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Die '''Halbstundenbrücke''', eine ehemalige Brücke über die [[Salzach]] im Marktgemeindegebiet von [[Taxenbach]], wurde durch ein Ereignis während der [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskriege]] im Jahr [[1809]] berühmt.  
 
Die '''Halbstundenbrücke''', eine ehemalige Brücke über die [[Salzach]] im Marktgemeindegebiet von [[Taxenbach]], wurde durch ein Ereignis während der [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskriege]] im Jahr [[1809]] berühmt.  
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==Lage==
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== Lage ==
Die Brücke lag zwischen [[Embach]] - eine bis [[1938]] selbständige Gemeinde, heute ein Teil des Gemeindegebietes von Taxenbach – und Taxenbach und querte oberhalb der Mündung des [[Trattenbach]] die Salzach.  Sie ist heute abgerissen, aber bei Niederwasser sieht man noch Pfähle des ehemaligen Tragwerkes aus dem Wasser der Salzach ragen.
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Die Brücke lag zwischen [[Embach (Gemeinde)|Embach]] - einer bis [[1938]] selbständigen Gemeinde – und Taxenbach und querte oberhalb der Mündung des [[Trattenbach]] die Salzach.  Sie ist heute abgerissen, aber bei Niederwasser sieht man noch Pfähle des ehemaligen Tragwerkes aus dem Wasser der Salzach ragen.
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==Die Schlacht an der Halbstundenbrücke==
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== Die Schlacht an der Halbstundenbrücke ==
 
Am [[27. Juli]] [[1809]] drangen die mit den Franzosen verbündeten Bayern unter General Deroy aus Richtung [[Lend]] in den Pinzgau ein. Der aus [[Krimml]] stammende Pinzgauer Schützenhauptmann [[Anton Wallner]] stellte sich an der Halbstundenbrücke am orographisch linken Salzachufer mit seinen Schützen den Bayern entgegen.  Die Bayern kamen mit ca. 7 000 Soldaten von [[Embach]] her, die Pinzgauer verfügten über etwa 400 Schützen. Die zahlenmäßige Unterlegenheit wurde eine Zeit lang durch Ortskundigkeit und Entschlossenheit der im eigenen Land Bedrohten wett gemacht.   
 
Am [[27. Juli]] [[1809]] drangen die mit den Franzosen verbündeten Bayern unter General Deroy aus Richtung [[Lend]] in den Pinzgau ein. Der aus [[Krimml]] stammende Pinzgauer Schützenhauptmann [[Anton Wallner]] stellte sich an der Halbstundenbrücke am orographisch linken Salzachufer mit seinen Schützen den Bayern entgegen.  Die Bayern kamen mit ca. 7 000 Soldaten von [[Embach]] her, die Pinzgauer verfügten über etwa 400 Schützen. Die zahlenmäßige Unterlegenheit wurde eine Zeit lang durch Ortskundigkeit und Entschlossenheit der im eigenen Land Bedrohten wett gemacht.   
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Auf diese Weise hatten Wallner und Panzl mit 400 Mann 7 000 Bayern sieben Stunden lang in Schach gehalten.
 
Auf diese Weise hatten Wallner und Panzl mit 400 Mann 7 000 Bayern sieben Stunden lang in Schach gehalten.
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==Sieg der Bayern und Einzug in Taxenbach==
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== Sieg der Bayern und Einzug in Taxenbach ==
 
Vor dem Einzug der bayrischen Truppen in Taxenbach verloren aufgrund der Wut der Bayern unterwegs sechs unbewaffnete Taxenbacher ihr Leben. Unter ihnen befand sich auch der Abergbauer. Man wollte auch den Markt Taxenbach abbrennen, was Dechant Mayregg, der ihnen mit der Monstranz entgegen ging, durch seine Bitte um Schonung verhindern konnte.
 
Vor dem Einzug der bayrischen Truppen in Taxenbach verloren aufgrund der Wut der Bayern unterwegs sechs unbewaffnete Taxenbacher ihr Leben. Unter ihnen befand sich auch der Abergbauer. Man wollte auch den Markt Taxenbach abbrennen, was Dechant Mayregg, der ihnen mit der Monstranz entgegen ging, durch seine Bitte um Schonung verhindern konnte.
 
   
 
   
 
[[1903]] setzte die Gemeinde Taxenbach dem Schützenhauptmann Wallner zum Dank ein Denkmal.
 
[[1903]] setzte die Gemeinde Taxenbach dem Schützenhauptmann Wallner zum Dank ein Denkmal.
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* [https://www.wallnerschuetzen-taxenbach.at/de/wallnerschuetzen/halbstunden-bruecke/ www.wallnerschuetzen-taxenbach.at Halbstundenbrücke]
 
* [https://www.wallnerschuetzen-taxenbach.at/de/wallnerschuetzen/halbstunden-bruecke/ www.wallnerschuetzen-taxenbach.at Halbstundenbrücke]
 
* Freytag & berndt WK 191, Wanderkarte 1:50 000, Wien
 
* Freytag & berndt WK 191, Wanderkarte 1:50 000, Wien
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