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Haringer lebte als Vagant ohne fixes Zuhause und Einkommen. Literatenkollegen wie Heinrich Hesse zählten zu seinen Förderern und Spendern.  
 
Haringer lebte als Vagant ohne fixes Zuhause und Einkommen. Literatenkollegen wie Heinrich Hesse zählten zu seinen Förderern und Spendern.  
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Ab [[1929]] gab er die Zeitschrift ''Die Einsiedelei. Ein Studentenblatt'' heraus. Es folgten wütende Angriffe auf das Literaturestablishment: ''Leichenhaus der Literatur oder über Goethe'' (1929) oder ''Das Schnarchen Gottes'' (1931) verschreckten vor allem auch Freunde. Haringer sah sich zahlreichen Prozessen, unter anderem wegen Gotteslästerung, ausgesetzt. Ende der [[1920er]] Jahre zog es ihn zurück nach Salzburg, wo er sich zunächst in [[Bad Reichenhall]], [[Morzg]], [[Anif]], [[Hellbrunn]] und [[Aigen]] aufhielt. [[1931]] kaufte er schließlich ein Haus in [[Ebenau]].  
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Ab [[1929]] gab er die Zeitschrift ''Die Einsiedelei. Ein Studentenblatt'' heraus. Es folgten wütende Angriffe auf das Literaturestablishment: ''Leichenhaus der Literatur oder über Goethe'' (1929) oder ''Das Schnarchen Gottes'' (1931) verschreckten vor allem auch Freunde. Haringer sah sich zahlreichen Prozessen, unter anderem wegen Gotteslästerung, ausgesetzt. Ende der [[1920er]] Jahre zog es ihn zurück nach Salzburg, wo er sich zunächst in [[Bad Reichenhall]], [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], [[Anif]], [[Hellbrunn]] und [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]] aufhielt. [[1931]] kaufte er schließlich ein Haus in [[Ebenau]].  
    
[[Georg Rendl]] brachte ihn im [[Verlag Anton Pustet]] unter, der [[1935]] ''Vermischte Schriften'' veröffentlichte. Von den Nationalsozialisten bereits [[1936]] aus Deutschland ausgebürgert floh er [[1938]] über Prag in die Schweiz. Kurz nach dem Krieg erschien sein letzter Gedichtband: ''Das Fenster''.
 
[[Georg Rendl]] brachte ihn im [[Verlag Anton Pustet]] unter, der [[1935]] ''Vermischte Schriften'' veröffentlichte. Von den Nationalsozialisten bereits [[1936]] aus Deutschland ausgebürgert floh er [[1938]] über Prag in die Schweiz. Kurz nach dem Krieg erschien sein letzter Gedichtband: ''Das Fenster''.
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