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| − | '''Edmund''' (Leopold) '''Hager''' [[OSB]] (* [[31. Mai]] [[1829]] in [[Straßwalchen]]; † [[24. Oktober]] [[1906]] in Innsbruck) war Mönch der [[Erzabtei St. Peter]], Prior der Herz-Jesu-Stiftung zu Innsbruck und Jugendseelsorger. | + | '''Edmund''' (Leopold) '''Hager''' [[OSB]] (* [[31. Mai]] [[1829]] in [[Straßwalchen]]; † [[24. Oktober]] [[1906]] in Innsbruck) war Mönch der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abtei St. Peter]], Prior der Herz-Jesu-Stiftung zu Innsbruck und Jugendseelsorger. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| | Edmund Hager, Taufname Leopold, war der Sohn des Schneidermeisters Leopold Hager und seiner Frau Elisabeth, geborene Zimmerebner. Von [[1847]] bis [[1848]] besuchte er das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Salzburger Benediktinergymnasium]], nach seinem Abschluss das Salzburger [[Priesterseminar]]. Am [[1. August]] [[1853]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] im [[Salzburger Dom]] zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er Seelsorger in verschiedenen Pfarren: | | Edmund Hager, Taufname Leopold, war der Sohn des Schneidermeisters Leopold Hager und seiner Frau Elisabeth, geborene Zimmerebner. Von [[1847]] bis [[1848]] besuchte er das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Salzburger Benediktinergymnasium]], nach seinem Abschluss das Salzburger [[Priesterseminar]]. Am [[1. August]] [[1853]] wurde er von [[Erzbischof]] [[Maximilian Josef von Tarnóczy]] im [[Salzburger Dom]] zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er Seelsorger in verschiedenen Pfarren: |
| − | * [[1854]] in [[Piesendorf]], | + | * [[1854]] in [[Pfarre Piesendorf|Piesendorf]], |
| − | * [[1857]] in [[St. Koloman]], | + | * [[1857]] in [[Pfarre St. Koloman|St. Koloman]], |
| − | * [[1858]] in [[Strobl]], | + | * [[1858]] in [[Pfarre Strobl|Strobl]], |
| − | * [[1859]] in [[Pfarre Dürrnberg|Dürrnberg bei Hallein]] und | + | * [[1859]] in [[Pfarre Dürrnberg|Dürrnberg]] und |
| | * in [[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Aigen]]. | | * in [[Stadtpfarre Salzburg-Aigen|Aigen]]. |
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| | [[1863]] trat er in die Benediktinerabtei St. Peter und legte dort [[1867]] seine Ordensgelübde ab. | | [[1863]] trat er in die Benediktinerabtei St. Peter und legte dort [[1867]] seine Ordensgelübde ab. |
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| − | 1867 war er Kooperator in [[Abtenau]], dann Novizenmeister, Beichtvater, Sakristan, von 1868 bis 1871 [[Stiftsbibliothek St. Peter|Bibliothekar]], Bruderschaftssekretär, bis 1874 Extraordinarius in der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]], dann Kämmerer, Generaldirektor des Kindheit-Jesu-Werkes für Österreich. | + | 1867 war er Kooperator in [[Pfarre Abtenau|Abtenau]], dann Novizenmeister, Beichtvater, Sakristan, von 1868 bis 1871 [[Stiftsbibliothek St. Peter|Bibliothekar]], Bruderschaftssekretär, bis 1874 Extraordinarius in der [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]], dann Kämmerer, Generaldirektor des Kindheit-Jesu-Werkes für Österreich. |
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| | Seine der Jugendarbeit gewidmeten Gründungen machten Hager zum „''Don Bosco Österreichs''“. In Salzburg gründete er die [[St. Michaelsbruderschaft]], den [[Katholischer Bücherverein St. Peter|Katholischen Bücherverein St. Peter]] und die Erziehungsanstalt für Mädchen „Zuflucht St. Josef“ im Nonntal [[1880]]. Auch die Monatsschrift „Der christliche Kinderfreund“, die erstmals 1884 erschien, wurde von ihm gegründet. [[1895]] wurde seinen Gründungen (Innsbruck/Innrain, Volders, Mieming, Scharnitz in Tirol und Wieting in Kärnten) das Priorat zuerkannt. | | Seine der Jugendarbeit gewidmeten Gründungen machten Hager zum „''Don Bosco Österreichs''“. In Salzburg gründete er die [[St. Michaelsbruderschaft]], den [[Katholischer Bücherverein St. Peter|Katholischen Bücherverein St. Peter]] und die Erziehungsanstalt für Mädchen „Zuflucht St. Josef“ im Nonntal [[1880]]. Auch die Monatsschrift „Der christliche Kinderfreund“, die erstmals 1884 erschien, wurde von ihm gegründet. [[1895]] wurde seinen Gründungen (Innsbruck/Innrain, Volders, Mieming, Scharnitz in Tirol und Wieting in Kärnten) das Priorat zuerkannt. |