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== Leben ==
 
== Leben ==
Johann Capistran Freumbichler wurde im [[Literaturhaus Henndorf|Häusl an der Tagerlenden]] in Henndorf 82, heute [[Franz-Stelzhamer-Straße (Henndorf am Wallersee)|Franz-Stelzhamer-Straße]] 10 geboren.<ref>[http://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/henndorf-am-wallersee/TFBVII/?pg=217 Taufbuch der Pfarre Henndorf, Band VII, S. 213.]</ref> Während des Studiums in Deutschland lernte er [[1903]] seine Lebensgefährtin Anna Bernhard kennen. Im folgenden Jahr wurde in Basel ihre Tochter Herta, die Mitter Thomas Bernhards, geboren, der [[1910]] der Sohn Rudolf folgte. Von [[1913]] bis 1935 lebte die Familie in Wien, dann übersiedelte er für einige Jahre mit seinem Enkel Thomas Bernhard nach [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]]. In dieser Zeit, einige Jahre vor dem "[[Anschluss]]", pflegte er enge Kontakte zum Ehepaar [[Carl Zuckmayer|Zuckmayer]], das von seinem Roman ''Philomena Ellenhub'' begeistert war. Für dieses Werk, seinen einzigen literarischen Erfolg, erhielt er [[1937]] den ''Österreichischen Staatspreis für Literatur''.
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Johann Capistran Freumbichler wurde im [[Literaturhaus Henndorf|Häusl an der Tagerlenden]] in Henndorf 82, heute [[Franz-Stelzhamer-Straße (Henndorf am Wallersee)|Franz-Stelzhamer-Straße]] 10 geboren.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/henndorf-am-wallersee/TFBVII/?pg=217 Taufbuch der Pfarre Henndorf, Band VII, S. 213.]</ref> Während des Studiums in Deutschland lernte er [[1903]] seine Lebensgefährtin Anna Bernhard kennen. Im folgenden Jahr wurde in Basel ihre Tochter Herta, die Mitter Thomas Bernhards, geboren, der [[1910]] der Sohn Rudolf folgte. Von [[1913]] bis 1935 lebte die Familie in Wien, dann übersiedelte er für einige Jahre mit seinem Enkel Thomas Bernhard nach [[Seekirchen am Wallersee|Seekirchen]]. In dieser Zeit, einige Jahre vor dem "[[Anschluss]]", pflegte er enge Kontakte zum Ehepaar [[Carl Zuckmayer|Zuckmayer]], das von seinem Roman ''Philomena Ellenhub'' begeistert war. Für dieses Werk, seinen einzigen literarischen Erfolg, erhielt er [[1937]] den ''Österreichischen Staatspreis für Literatur''.
    
Freumbichler, der Sohn des Gemischtwarenhändlers Josef Freumbichler, genannt "Schmalz Sepp", und seiner Frau Maria, geborene Langer, begann schon in frühen Jahren seines Lebens zu schreiben. Der literarische Erfolg stellte sich aber spät ein. Erst durch den Erfolg seines Enkels gelangte der Schriftsteller zu größerer Bekanntheit. Bernhard hat seinen Großvater immer wieder als prägnanten Lehrer und Philosophen bezeichnet. Außerdem ließ er ihn als Figur in seine Texte einfließen.
 
Freumbichler, der Sohn des Gemischtwarenhändlers Josef Freumbichler, genannt "Schmalz Sepp", und seiner Frau Maria, geborene Langer, begann schon in frühen Jahren seines Lebens zu schreiben. Der literarische Erfolg stellte sich aber spät ein. Erst durch den Erfolg seines Enkels gelangte der Schriftsteller zu größerer Bekanntheit. Bernhard hat seinen Großvater immer wieder als prägnanten Lehrer und Philosophen bezeichnet. Außerdem ließ er ihn als Figur in seine Texte einfließen.

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