Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
+ {{SORTIERUNG}}, Kat. korr., Linkfix, "Leben" vor "Sportliche Karriere" (analog zu allen anderen Artikeln)
Zeile 1: Zeile 1:  
[[Datei:Gudrun Pflüger.jpg|thumb|Gudrun Pflüger]]
 
[[Datei:Gudrun Pflüger.jpg|thumb|Gudrun Pflüger]]
 
'''Gudrun Pflüger''' (* [[18. August]] [[1972]] in Graz) ist eine Biologin und ehemalige Langlauf- und Laufsportlerin.
 
'''Gudrun Pflüger''' (* [[18. August]] [[1972]] in Graz) ist eine Biologin und ehemalige Langlauf- und Laufsportlerin.
  −
== Karriere ==
  −
Ab ihrem siebenten Lebensjahr stand Gudrun Pflüger daheim in [[Radstadt]] auf den Langlaufskiern. Gefördert von ihrem Trainer Michael Grossegger schaffte sie den Sprung in Landes- und ÖSV-Kader. [[1990]] gab sie ihr Debüt im Weltcup. [[1993]] in Falun, Dalarnas län, Schweden, und [[1995]] in Thunder Bay, Ontario, Kanada, nahm sie an Weltmeisterschaften teil. Die [[Olympische Winterspiele 1994 in Lillehammer|Olympia-Qualifikation für Lillehammer]], Norwegen, [[1994]] blieb ihr verwehrt. Während sie im Weltcup nicht in die Spitze vordringen konnte (bestes Ergebnis: Rang 21 über 30 km bei der WM in Thunder Bay, USA, 1995), machte sich Pflüger bei internationalen Volkslangläufen einen Namen: 1996/1997 holte sie den Gesamtsieg in der Skimarathonserie ''Wordloppet'', ein Jahr später wurde sie Dritte.
  −
  −
Weltklasseniveau erreichte Pflüger auch bei ihrer sportlichen Sommerbeschäftigung, dem Berglauf: Sie gewann vier Mal die ''World Trophy'', die damals noch inoffizielle Weltmeisterschaft.
      
== Leben ==
 
== Leben ==
[[1998]] beendete Pflüger ihre sportliche Karriere und widmete sich ihrem Biologiestudium an der [[Universität Salzburg]]. Nach dem Abschluss übersiedelte sie nach Kanada, in die Heimat ihres Partners Phil Villeneuve, ebenfalls ehemaliger Langläufer. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit Wölfen wurde in einer vielfach preisgekrönten ''Universum''-Folge ("Die Suche nach den Küstenwölfen") dokumentiert.   
+
[[1998]] beendete Pflüger ihre sportliche Karriere und widmete sich ihrem Biologiestudium an der [[Universität Salzburg]]. Nach dem Abschluss übersiedelte sie nach [[Kanada]], in die Heimat ihres Partners Phil Villeneuve, ebenfalls ehemaliger Langläufer. Ihre wissenschaftliche Tätigkeit mit [[Wolf|Wölfen]] wurde in einer vielfach preisgekrönten ''Universum''-Folge ("''Die Suche nach den Küstenwölfen''") dokumentiert.   
    
[[2005]] wurde bei Gudrun Pflüger ein Gehirntumor diagnostiziert. Trotz einer Operation schwebte sie in Lebensgefahr, überstand den schweren Kampf aber und wurde wieder gesund.  
 
[[2005]] wurde bei Gudrun Pflüger ein Gehirntumor diagnostiziert. Trotz einer Operation schwebte sie in Lebensgefahr, überstand den schweren Kampf aber und wurde wieder gesund.  
   −
Ab dem Winter 2006/2007 lebte Gudrun Pflüger für zweieinhalb Jahre im Öko-Resort "Nipika" in British Columbia, Kanada.
+
Ab dem Winter [[2006]]–[[2007]] lebte Gudrun Pflüger für zweieinhalb Jahre im Öko-Resort "Nipika" in British Columbia, Kanada.
   −
[[2009]] kehrte sie nach Salzburg zurück und wurde Mutter eines Sohnes, Conrad Kimii. Seit [[2010]] ist sie mit dem Projekt  
+
[[2009]] kehrte sie nach Salzburg zurück und wurde Mutter eines Sohnes, Conrad Kimii. Seit [[2010]] ist sie mit dem Projekt [[Alpenexpedition 2010–2012]] im gesamten Alpenraum zu Fuß und mit dem Rad unterwegs, um für die Wiederansiedlung von Wolf, [[Bär]] und [[Luchs]] zu werben.
[[Alpenexpedition 2010 – 2012]] im gesamten Alpenraum zu Fuß und mit dem Rad unterwegs, um für die Wiederansiedlung von [[Wolf]], [[Bär]] und [[Luchs]] zu werben.
      
Die Geschichte ihres Lebens hat Gudrun Pflüger in ihrer 2012 erschienen Biografie ''Wolfspirit. Meine Geschichte von Wölfen und Wundern'' (Patmos Verlagsgruppe) erzählt.
 
Die Geschichte ihres Lebens hat Gudrun Pflüger in ihrer 2012 erschienen Biografie ''Wolfspirit. Meine Geschichte von Wölfen und Wundern'' (Patmos Verlagsgruppe) erzählt.
 +
 +
== Sportliche Karriere ==
 +
Ab ihrem siebenten Lebensjahr stand Gudrun Pflüger daheim in [[Radstadt]] auf den Langlaufskiern. Gefördert von ihrem Trainer Michael Grossegger schaffte sie den Sprung in Landes- und ÖSV-Kader. [[1990]] gab sie ihr Debüt im Weltcup. [[1993]] in Falun, Dalarnas län, [[Schweden]], und [[1995]] in Thunder Bay, Ontario, [[Kanada]], nahm sie an Weltmeisterschaften teil. Die [[Olympische Winterspiele 1994 in Lillehammer|Olympia-Qualifikation für Lillehammer]], [[Norwegen]], [[1994]] blieb ihr verwehrt. Während sie im Weltcup nicht in die Spitze vordringen konnte (bestes Ergebnis: Rang 21 über 30 km bei der Weltmeisterschaft in Thunder Bay, [[USA]], 1995), machte sich Pflüger bei internationalen Volkslangläufen einen Namen: 1996/1997 holte sie den Gesamtsieg in der Skimarathonserie ''Wordloppet'', ein Jahr später wurde sie Dritte.
 +
 +
Weltklasseniveau erreichte Pflüger auch bei ihrer sportlichen Sommerbeschäftigung, dem Berglauf: Sie gewann vier Mal die ''World Trophy'', die damals noch inoffizielle Weltmeisterschaft.
    
== Erfolge ==
 
== Erfolge ==
Zeile 25: Zeile 24:  
* Gewinnerin ''Tartu Marathon'' (Estland, 65 km) 1997
 
* Gewinnerin ''Tartu Marathon'' (Estland, 65 km) 1997
 
* Gewinnerin ''Gatineau Loppet'' Quebec (55 km) 1998
 
* Gewinnerin ''Gatineau Loppet'' Quebec (55 km) 1998
* WM-Teilnahme 1993 in Falun (5 km klassisch: 69./10 km Verfolgung: 54./30 km Freistil: 24.)
+
* WM-Teilnahme 1993 in Falun (fünf Kilometer klassisch: 69./10 km Verfolgung: 54./30 km Freistil: 24.)
 
* WM-Teilnahme 1995 in Thunder Bay (30 km Freistil: 21./15 km klassisch: 38.)
 
* WM-Teilnahme 1995 in Thunder Bay (30 km Freistil: 21./15 km klassisch: 38.)
* Elf österreichische Meistertitel 1992 - 1997
+
* Elf österreichische Meistertitel 1992–1997
    
'''Laufsport'''
 
'''Laufsport'''
* 4 x Gewinnerin der World Trophy im Berglauf (1992, 1994, 1995, 1996), Zweite 1993
+
* 4 x Gewinnerin der ''World Trophy'' im Berglauf (1992, 1994, 1995, 1996), Zweite 1993
* Staatsmeisterin in Berglauf (1995, 1996), Crosslauf (1994, 1996, 1997, 1999) und Halbmarathon (1999)
+
* Staatsmeisterin in Berglauf (1995, 1996), ''Crosslauf'' (1994, 1996, 1997, 1999) und Halbmarathon (1999)
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* ''Österreichische Skistars von A - Z.'' Österreichischer Skiverband (Hg.). Innsbruck, 2008
+
* ''Österreichische Skistars von A bis Z.'' Österreichischer Skiverband (Hg.). Innsbruck, 2008
* Salzburger Nachrichten
+
* [[Salzburger Nachrichten]]
 
* Pflüger, Gudrun: ''Wolfspirit. Meine Geschichte von Wölfen und Wundern.'' Patmos Verlag 2012.
 
* Pflüger, Gudrun: ''Wolfspirit. Meine Geschichte von Wölfen und Wundern.'' Patmos Verlag 2012.
* [http://wmra.ch Homepage der World Mountain Running Association (WMRA)]
+
* [http://wmra.ch http://wmra.ch], World Mountain Running Association (WMRA)]
* [http://www.oelv.at Homepage des Österreichischen Leichtathletikverbands (ÖLV)]
+
* [http://www.oelv.at www.oelv.at], Österreichischer Leichtathletikverband (ÖLV)]
* [http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/sport/sportdatenbank.htm SportlerInnen-Datenbank des Salzburger Landessportbüros]
+
* [http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/sport/sportdatenbank.htm www.salzburg.gv.at], SportlerInnen-Datenbank des [[Salzburger Landessportbüros]]
 
     −
[[Kategorie:Person|Pflüger, Gudrun]]
+
{{SORTIERUNG: Pflüger, Gudrun}}
[[Kategorie:Geboren 1972|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Radstadt|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Person (Sport)]]
[[Kategorie:Pongau|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Steiermark]]
[[Kategorie:Zuagroaste|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Person (Sport)|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Radstadt]]
[[Kategorie:Wintersport|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Wintersport]]
[[Kategorie:Wintersport (Geschichte)|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Wintersport (Geschichte)]]
[[Kategorie:Skisportler nordisch|Pflüger, Gudrun]]
+
[[Kategorie:Skisportler nordisch]]
 +
[[Kategorie:Geboren 1972]]

Navigationsmenü