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* [[Krimml Bahnhof]]
 
* [[Krimml Bahnhof]]
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==Zukunft==
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Aus heutiger Sicht mutet es absurd an, dass die Bahn beim Bau 1898 weit vor den Wasserfällen gekappt wurde. Sie sind die größte Touristenattraktion im [[Oberpinzgau]] und ziehen jährlich 350.000 Besucher an. Das ist ein enormes Fahrgastpotenzial. In Krimml heißt es, die Krimmler Fuhrleute hätten sich damals mit Erfolg gegen den Weiterbau der Bahn gewehrt. Sie arbeiteten auf dem steilen Stück zwischen Wald und Krimml und sahen ihr Geschäft bedroht.
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Schon die [[ÖBB]] haben für die Verlängerung drei Trassenvarianten erarbeitet. Unter anderem gab es die Idee, ab dem [[Krimml Bahnhof|Bahnhof Krimml]] mit einer Seilbahn weiterzufahren. Laut dem Krimmler Bürgermeister [[Erich Czerny]] ([[ÖVP]]) gibt es auch 2010 wieder Überlegungen, die Bahn bis Krimml zu ziehen. Czerny: "Wir sind vom Land gefragt worden, ob wir uns das vorstellen können. Ich bin dafür. Wichtig für uns ist aber, dass der Ort gut erreichbar ist." Das heißt, der Bahnhof sollte zwischen Ort und Wasserfällen errichtet werden.
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Das Land  will im Winter eine Machbarkeitsstudie und eine Kostenschätzung für die drei Kilometer lange Strecke erstellen. Grobe Schätzungen sprechen von Kosten zwischen sechs und zehn Millionen Euro. Das ist aber noch mit Vorsicht zu genießen. Es gibt noch keine Linienführung und es ist unsicher, ob bei der Talenge im Bereich Falkenstein Stützmaßnahmen oder ein Tunnel notwendig sind. Eine unüberwindliche Hürde stellen die Engstelle und der relativ steile Anstieg nach Krimml laut Experten aber keineswegs dar.
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[[Peter Haibach]] von der [[Salzburger Verkehrsplattform]] sagte, die Stimmung bei Land und Gemeinden sei gut. "Man sollte den Aufschwung nützen und es bald machen. Ich bin optimistisch, dass die Verlängerung relativ rasch umgesetzt wird." Die Bahn sei ein Publikumsmagnet. "Man kann sich erhoffen, dass man mit dem Zug noch mehr Leute zu den Krimmler Wasserfällen bringt. Die Verlängerung wäre eine Aufwertung für die ganze Region."
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Verkehrsdirektor [[Gunter Mackinger]] von der Salzburg AG, die die Pinzgauer Lokalbahn seit 2008 betreibt, tritt noch auf die Euphoriebremse. Grundsätzlich halte er das Fahrgastpotenzial für interessant und die Verlängerung für vernünftig. "Aber die Weiterführung ist eine politische Entscheidung." Man müsse tiefer in die Materie eindringen, um eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen. "Es gibt keine Kostenschätzung. Der Untergrund, die Haltung der Grundeigentümer, ob Galerien nötig sind – das ist alles unbekannt. Wir haben nicht einmal eine Trasse." Für die Salzburg AG als Betreiber gelte es, zunächst die Hausaufgaben zu erledigen, sagte Mackinger. "Die Strecke zwischen Piesendorf und Uttendorf soll begradigt werden." Dann laufen derzeit Vertragsverhandlungen mit dem Land. Der Vertrag zwischen Land und Salzburg AG gilt nur bis Ende des Jahres 2010. Ein langfristiger Vertrag wird angestrebt. "Wir müssen über mehrere Jahre beweisen, dass die Bahn ein Erfolg ist", sagt Mackinger. "Dann kann man an ein Zukunftsprojekt denken. Zuerst müssen wir das Kerngeschäft in Ordnung bringen." Das heißt, die Fahrgastzahlen steigern. Bisher gelang das gut. Im ersten Jahr unter Führung der Salzburg AG benützten 440.000 Passagiere die Pinzgauer Lokalbahn. "2010 werden es ungefähr 660.000 sein, obwohl wir neun Monate noch auf der verkürzten Strecke fuhren." Im fünften Jahr (2013) soll eine Million Passagiere jährlich mit der Bahn fahren.
    
==Bildergalerie==
 
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