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== Das Geschehen ==
 
== Das Geschehen ==
Am Morgen des 2. Juli 1944 wurden die Bewohner von Goldegg-Weng von Schüssen und Geschrei aus dem Schlaf gerissen. Ein  1 000 Mann starkes SS-Todesschwadron sowie 60 Gestapo-Beamte durchsuchten bei der Aktion „Sturm“ den Ortsteil, der damals aus 100 Häusern bestand. Jeder Heustadl wurde mit Lanzen durchbohrt, jede Almhütte, jeder Stall, jeder Hof durchsucht.
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Am Morgen des 2. Juli 1944 wurden die Bewohner von Goldegg-Weng von Schüssen und Geschrei aus dem Schlaf gerissen. Ein  1 000 Mann starkes SS-Todesschwadron sowie 60 Gestapo-Beamte durchsuchten bei der Aktion „Sturm“ den Ortsteil, der damals aus 100 Häusern bestand. Jeder Heustock wurde mit Lanzen durchbohrt, jede Almhütte, jeder Stall, jeder Hof durchsucht.
    
Beim Unterdorfgut wurde der Anführer der Deserteure, [[Karl Rupitsch]], verhaftet. Im Zuge dessen wurden zwei der unbeteiligten Bauernsöhne, [[Simon Hochleitner|Simon]] und [[Alois Hochleitner]], erschossen. Tochter [[Elisabeth Hochleitner|Elisabeth]], die mit Rupitsch liiert war, wurde gefoltert und schließlich mit schweren Verletzungen ins [[KZ Ravensbrück]] deportiert. Mehr als 50 Menschen wurden verhaftet und gefoltert, viele in KZ verschleppt, 14 Menschen verloren ihr Leben.
 
Beim Unterdorfgut wurde der Anführer der Deserteure, [[Karl Rupitsch]], verhaftet. Im Zuge dessen wurden zwei der unbeteiligten Bauernsöhne, [[Simon Hochleitner|Simon]] und [[Alois Hochleitner]], erschossen. Tochter [[Elisabeth Hochleitner|Elisabeth]], die mit Rupitsch liiert war, wurde gefoltert und schließlich mit schweren Verletzungen ins [[KZ Ravensbrück]] deportiert. Mehr als 50 Menschen wurden verhaftet und gefoltert, viele in KZ verschleppt, 14 Menschen verloren ihr Leben.
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