| − | Im Salzburger [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] saß aber zu jener Zeit [[Berthold von Moosburg]], der von Heinrich IV. [[1077]] gegen den päpstlich gesinnten Erzbischof [[Gebhard]] zum Gegen-Erzbischof ernannt wurde. zwar konnte sich Berthold sowohl gegen Gebhard als auch gegen seinen Nachfolger, [[Thiemo]], durchsetzen, aber mit Konrad ging das nicht. Am [[7. Jänner]] [[1106]] wird Konrad von Kaiser Heinrich V. zum Erzbischof ernannt, wo noch der von Heinrich IV. eingesetzte Gegenerzbischof Berthold von Moosburg regiert. Bereits am [[25. Jänner]] 1106 zog Konrad in Salzburg ein. Begleitet wurde er von tausend Soldaten, die den sich in die [[Festung Hohensalzburg]] zurück gezogen Berthold dann doch zu viele waren. Er zog sich auf seinen Stammsitz nach Moosburg zurück, wo er schon bald verstarb. | + | Im Salzburger [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] saß aber zu jener Zeit [[Berthold von Moosburg]], der von Heinrich IV. [[1077]] gegen den päpstlich gesinnten Erzbischof [[Gebhard]] zum Gegen-Erzbischof ernannt worden war. Zwar konnte sich Berthold sowohl gegen Gebhard als auch gegen seinen Nachfolger, [[Thiemo]], durchsetzen, aber mit Konrad ging das nicht. Am [[7. Jänner]] [[1106]] wurde Konrad von Kaiser Heinrich V. zum Erzbischof ernannt, bereits am [[25. Jänner]] 1106 zog Konrad in Salzburg ein. Begleitet wurde er von tausend Soldaten. Die Ministerialen um Berthold zogen sich in die [[Festung Hohensalzburg|Burg Hohensalzburg]] zurück. Letztendlich musste sich Berthold dann doch der Übermacht beugen. Er zog sich auf seinen bayrischen Stammsitz nach Moosburg an der Iasar zurück, wo er neun Jahre später verstarb. |
| | Konrad I. von Abenberg gilt als Gründer der [[Pfarre Siezenheim]], der dem Salzburger Domstift im Jahr [[1122]] Pfarrrechte auch in [[Siezenheim]] übertrug. | | Konrad I. von Abenberg gilt als Gründer der [[Pfarre Siezenheim]], der dem Salzburger Domstift im Jahr [[1122]] Pfarrrechte auch in [[Siezenheim]] übertrug. |