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| − | [[Datei:Neumarkt Köstendorf Grenzverläufe.jpg|thumb|Die Grenzen der ursprünglichen Marktgemeinde [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]], der Gemeinde Köstendorf und der kurzzeitigen [[Gemeinde Neumarkt-Köstendorf]].]] | + | [[Datei:Neumarkt Köstendorf Grenzverläufe.jpg|thumb|Die Grenzen der ursprünglichen Marktgemeinde [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]], der Gemeinde Köstendorf und der kurzzeitigen Marktgemeinde [[Neumarkt-Köstendorf (Gemeinde)|Neumarkt-Köstendorf]].]] |
| | Die Gemeinde Köstendorf liegt 23 km nördlich der Landeshauptstadt [[Salzburg]] im [[Salzburger Alpenvorland]] an der Grenze zum [[oberösterreich]]ischen [[Innviertel]]. Sie ist von einer sanft-hügelige Landschaft umgeben und hat einen schmalen Zugang zum [[Wallersee]] im Bereich des [[Wenger Moor]]. | | Die Gemeinde Köstendorf liegt 23 km nördlich der Landeshauptstadt [[Salzburg]] im [[Salzburger Alpenvorland]] an der Grenze zum [[oberösterreich]]ischen [[Innviertel]]. Sie ist von einer sanft-hügelige Landschaft umgeben und hat einen schmalen Zugang zum [[Wallersee]] im Bereich des [[Wenger Moor]]. |
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| − | * [[Hilgertsheim]] ''106'' | + | * [[Hilgertsheim]] ''106'' |
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| | Bis [[1861]] gehörte die Gemeinde Köstendorf zur Ortsgemeinde [[Neumarkt]].<ref>[[Jacqueline Kowanda|Kowanda, Jacqueline]]: ''Übersicht über die Veränderungen bei den Gerichtsbezirken/Bezirksgerichten und Katastralgemeinden im Land Salzburg ab 1850 (Stand: März 2007).'' In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ab 1980|MGSLK]] 148, 2008, S. 237-294</ref> | | Bis [[1861]] gehörte die Gemeinde Köstendorf zur Ortsgemeinde [[Neumarkt]].<ref>[[Jacqueline Kowanda|Kowanda, Jacqueline]]: ''Übersicht über die Veränderungen bei den Gerichtsbezirken/Bezirksgerichten und Katastralgemeinden im Land Salzburg ab 1850 (Stand: März 2007).'' In: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde ab 1980|MGSLK]] 148, 2008, S. 237-294</ref> |
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| − | Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=94&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]</ref> wurden die Gemeinden Neumarkt und Köstendorf zum [[1. Jänner]] [[1939]] zur [[Gemeinde Neumarkt-Köstendorf]] zusammengelegt. Dabei kam der westliche Teil der Gemeinde Köstendorf ab [[Fischach (Fluss)|Fischach]]<nowiki>mühlen</nowiki> zur Gemeinde [[Schleedorf]]. | + | Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=94&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]</ref> wurden die Gemeinden Neumarkt und Köstendorf zum [[1. Jänner]] [[1939]] zur Marktgemeinde [[Neumarkt-Köstendorf (Gemeinde)|Neumarkt-Köstendorf]] zusammengelegt. Dabei kam der westliche Teil der Gemeinde Köstendorf ab [[Fischach (Fluss)|Fischach]]<nowiki>mühlen</nowiki> zur Gemeinde [[Schleedorf]]. |
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| | Erst mit dem "''Gesetz vom [[4. April]] [[1950]] über die Auseinanderlegung der Marktgemeinde Neumarkt-Köstendorf in die Marktgemeinde Neumarkt und die Ortsgemeinde Köstendorf''"<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1950&page=95&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 13. Juli 1950, Gesetz Nr. 39.]</ref> gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Gemeindebürger, die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften des früheren Gemeindegebietes verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, blieben [[Pfongau]], [[Lengroid]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Sighartstein]], [[Neufahrn]], [[Schalkham (Neumarkt am Wallersee)|Schalkham]], [[Thalham (Neumarkt am Wallersee)]], [[Wertheim]] und [[Maierhof (Neumarkt am Wallersee)|Maierhof]] bei der Marktgemeinde Neumarkt.<noinclude> | | Erst mit dem "''Gesetz vom [[4. April]] [[1950]] über die Auseinanderlegung der Marktgemeinde Neumarkt-Köstendorf in die Marktgemeinde Neumarkt und die Ortsgemeinde Köstendorf''"<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1950&page=95&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 13. Juli 1950, Gesetz Nr. 39.]</ref> gelang es nach intensiven Bemühungen einiger Gemeindebürger, die Selbstständigkeit als Gemeinde wiederzuerlangen. Allerdings musste man dabei auf einige wesentliche Ortschaften des früheren Gemeindegebietes verzichten. Von den ursprünglich 20 Ortschaften, die die Gemeinde bildeten, blieben [[Pfongau]], [[Lengroid]], [[Sommerholz]], [[Wertheim]], [[Sighartstein]], [[Neufahrn]], [[Schalkham (Neumarkt am Wallersee)|Schalkham]], [[Thalham (Neumarkt am Wallersee)]], [[Wertheim]] und [[Maierhof (Neumarkt am Wallersee)|Maierhof]] bei der Marktgemeinde Neumarkt.<noinclude> |