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Die Michael Pacher zugeschriebene „Schöne Madonna“ wurde im November 1937 im Rahmen der 450. Kunstauktion des Wiener Dorotheums gemeinsam mit anderen Werken der "Skulpturenbestände des Prof. Adolf J. Fischer" versteigert: "Das Dorotheum bringt in seiner 450. Kunstauktion diese Woche Freitag und Samstag die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Skulpturensammlung des verstorbenen Professors Adolf J. Fischer, Salzburg [...] zur Versteigerung. [...] Aus dem Nachlass Professor Fischers, dessen Sammlung zu den oft und gern besuchten Salzburger Sehenswürdigkeiten gehörte, verdient vor allem die schöne Madonna der Sammlung, als ein Hauptstück österreichisch-deutscher Plastik von Michael Pacher, allergrößte Beachtung." <ref>Wertvolle Plastik unter dem Hammer. Kunstauktion des Dorotheums. Eingeklebter Zeitungsartikel im nachfolgenden, in der Österreichischen Nationalbibliothek befindlichen Auktionskatalog des Dorotheums: 450. Kunstauktion. Die Skulpturenbestände des ''Prof. Adolf J. Fischer †''. Salzburg. Kunstgegenstände aus der ''Feste Hohenwerfen''. Anderer Privatbesitz. Schaustellung 16.-18. November 1937. Versteigerung 19. und 20. November.</ref>
 
Die Michael Pacher zugeschriebene „Schöne Madonna“ wurde im November 1937 im Rahmen der 450. Kunstauktion des Wiener Dorotheums gemeinsam mit anderen Werken der "Skulpturenbestände des Prof. Adolf J. Fischer" versteigert: "Das Dorotheum bringt in seiner 450. Kunstauktion diese Woche Freitag und Samstag die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannte Skulpturensammlung des verstorbenen Professors Adolf J. Fischer, Salzburg [...] zur Versteigerung. [...] Aus dem Nachlass Professor Fischers, dessen Sammlung zu den oft und gern besuchten Salzburger Sehenswürdigkeiten gehörte, verdient vor allem die schöne Madonna der Sammlung, als ein Hauptstück österreichisch-deutscher Plastik von Michael Pacher, allergrößte Beachtung." <ref>Wertvolle Plastik unter dem Hammer. Kunstauktion des Dorotheums. Eingeklebter Zeitungsartikel im nachfolgenden, in der Österreichischen Nationalbibliothek befindlichen Auktionskatalog des Dorotheums: 450. Kunstauktion. Die Skulpturenbestände des ''Prof. Adolf J. Fischer †''. Salzburg. Kunstgegenstände aus der ''Feste Hohenwerfen''. Anderer Privatbesitz. Schaustellung 16.-18. November 1937. Versteigerung 19. und 20. November.</ref>
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Bald geriet Adolph Johannes Fischer nahezu völlig in Vergessenheit, bis durch die kunsthistorische Diskussion über seine „Fluviana“-Fotografien sein Leben und Werk seit dem Jahr 2004 erneut Aufmerksamkeit erlangt hat. Als eine Folge davon wurde im Jahr 2008 eine seiner Fluviana-Aufnahmen in der Galerie ''CUC Berlin'' ausgestellt.<ref>[http://www.artnet.com/galleries/Exhibitions.asp?gid=424400297&cid=145745 Medien (CUC Berlin)]. 5. September - 11. Oktober 2008.</ref>
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Rasch geriet Adolph Johannes Fischer in Vergessenheit, bis er im Jahr 2004 unabhängig voneinander mehrfach wiederentdeckt wurde. Damals erscheint im „[[Allgemeines Künstlerlexikon|Allgemeinen Künstlerlexikon]]“ Nikolaus Schaffers umfassend neu recherchierter Artikel und zugleich beginnt mit der kunsthistorischen Diskussion über Fischers „[[Fluviana]]“-Fotografien das zunehmende Interesse an seinem Leben und Werk, das seither durch mehrere Zeitungs-, Zeitschriften- und den Wikipedia-Artikel einige Aufmerksamkeit erlangt hat, was dazu geführt hat, dass im Herbst 2008 eine von Fischers „Fluviana“-Aufnahmen in der von Hans-Jürgen Hafner kuratierten „Medien“-Ausstellung in der Galerie „CUC Berlin“ sowie auf deren Ausstellungplakat gezeigt wurde.<ref>[http://www.artnet.com/galleries/Exhibitions.asp?gid=424400297&cid=145745 Medien (CUC Berlin)]. 5. September - 11. Oktober 2008.</ref>
    
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