| | Die bewirtschaftete Hütte hat Übernachtungsmöglichkeiten (Lager) für 30 Personen und befindet sich westlich über dem Talboden des [[Ferleitental]]s in der Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]] auf 2 267 [[m ü. A.]]. Sie ist im Besitz des Wiener Alpenvereins ''Gebirgsverein''. | | Die bewirtschaftete Hütte hat Übernachtungsmöglichkeiten (Lager) für 30 Personen und befindet sich westlich über dem Talboden des [[Ferleitental]]s in der Gemeinde [[Fusch an der Großglocknerstraße]] auf 2 267 [[m ü. A.]]. Sie ist im Besitz des Wiener Alpenvereins ''Gebirgsverein''. |
| | Nach erneuter Zerstörung am [[14. April]] [[1904]] durch einen [[Lawine]]nabgang<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19040416&query=%22Mainzer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 16. April 1904, Seite 9</ref> wird die (neue) ''Mainzer Hütte'' neu errichtet und am [[27. August]] [[1908]] feierlich eröffnet. Sie lag nur wenige Schritte unterhalb der umgebauten alten Hütte, diente lediglich als Schlafraum und enthielt acht Zimmer mit je zwei Betten, sowie ein großes Zimmer mit sechs Betten, während in der alten Hütte sich Küche und Gastzimmer, Studentenherberge mit zehn Matratzenlager sowie Führer-Schlafzimmer befanden. Diese von den Verhältnissen bedingte Trennung zwischen Wirtschaftsräumen und Schlafräumen erwies sich in der Praxis als außerordentlich zweckmäßig, weil dadurch größte Ruhe in den Schlafzimmern gewährleistet und jeder Küchengeruch ferngehalten war. Die Bewirtschaftung, von jeher als vorzüglich und preiswert bekannt, lag im Jahr [[1911]] in den Händen des Josef Bernsteiner, Besitzer des [[Ferleiten Tauernhaus|Gasthofes]] in [[Ferleiten]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wcs&datum=1911&page=1489&size=45&qid=I9OX1TEEO2TYMNB7CU0BM4HYH3B7DR ANNO], Illustrierter Wegweiser durch die österreichischen Kurorte, Sommerfrischen und Winterstationen, Ausgabe 1911, Salzburg Seite 49</ref> | | Nach erneuter Zerstörung am [[14. April]] [[1904]] durch einen [[Lawine]]nabgang<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19040416&query=%22Mainzer+H%C3%BCtte%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 16. April 1904, Seite 9</ref> wird die (neue) ''Mainzer Hütte'' neu errichtet und am [[27. August]] [[1908]] feierlich eröffnet. Sie lag nur wenige Schritte unterhalb der umgebauten alten Hütte, diente lediglich als Schlafraum und enthielt acht Zimmer mit je zwei Betten, sowie ein großes Zimmer mit sechs Betten, während in der alten Hütte sich Küche und Gastzimmer, Studentenherberge mit zehn Matratzenlager sowie Führer-Schlafzimmer befanden. Diese von den Verhältnissen bedingte Trennung zwischen Wirtschaftsräumen und Schlafräumen erwies sich in der Praxis als außerordentlich zweckmäßig, weil dadurch größte Ruhe in den Schlafzimmern gewährleistet und jeder Küchengeruch ferngehalten war. Die Bewirtschaftung, von jeher als vorzüglich und preiswert bekannt, lag im Jahr [[1911]] in den Händen des Josef Bernsteiner, Besitzer des [[Ferleiten Tauernhaus|Gasthofes]] in [[Ferleiten]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wcs&datum=1911&page=1489&size=45&qid=I9OX1TEEO2TYMNB7CU0BM4HYH3B7DR ANNO], Illustrierter Wegweiser durch die österreichischen Kurorte, Sommerfrischen und Winterstationen, Ausgabe 1911, Salzburg Seite 49</ref> |
| | [[1908]] mit 22 Betten und zehn Matratzenlagern eröffnet. 1944 wurde sie an den Österreichischen Gebirgsverein in Wien verkauft, der die zusehends verfallene Hütte ab [[1983]] als ''Schwarzenberghütte'' am ursprünglichen Platz neu errichtete. Die Einweihung erfolgte am [[7. September]] [[1986]]. | | [[1908]] mit 22 Betten und zehn Matratzenlagern eröffnet. 1944 wurde sie an den Österreichischen Gebirgsverein in Wien verkauft, der die zusehends verfallene Hütte ab [[1983]] als ''Schwarzenberghütte'' am ursprünglichen Platz neu errichtete. Die Einweihung erfolgte am [[7. September]] [[1986]]. |