo heute das [[Platzl]] ist, das [[Sebastiansbad]] in der [[Linzer Gasse]] und je ein Bad in den Vorstädten [[Mülln]] und [[Nonntal]].
 
Es gab sieben solcher Bäder im Stadtgebiet: das [[Spitalsbad]] in der [[Getreidegasse]] in der Nähe vom [[Bürgerspital]], das [[Griesbad]] in der [[Griesgasse]] Nr. 7, das [[Bad in der Neustift]] in der Nähe vom  [[Waagplatz]], das [[Raplbad]] in der [[Pfeifergasse]], das Bad ''entlang der Bruck'', dort, wo heute das [[Platzl]] ist, das [[Sebastiansbad]] in der [[Linzer Gasse]] und je ein Bad in den Vorstädten [[Mülln]] und [[Nonntal]].
   −
Drei Mal im Jahr konnten sich dort arme Leute unentgeltlich die Haare und den Bart schneiden lassen, darüber hinaus wurde dort geschröpft und zur Ader gelassen. Die Männer, die diese Arbeiten ausführten, nannte man ''Bader''. Auch "chirurgische" Eingriffe wurden von Bader vorgenommen (das Zähneziehen fiel unter ihre Aufgaben).
+
Drei Mal im Jahr konnten sich dort arme Leute unentgeltlich die Haare und den Bart schneiden lassen, darüber hinaus wurde dort geschröpft und zur Ader gelassen. Die Männer, die diese Arbeiten ausführten, nannte man ''Bader''. Auch "chirurgische" Eingriffe wurden vom Bader vorgenommen (das Zähneziehen fiel unter ihre Aufgaben).
    
In einer Badeordnung von [[1472]] wird von ''Männer- und Weiberboden'' berichtet, eine Anzahl von Badedienerinnen und Knechte waren notwendig für die Besorgung der Steine, zum Binden der Wedel, zum Flechten von Badehüten aus Stroh (damit die nassen Haare nicht ins Gesicht fielen) und Personen, die auf die abgelegten Kleider aufpassten.  
 
In einer Badeordnung von [[1472]] wird von ''Männer- und Weiberboden'' berichtet, eine Anzahl von Badedienerinnen und Knechte waren notwendig für die Besorgung der Steine, zum Binden der Wedel, zum Flechten von Badehüten aus Stroh (damit die nassen Haare nicht ins Gesicht fielen) und Personen, die auf die abgelegten Kleider aufpassten.  
Zeile 16: Zeile 16:  
Am [[18. August]] [[1950]] ging das neue Brause- und Wannenbad in Salzburg - [[Liefering]], an der [[Stauffeneggstraße]], in Betrieb.
 
Am [[18. August]] [[1950]] ging das neue Brause- und Wannenbad in Salzburg - [[Liefering]], an der [[Stauffeneggstraße]], in Betrieb.
   −
[[1923]] erhielt die [[Andrä-Schule]] ein Bad, damit alle Schüler einmal monatlich ein warmes Duschbad nehmen können. Dieses wurde später noch bis [[1. Juli]] [[2002]] ''Wannen- und Brausebad St. Andrä'' geführt, das letzte städtische öffentliche Badehaus.  
+
[[1923]] erhielt die [[Andrä-Schule]] ein Bad, damit alle Schüler einmal monatlich ein warmes Duschbad nehmen können. Dieses wurde später noch bis [[1. Juli]] [[2002]] als ''Wannen- und Brausebad St. Andrä'' geführt, das letzte städtische öffentliche Badehaus.  
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==

Navigationsmenü