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== Über die Korrespondenz ==
 
== Über die Korrespondenz ==
Über seine Tochter Johanna Spängler (* [[1882]]; † [[1973]]), verheiratet mit dem Schuldirektor in Krems, Rupert Holzapfel (* [[1868]]; † [[1940]]), kam die Sammlung aus dem Nachlass von dessen Tochter Gertraud Holzapfel (* [[1917]]; † [[2001]]), verheiratet Saska in Krems, an Otto Holzapfel (* [[1941]]) in [[Freiburg im Breisgau]] in [[Deutschland]].  
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Über seine Tochter Johanna Spängler (* [[1882]]; † [[1973]]), verheiratet mit dem Schuldirektor in Krems, Rupert Holzapfel (* [[1868]]; † [[1940]]), kam die Sammlung aus dem Nachlass von dessen Tochter Gertraud Holzapfel (* [[1917]]; † [[2001]]), verheiratet Saska in Krems, an [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] (* [[1941]]) in [[Freiburg im Breisgau]] in [[Deutschland]].  
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Die Briefe sind zum Teil übertragen, zum Teil zusammenfassend registriert; eine genauere Auswertung steht noch aus. Die ältesten Briefe stammen aus der Beziehung zwischen „Fanny“ [[Franziska Kobler]] (* [[1796]]; † [[1886]]) und Franz ''Francesco'' Castelli (* 1796; † [[1832]]). Deren Tochter [[Zäzilia Amalia Kobler]] wird [[1821]] geboren und heiratet [[1846]] [[Richard Franz Schlegel]], stirbt aber bei der Geburt des ersten Kindes [[1848]]. Diese Tochter, „Fanni“ Franziska Schlegel (* [[1848]]; † [[1905]]), heiratet [[1872]] in der [[Stadt Salzburg]] den späteren Oberlandesgerichtsrat in Krems, den oben genannten Dr. Franz Xaver Spängler. Ein großer Teil des Briefwechsels spiegelt die besonders enge Beziehung zwischen Großmutter „Fanny“ und Enkelkind „Fanni“.<ref>Trotz unterschiedlicher Schreibweise in den Briefen vereinheitliche ich [O. H.] zu Großmutter „Fanny“ [Kobler] und Enkelin „Fanni“ [Schlegel-Spängler].</ref>
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Die Briefe sind zum Teil übertragen, zum Teil zusammenfassend registriert; eine genauere Auswertung steht noch aus. Die ältesten Briefe stammen aus der Beziehung zwischen „Fanny“ [[Franziska Kobler]] (* [[1796]]; † [[1886]]) und Franz ''Francesco'' Castelli (* 1796; † [[1832]]). Deren Tochter [[Zäzilia Amalia Kobler]] wird [[1821]] geboren und heiratet [[1846]] [[Richard Franz Schlegel]], stirbt aber bei der Geburt des ersten Kindes [[1848]]. Diese Tochter, „Fanni“ [[Franziska Schlegel]] (* [[1848]]; † [[1905]]), heiratet [[1872]] in der [[Stadt Salzburg]] den späteren Oberlandesgerichtsrat in Krems, den oben genannten Dr. Franz Xaver Spängler. Ein großer Teil des Briefwechsels gibt die besonders enge Beziehung zwischen Großmutter „Fanny“ und Enkelkind „Fanni“ wieder.<ref>Trotz unterschiedlicher Schreibweise in den Briefen vereinheitliche ich [O. H.] zu Großmutter „Fanny“ [Kobler] und Enkelin „Fanni“ [Schlegel-Spängler].</ref>
    
=== Franz Castelli ===
 
=== Franz Castelli ===
Franz ''Francesco'' Castelli<ref>„Castelli“ dürfte ein verbreitete Name sein. Kaum Verwandtschaft besteht mit dem [[Wien]]er Ignaz Franz Castelli (* [[1781]]; † [[1862]]), der selbst über seine Familie in ''Aus dem Leben eines Wiener Phäaken 1781–1862. Die Memoiren des I. F. Castelli'', neu hrsg. von Adolf Saager, 3. Auflage, Stuttgart (o.J.), S. 37, schreibt „''Mein Name hat zwar italienischen Klang, und es wäre wohl zu vermuten, dass meine Voreltern Italiener gewesen seien, aber ich habe darüber nie etwas Gewisses erfahren können, denn mein Vater selbst wusste über seine Ahnenleiter nichts weiter, als dass sein Vater ein ehrsamer Schneidermeister in der Leopoldstadt [Wien] gewesen sei.''“ </ref> aus Brescia in Oberitalien, schreibt [[1821]] und [[1827]] aus Peterwardein (damals [[Habsburgermonarchie]], heute Novi Sad) in [[Serbien]] und aus (dem ebenfalls in dieser Zeit unter österreichischem Einfluss stehenden) [[Venedig]] fünf Briefe an seine Verlobte Fanny Kobler in Salzburg. Sie heiraten nicht, bleiben aber im Kontakt. Er, Landvermesser beim Militär, im „Genie Korps“ (Pioniere) im Rang eines Oberleutnants, stirbt, bevor er eine Familie ernähren kann.  
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Franz ''Francesco'' Castelli<ref>„Castelli“ dürfte ein verbreitete Name sein. Kaum Verwandtschaft besteht mit dem [[Wien]]er Ignaz Franz Castelli (* [[1781]]; † [[1862]]), der selbst über seine Familie in "''Aus dem Leben eines Wiener Phäaken [[1781]]–[[1862]]. Die Memoiren des I. F. Castelli''" neu hrsg. von Adolf Saager, 3. Auflage, Stuttgart (o.J.), S. 37 schreibt „''Mein Name hat zwar italienischen Klang, und es wäre wohl zu vermuten, dass meine Voreltern Italiener gewesen seien, aber ich habe darüber nie etwas Gewisses erfahren können, denn mein Vater selbst wusste über seine Ahnenleiter nichts weiter, als dass sein Vater ein ehrsamer Schneidermeister in der Leopoldstadt [Wien] gewesen sei.''“</ref> aus Brescia in Oberitalien, schreibt [[1821]] und [[1827]] aus Peterwardein (damals [[Habsburgermonarchie]], heute Novi Sad) in [[Serbien]] und aus (dem ebenfalls in dieser Zeit unter österreichischem Einfluss stehenden) [[Venedig]] fünf Briefe an seine Verlobte Fanny Kobler in Salzburg. Sie heiraten nicht, bleiben aber im Kontakt. Er, Landvermesser beim Militär, im „Genie Korps“ (Pioniere) im Rang eines Oberleutnants, stirbt, bevor er eine Familie ernähren kann.  
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Castelli schreibt aus Salzburg am [[31. Dezember]] [[1820]] an [[Seraphin Kobler]]. Er beichtet dem Vater Kobler das „Unglück“, den „Unfall“, bittet aber, nicht nur dem „bösen Zorn“ zu folgen. Nach drei Jahren erwartet er zum Hauptmann zu avancieren; er will eine zivile Stelle als Kreis-Ingenieur suchen und kann dann auch seine Familie ernähren. Im Augenblick „darf“ er sich in „politischer“ wie in ökonomischer Hinsicht nicht verehelichen. Ein Brief an Fanny Kobler, datiert „''Venizia 20 marzo''“ [also 1832, im Jahr seines Todes], berichtet von seiner Krankheit. Er will nach Brescia reisen, um seine Krankheit pflegen zu lassen. Für März und April zahlt er „''16 t. C. M.''“ (Taler ''courante'' Münze): „''ich wünschte der Amalia Hunderte geben zu können''“, aber wegen seiner Krankheit muss er dem Arzt viel bezahlen.
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Castelli schreibt aus Salzburg am [[31. Dezember]] [[1820]] an [[Seraphin Kobler]]. Er beichtet dem Vater Kobler das „Unglück“, den „Unfall“, bittet aber, nicht nur dem „bösen Zorn“ zu folgen. Nach drei Jahren erwartet er zum Hauptmann zu avancieren; er will eine zivile Stelle als Kreis-Ingenieur suchen und kann dann auch seine Familie ernähren. Im Augenblick „darf“ er sich in „politischer“ wie in ökonomischer Hinsicht nicht verehelichen. Ein Brief an Fanny Kobler, datiert „''Venizia 20 marzo''“ [20. März 1832, im Jahr seines Todes], berichtet von seiner Krankheit. Er will nach Brescia reisen, um seine Krankheit pflegen zu lassen. Für März und April zahlt er „''16 t. C. M.''“ (Taler ''courante'' Münze) „''ich wünschte der Amalia Hunderte geben zu können''“, aber wegen seiner Krankheit muss er dem Arzt viel bezahlen.
    
Die (uneheliche) Tochter ist Zäzilia Amalia und wird in ihrer Jugend in Salzburg als „''Fräulein Castelli''“ angeschrieben. Auch der Salzburger Stadtarzt Dr. Richard Schlegel, der sie später heiratet, schreibt sie unter dem Namen „''Amalia Castelli, in der Hölle''“ an. Einige Beispiele, auch von anderen Briefpartnern:
 
Die (uneheliche) Tochter ist Zäzilia Amalia und wird in ihrer Jugend in Salzburg als „''Fräulein Castelli''“ angeschrieben. Auch der Salzburger Stadtarzt Dr. Richard Schlegel, der sie später heiratet, schreibt sie unter dem Namen „''Amalia Castelli, in der Hölle''“ an. Einige Beispiele, auch von anderen Briefpartnern:
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„''A Demoiselle la Demoiselle Amélie Castelli, Stadt, [[Judengasse]] N. 67, Salzburg. Trés aimable Amélie! La grande estime, quelle m’inspirent Vos prééminentes qualités, a reveillé en moi ce tendre sentiment, que le createur des mondes a planté dans nos coeurs, pour nous faire heureux […] Votre très intime amant Anonyme.“ [ohne Datum, Salzburg; Siegel mit Wappen, nicht Richard Schlegel].
 
„''A Demoiselle la Demoiselle Amélie Castelli, Stadt, [[Judengasse]] N. 67, Salzburg. Trés aimable Amélie! La grande estime, quelle m’inspirent Vos prééminentes qualités, a reveillé en moi ce tendre sentiment, que le createur des mondes a planté dans nos coeurs, pour nous faire heureux […] Votre très intime amant Anonyme.“ [ohne Datum, Salzburg; Siegel mit Wappen, nicht Richard Schlegel].
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„''Fräulein Fräulein Amalie v Castelli zu Salzburg, Judengasse Nr.  67 [heute Nr.  15], 1. Stock. Meine philosophische Freundin! Sage mir nur was für ein Geist in Dich gefahren ist [… Warasdin, Datum nicht erkennbar; anderes Wappen-Siegel].  
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„''Fräulein Fräulein Amalie v Castelli zu Salzburg, Judengasse Nr.  67.'' <small>[heute Nr.  15]</small> ''1. Stock. Meine philosophische Freundin! Sage mir nur was für ein Geist in Dich gefahren ist''“ [… Warasdin, Datum nicht erkennbar; anderes Wappen-Siegel].  
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„''Fräulein Malli Kobler. Im Gasthofe zur Hölle XXX Judengasse Nr.  67. Salzburg. Verehrtes Fräulein, Mit dem innigsten Bedauern vernehmen wir von Ihnen die Kunde von dem Dahinscheiden Ihres theuren Vaters. So mußte schon so bald der harte Schlag treffen XXX [… Salzburg 1841].  
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„''Fräulein Malli Kobler. Im Gasthofe zur Hölle XXX Judengasse Nr.  67. Salzburg. Verehrtes Fräulein, Mit dem innigsten Bedauern vernehmen wir von Ihnen die Kunde von dem Dahinscheiden Ihres theuren Vaters. So mußte schon so bald der harte Schlag treffen XXX''“ [… Salzburg 1841].  
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„''A Mademoiselle Mademoiselle Amalie de Castelli à Salzburg, abzugeben in Kobler’s Brauhause. Liebes Malchen! Wieder ist heute die Stunde der Postankunft trostlos nun hingeschwunden – Nichts bringend, das mich beglücken sollte […] Richard [Schlegel; Kufstein 1843].  
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„''A Mademoiselle Mademoiselle Amalie de Castelli à Salzburg, abzugeben in Kobler’s Brauhause. Liebes Malchen! Wieder ist heute die Stunde der Postankunft trostlos nun hingeschwunden – Nichts bringend, das mich beglücken sollte […] Richard''“ [Schlegel; Kufstein 1843].  
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„''Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren. Mein innigst geliebtes Malchen! «Was du heute thun kannst, verschiebe nich auf Morgen» daher geliebter Engel soll sich bey mir in Allem […] Dein innigster Verehrer Richard. 12. 5. [1]845.“  
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„''Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren. Mein innigst geliebtes Malchen! «Was du heute thun kannst, verschiebe nich auf Morgen» daher geliebter Engel soll sich bey mir in Allem […] Dein innigster Verehrer Richard. 12. 5. [1]845.''“  
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„''An Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in Loco. Guten Morgen! Liebes gutes Malchen! Ueberzeugt von deiner herzlichen Theilnahme will ich Dir so früh als möglich Nachricht von meinem Befinden geben. Gestern abends hatte ich etwas stärkeres Fieber […] 16. 10. 1845 Richard [Schlegel]“.
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„''An Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in Loco. Guten Morgen! Liebes gutes Malchen! Ueberzeugt von deiner herzlichen Theilnahme will ich Dir so früh als möglich Nachricht von meinem Befinden geben. Gestern abends hatte ich etwas stärkeres Fieber […] 16. 10. 1845 Richard [Schlegel]''“  
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„''An Fräulein Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in der Hölle. NB Nur für Dich! Innigste geliebtes Mauserl! Es ist doch höchst sonderbar […] Dein kopfloser Richard. 8. 12. [1]845“.''
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„''An Fräulein Fräulein Amalia Castelli Wohlgeboren in der Hölle. NB Nur für Dich! Innigste geliebtes Mauserl! Es ist doch höchst sonderbar […] Dein kopfloser Richard. 8. 12. [1]845.''
    
=== Großmutter Fanny  „Höllbräuin“ ===
 
=== Großmutter Fanny  „Höllbräuin“ ===
Großmutter Fanny, „Höllbräuin“ in Salzburg und Besitzerin des heutigen Gasthauses [[Höllbräu]] (heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]]), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni. In diesen Briefen ist viel von „Gesundheit“, „Tod im Kindbett“ usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen. Zumeist geht es jedoch (später) um Alltagsdinge, um familiäre Nachrichten und um Grüße:
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Großmutter Fanny, „Höllbräuin“ in de Stadt Salzburg und Besitzerin des Gasthauses [[Höllbräu]] (heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]]), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni. In diesen Briefen ist viel von „Gesundheit“, „Tod im Kindbett“ usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen. Zumeist geht es jedoch (später) um Alltagsdinge, um familiäre Nachrichten und um Grüße.
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Nachstehend einige Beispiele aus der umfangreichen Korrespondenz, die hier im Salzburgwiki, aufgeteilt auf mehrerer Artikel (siehe Navigationsleiste am Ende dieses Artikels), nachzulesen ist.
    
==== Fanny Kobler an Fanni Spängler ====
 
==== Fanny Kobler an Fanni Spängler ====
 
Brief mit Prägestempel [englisches Staatswappen]
 
Brief mit Prägestempel [englisches Staatswappen]
:''„Salzburg 19. 4. 1872: Dank für Zeilen aus Kufstein, aber das sind wenig Nachrichten, von allen Seiten wird gefragt, „wo ihr seit, und wie es Euch geht“''. Die Großmutter beklagt sich über fehlende Nachrichten, „''es hat mich sehr geschmerzt, dein Mann zeigt dir alle Naturschönheiten, „ein ganz kleines Plätzchen in deinem Herzen gehört auch noch mir, so hab ich mir gedacht. [...] Seit mehreren Tagen rüstet sich alles zum Ball der Morgen stattfinden wird. Mina hat ein gelbes Seidenkleid mit weisen Oberkleid, die Lida [Guttenberg] ein Rosakleid. Es sind über 600 Personen geladen. [...] Die Arigler ([[Arrigler]]) Lina ist Braut von Hr. Hager der von Arigler das Geschäft gekauft hat. [...] Lebet wohl und vergnügt bis wir uns in Mödling treffen, Gott erhalten uns gesund, dieß ist der innigste Wunsch deiner dich liebenden Großmutter Fanni.''“
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:''Salzburg 19. 4. 1872: Dank für Zeilen aus Kufstein, aber das sind wenig Nachrichten, von allen Seiten wird gefragt, „wo ihr seit, und wie es Euch geht“''. Die Großmutter beklagt sich über fehlende Nachrichten, „''es hat mich sehr geschmerzt, dein Mann zeigt dir alle Naturschönheiten, „ein ganz kleines Plätzchen in deinem Herzen gehört auch noch mir, so hab ich mir gedacht. [...] Seit mehreren Tagen rüstet sich alles zum Ball der Morgen stattfinden wird. Mina hat ein gelbes Seidenkleid mit weisen Oberkleid, die Lida [Guttenberg] ein Rosakleid. Es sind über 600 Personen geladen. [...] Die Arigler ([[Arrigler]]) Lina ist Braut von Hr. Hager der von Arigler das Geschäft gekauft hat. [...] Lebet wohl und vergnügt bis wir uns in Mödling treffen, Gott erhalten uns gesund, dieß ist der innigste Wunsch deiner dich liebenden Großmutter Fanni.''“
    
==== Fanny Kobler an Fanni Spängler ====
 
==== Fanny Kobler an Fanni Spängler ====
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=== Briefe aus der Familie von Dr. jur. Franz Spängler ===
 
=== Briefe aus der Familie von Dr. jur. Franz Spängler ===
Ein weiterer Briefkomplex stammt aus der Familie von Dr. jur. Franz Spängler, der Fanni Schlegel heiratet. Er ist in der Stadt Salzburg geboren, wird nach dem Studium in Graz und Wien Richter an verschiedenen Orten in und bei Wien, zuletzt in Krems an der Donau. Er wechselt unzählige Briefe mit seiner Verlobten und späteren Frau, manchmal mehrmals in der Woche. Mit der Mutter Antonia Spängler (* [[1803]]; † [[1882]]), geborene [[Lürzer von Zehendthal]], gibt es ebenfalls einen intensiven Briefwechsel, auch mit Zusätzen des Bruders [[Otto Spängler]] (* [[1841]]; † [[1919]]), [[Salzburger Sparkasse AG|Sparkassen]]-Direktor in der Stadt Salzburg und verheiratet mit Aloisia Duregger, der Tochter von [[Johann Alois Duregger]]. Die Familie Duregger, Antonia Spängler und Otto Spängler wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus ([[Antretterhaus]]) am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] 4, nicht weit von der „Höllbräu“, wo die „Großmutter“ Fanny Kobler lebt.  
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Ein weiterer Briefkomplex stammt aus der Familie von Dr. jur. Franz Spängler, der Fanni Schlegel heiratet. Er ist in der Stadt Salzburg geboren, wird nach dem Studium in Graz und Wien Richter an verschiedenen Orten in und bei Wien, zuletzt in Krems an der Donau. Er wechselt unzählige Briefe mit seiner Verlobten und späteren Frau, manchmal mehrmals in der Woche. Mit der Mutter Antonia Spängler (* [[1803]]; † [[1882]]), geborene [[Lürzer von Zehendthal]], gibt es ebenfalls einen intensiven Briefwechsel, auch mit Zusätzen des Bruders [[Otto Spängler]] (* [[1841]]; † [[1919]]), [[Salzburger Sparkasse AG|Sparkassen]]-Direktor in der Stadt Salzburg und verheiratet mit Aloisia Duregger, der Tochter von [[Johann Alois Duregger]]. Die Familie Duregger, Antonia Spängler und Otto Spängler wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus ([[Antretterhaus]]) am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] 4, nicht weit von der „Höllbräu“, wo die Großmutter Fanny Kobler lebt.  
    
Der spätere Landgerichtsdirektor Spängler schreibt an Fanni Schlegel ([[1871]]) bzw. an seine Frau Fanni Spängler zwischen [[1882]] [und davor] bis [[1890]] häufig Karten und Briefe. Sie antwortet bzw. schreibt ihm, z. B. aus den Sommerferien mit den Kindern in Salzburg, in langen Briefen, die vieles widerspiegeln: Sorgen mit den Kindern, Nähe und (gesellschaftlich anerzogene) Ferne zum Ehegatten, aber auch höchst moderne Gleichberechtigung in der Entscheidung über Dinge des Alltags. Vieles ist Zeitkolorit, aber auch Individuelles, z. B. sind ihre Briefe nicht ohne Ironie, die er offenbar weniger versteht. Hier beziehen sich die Briefe vielfach lückenlos aufeinander. Viel ist von „Ordnung“ die Rede, was auf Sicherheit und Übersichtlichkeit im täglichen Leben zielt. „Ordnung“ sind die Regelung der Hochzeit, das Herrichten der Aussteuer, das Einrichten der Wohnung, aber auch zur Ruhe kommen nach außergewöhnlichen Ereignissen. Häufig wird die Gesundheit angesprochen, und getragen ist der sehr intensive Briefwechsel von einer starken Gott-Ergebenheit und einer Alltagsfrömmigkeit, die wohl nicht nur verbal ist (häufig liest man: „..., so Gott will,...“).
 
Der spätere Landgerichtsdirektor Spängler schreibt an Fanni Schlegel ([[1871]]) bzw. an seine Frau Fanni Spängler zwischen [[1882]] [und davor] bis [[1890]] häufig Karten und Briefe. Sie antwortet bzw. schreibt ihm, z. B. aus den Sommerferien mit den Kindern in Salzburg, in langen Briefen, die vieles widerspiegeln: Sorgen mit den Kindern, Nähe und (gesellschaftlich anerzogene) Ferne zum Ehegatten, aber auch höchst moderne Gleichberechtigung in der Entscheidung über Dinge des Alltags. Vieles ist Zeitkolorit, aber auch Individuelles, z. B. sind ihre Briefe nicht ohne Ironie, die er offenbar weniger versteht. Hier beziehen sich die Briefe vielfach lückenlos aufeinander. Viel ist von „Ordnung“ die Rede, was auf Sicherheit und Übersichtlichkeit im täglichen Leben zielt. „Ordnung“ sind die Regelung der Hochzeit, das Herrichten der Aussteuer, das Einrichten der Wohnung, aber auch zur Ruhe kommen nach außergewöhnlichen Ereignissen. Häufig wird die Gesundheit angesprochen, und getragen ist der sehr intensive Briefwechsel von einer starken Gott-Ergebenheit und einer Alltagsfrömmigkeit, die wohl nicht nur verbal ist (häufig liest man: „..., so Gott will,...“).
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Umrahmt wird diese Briefsammlung von vielen Einzelbriefen, z. B. schreibt [[1826]] die andere Großmutter Maria Anna Lürzer von Zehendthal aus Hall in [[Tirol]], geborene Grassl, die Frau von [[Franz Lürzer von Zechenthal]], an ihren späteren Schwiegersohn Franz Xaver Spängler in Salzburg. In diesem (leider nur fragmentarisch erhaltenen) Brief ist einiges von Not und Schwierigkeiten die Rede, aus denen dann doch die wohlhabende Handelsgesellschaft und spätere [[Spänglerbank]] (seit [[1828]]) in Salzburg wurde. In den Briefen ist mehrfach die zahlreiche Spängler-Verwandtschaft in Salzburg angesprochen. Deren traditionelle gesellschaftliche Stellung in der Stadt ist offensichtlich und spiegelt sich in vielen Hinweisen.
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Umrahmt wird diese Briefsammlung von vielen Einzelbriefen, z. B. schreibt [[1826]] die andere Großmutter Maria Anna Lürzer von Zehendthal aus Hall in [[Tirol]], geborene Grassl, die Frau von [[Franz Lürzer von Zechenthal]], an ihren späteren Schwiegersohn Franz Xaver Spängler in Salzburg. In diesem (leider nur fragmentarisch erhaltenen) Brief ist einiges von Not und Schwierigkeiten die Rede, aus denen dann doch die wohlhabende Handelsgesellschaft und spätere [[Spänglerbank]] (seit [[1828]]) in Salzburg wurde. In den Briefen ist mehrfach die zahlreiche Spängler-Verwandtschaft in Salzburg angesprochen. Deren traditionelle gesellschaftliche Stellung in der Stadt soll hier nur durch den einen Hinweis beleuchtet werden, dass in der gleichen Generation, in der Petrus Mezger ([[Johann Peter Metzger]]) von [[1775]] bis [[1795]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der Stadt Salzburg war<ref>vgl. [[Heinz Dopsch]], [[Salzburg. Die Geschichte einer Stadt.]] 1996, S. 351 f., S. 352 mit einem prächtigen Porträt)</ref>, [[Franz Anton Spangler]] aus Bruneck in [[Südtirol]] (mit einem bürgerlichen Wappenbrief von [[1677]]) im Jahre [[1729]] in die  Stadt Salzburg zieht, dort das [[Bürgerrecht der Stadt Salzburg|Bürgerrecht]] erwirbt, [[1731]] und [[1744]] ‚vermögende Witwen’ heiratet und schließlich [[1755]] in dritter Ehe Maria Traunbauerin (Trambauer, * [[1730]]; † [[1780]]) aus [[Wien]], Tochter eines Kaufmanns, ehelicht.
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Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, 1871, über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen weniger die direkte Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so nahen) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des [[19. Jahrhundert]]s, liegt der Reiz dieser Briefe.
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Salzburg war in dieser Zeit eine Stadt der Handelsleute, die auch zumeist das Bürgermeisteramt innehatten<ref>vgl. Dopsch, 1996, S. 351</ref>. Nach [[1830]] hat die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen. Die Tochter Theresia Metzger (* [[1764]]; † [[1814]]) heiratet den Sohn des Franz Anton Spängler, nämlich [[Franz Josef Christian Spängler]] (* [[1758]]; † [[1819]]). Die [[Spängler]] gehören zu den ‚großen’ [[Salzburger Familien]]<ref>vgl. Dopsch, 1996, S. 372</ref>). Für die Spängler-Hochzeit 1755 komponiert Vater [[Leopold Mozart]] zehn Hochzeitsmenuette, genannt „''Menuetti fatte per le Nozze del Signore Francesco Antonio Spangler dal Sig.re Leopoldo Mozart''“. In der übernächsten Generation heiratet der Enkel Franz Xaver Spängler [[1826]] in Salzburg Antonia Lürzer von Zehendthal (* 1803; † 1882), von der in dem oben genannten Brief ihrer Mutter an Franz Xaver Spängler die Rede ist. Von Franz Anton Spängler (* [[1705]]; † [[1784]]), „Franc. Ant. Spangler“ (so das eingeklebte Exlibris), stammt ein reich illustrierter Handatlas, „''Atlas Portalis Germanicus''“ (Nürnberg 1733) [[Handatlas 1733]].
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Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, [[1871]], über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen weniger die direkte Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so nahen) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des [[19. Jahrhundert]]s, liegt der Reiz dieser Briefe.
    
== Eine weitere Auswahl an Kobler-Spängler-Briefe ==
 
== Eine weitere Auswahl an Kobler-Spängler-Briefe ==
 
Diese Sammlung wurde von [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] aus Freiburg im Breisgau dem Salzburgwiki zur Verfügung gestellt.
 
Diese Sammlung wurde von [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] aus Freiburg im Breisgau dem Salzburgwiki zur Verfügung gestellt.
   Die Daten müssen noch optisch aufbereitet werden (Stand 15. Dezember 2020) - es darf gerne jeder daran mitarbeiten  
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   Die Daten müssen noch optisch aufbereitet werden (Stand 1. Jänner 2021) - es darf gerne jeder daran mitarbeiten  
=== Originale im „Familienarchiv“ Otto Holzapfel, Datei „12 Briefe (Österreich)“ [Dateistand: Dezember 2020] ===
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=== Originale im „Familienarchiv“ Otto Holzapfel, Datei „12 Briefe (Österreich)“ ===
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Briefsammlung (und Aktenreste von [[1792]]) [[1821]] bis [[1938]] [weitergeführt, aber nicht im [[Salzburgwiki]], Briefe Holzapfel, [[1945]] bis [[1970]]]; chronologisch geordnet, '''Anfang einer Jahreszahl fett'''; aus dem Nachlass Saska (Traudl Saska, geb. Holzapfel; * [[1917]]; † [[2001]] in Krems an der Donau; verh. Helmut Saska; * [[1911]]; † [[2002]]). <span style="background:yellow">'''Gelb fett'''</span> sind auch hervorgehobene Namen (<span style="background:yellow">gelb normal</span> Zusätze aus dem Familienarchiv, die Otto Holzapfel hier belassen hat). Es ist offensichtlich eine Arbeitsdatei die verbessert und ergänzt werden kann (und wird).
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Briefsammlung (und Aktenreste von [[1792]]) [[1821]] bis [[1938]] [weitergeführt, aber nicht im [[Salzburgwiki]], Briefe Holzapfel, [[1945]] bis [[1970]]]; chronologisch geordnet, '''Anfang einer Jahreszahl fett'''; aus dem Nachlass Saska (Traudl Saska, geb. Holzapfel; * [[1917]]; † [[2001]] in Krems an der Donau; verh. Helmut Saska; * [[1911]]; † [[2002]]). <span style="background:yellow">'''Gelb fett'''</span> sind auch hervorgehobene Namen (<span style="background:yellow">gelb normal</span> Zusätze aus dem Familienarchiv, die Otto Holzapfel hier belassen hat). Es ist offensichtlich eine Arbeitsdatei die verbessert und ergänzt werden kann (und wird).  
    
Weitere Briefe vor allem zwischen [[Franz (II.) Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]] in der Stadt Salzburg; † [[1912]] in Krems) = „Geneanet“ oholzapfel Sosa 18 [Sosa = Kekulé-Nummer; ergänzt durch Kleinbuchstaben für Geschwister] und seiner Ehefrau Franziska Maria Amalia Schlegel, „Fanni“ (* [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[1905]] in Krems; die Tochter von [[Richard Franz Schlegel]] aus der ersten Ehe) = Sosa 19, von Antonia Spängler = Sosa  37, geb. [[Lürzer von Zechenthal]] an den Sohn, vom Bruder [[Otto Spängler]] = Sosa 18 a, sind noch nicht übertragen worden (in der Briefkiste sind die nicht übertragenen <span style="color:red">rot</span> verschnürt [mit Inhaltsangabe], die übertragenen <span style="color:green">grün</span> verschnürt). – Zusammenfassendes über die Familien ist mit „'''#Name'''“ markiert (im Anschluss an die Briefe). Vgl. auch: Originale der Sosa 8-Spängler-Briefe [übertragen] ca. 1903 bis 1937 in „weißer Schachtel Nr.  1“ im Familienarchiv.
 
Weitere Briefe vor allem zwischen [[Franz (II.) Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]] in der Stadt Salzburg; † [[1912]] in Krems) = „Geneanet“ oholzapfel Sosa 18 [Sosa = Kekulé-Nummer; ergänzt durch Kleinbuchstaben für Geschwister] und seiner Ehefrau Franziska Maria Amalia Schlegel, „Fanni“ (* [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[1905]] in Krems; die Tochter von [[Richard Franz Schlegel]] aus der ersten Ehe) = Sosa 19, von Antonia Spängler = Sosa  37, geb. [[Lürzer von Zechenthal]] an den Sohn, vom Bruder [[Otto Spängler]] = Sosa 18 a, sind noch nicht übertragen worden (in der Briefkiste sind die nicht übertragenen <span style="color:red">rot</span> verschnürt [mit Inhaltsangabe], die übertragenen <span style="color:green">grün</span> verschnürt). – Zusammenfassendes über die Familien ist mit „'''#Name'''“ markiert (im Anschluss an die Briefe). Vgl. auch: Originale der Sosa 8-Spängler-Briefe [übertragen] ca. 1903 bis 1937 in „weißer Schachtel Nr.  1“ im Familienarchiv.
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Franz (Francesco) Castelli(* 1796; † 1832) aus Brescia in Oberitalien schreibt 1821 und 1827 aus „Peterwardein“ in Serbien bzw. aus (dem ebenfalls in dieser Zeit unter österreichischem Einfluss stehenden) Venedig fünf Briefe an seine Verlobte Fanny Kobler (*1796; † 1886) [[Franziska Kobler]] in Salzburg; sie sind beide etwa 25 bis 30 Jahre alt. Sie heiraten nicht, bleiben aber im Kontakt. Er stirbt, bevor er eine Familie ernähren kann. Ihre (uneheliche) Tochter ist [[Zäzilia Amalia Kobler]] (* 1821; † 1848). Sie, die in ihrer Jugend in Salzburg auch als „Fräulein Castelli“ angeschrieben wird und den Salzburger Stadtarzt Dr. [[Richard Franz Schlegel]] heiratet - auch er schreibt sie unter dem Namen „Amalia Castelli, in der Hölle“ an -, stirbt 14 Tage nach der Geburt der Tochter Fanni Schlegel. Großmutter Fanny, „Höllbräuin“ in Salzburg (Besitzerin des Gasthauses „[[Höllbräu]]“ oder „Gasthof und Brauhaus zur Hölle“; heute „[[Hotel Altstadt Radisson Blu]]“, vgl. auch Dopsch, 1996, S. 189 mit Abb.), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni Schlegel (* 1848; † 1905) [Franziska Schlegel]], verh. Spängler. Auch bei sehr unterschiedlicher Schreibweise in den Briefen vereinheitliche ich zu Großmutter „Fanny“ [Kobler] und Enkelin „Fanni“ [Schlegel / Spängler]. In den Briefen ist viel von ‚Gesundheit’, ‚Tod im Kindbett’ usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern wohl auch auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen.
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  Die Einarbeitung der farblichen Kennzeichnung ist noch nicht erfolgt, Stand 1. Jänner 2021 
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Ein weiterer Briefkomplex stammt aus der Familie von Dr.jur. Franz Spängler (* 1839; † 1912) [[Franz (II.) Xaver Gregor Spängler]], der Fanni Schlegel heiratet. Er ist in Salzburg geboren, wird nach dem Studium in Graz und Wien Richter an verschiedenen Orten in und bei Wien, zuletzt in Krems an der Donau. Er wechselt unzählige Briefe mit seiner Verlobten und späteren Frau, manchmal mehrmals in der Woche. Mit der Mutter Antonia Spängler (1803 –1882), geb. Lürzer von Zehendthal [[Lürzer von Zechenthal]], gibt es ebenfalls einen intensiven Briefwechsel, auch mit Zusätzen des Bruders [[Otto Spängler ]] (* 1841; † 1919), Sparkassen-Direktor in Salzburg und verheiratet mit mit Aloisia Duregger, Tochter von [[Johann Alois Duregger]]. Die Familie Duregger, Antonia Spängler und Otto Spängler wohnen in den Stockwerken übereinander im Dureggerhaus [[Antretterhaus]] am Mozartplatz 4, nicht weit von der „Höllbräu“, wo die „Großmutter“ Fanny Kobler lebt. Der spätere Landgerichtsdirektor Spängler schreibt an Fanni Schlegel (1871) bzw. an seine Frau Fanni Spängler zwischen 1882 [und davor] bis 1890 häufig Karten und Briefe. Sie antwortet bzw. schreibt ihm, z. B. aus den Sommerferien mit den Kindern in Salzburg, in langen Briefen, die vieles widerspiegeln: Sorgen mit den Kindern, Nähe und (gesellschaftlich anerzogene) Ferne zum Ehegatten, aber auch höchst ‚moderne’ Gleichberechtigung in der Entscheidung über Dinge des Alltags. Vieles ist Zeitkolorit, aber auch Individuelles, z. B. sind ihre Briefe nicht ohne Ironie, die er offenbar weniger versteht. Hier beziehen sich die Briefe vielfach lückenlos aufeinander. Viel ist von ‚Ordnung‘ die Rede, was auf Sicherheit und Übersichtlichkeit im täglichen Leben zielt. ‚Ordnung‘ sind die Regelung der Hochzeit, Herrichten der Aussteuer, Einrichten der Wohnung, aber auch: das zur Ruhe Kommen nach außergewöhnlichen Ereignissen. Häufig wird Gesundheit angesprochen und getragen ist der sehr intensive Briefwechsel von einer starken Gott-Ergebenheit und einer Alltagsfrömmigkeit, die wohl nicht nur verbal ist („..., so Gott will,...“).
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====  „Geschichte des Bankhauses Carl Spängler &amp; Co“ ====
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Gertrude Maier schrieb [[1973]] eine Wiener Dissertation über die „Geschichte des Bankhauses Carl Spängler &amp; Co“. Sie weist darauf hin, dass die 'Spängler Bank''  ([[Spänglerbank]]) die älteste, noch bestehende Privatbank in Österreich ist. Sie wächst nach einer Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs in Salzburg im 19.&nbsp;Jahrhundert heran. [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Truppen haben Salzburg]] [[1809]] besetzt; es gibt auch eine Einquartierung im Hause Spängler. Der Krieg bedingt einen erheblichen Rückgang des Handels (u. a. durch die Zollgrenze zum [[Herzogtum Bayern]]), und die Einwohnerzahlen sinken bis um 1830. Erst danach gibt es eine langsame Erholung, der dann auch den [[Fremdenverkehr]] einschließt, und z. B. ab [[1842]] gibt es jährliche [[Mozartfest]]e, welche auch von der Spängler-Bank gefördert werden.  
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Umrahmt wird diese Briefsammlung von vielen Einzelbriefen, z. B. schreibt 1826 die andere Großmutter Maria Anna Lürzer von Zehendthal (* 1774; † 1853) [[Lürzer von Zechenthal]] aus Hall in Tirol an ihren späteren Schwiegersohn [[Franz Xaver Gregor Spängler]] (* 1793; † 1854) in Salzburg. In diesem (leider nur fragmentarisch erhaltenen) Brief ist einiges von Not und Schwierigkeiten die Rede, aus denen dann doch die wohlhabende Handelsgesellschaft und spätere (bis heute existierende) [[Spänglerbank]] ([[Bankhaus Carl Spängler & Co. AG]]); seit 1828) in Salzburg wurde. In den Briefen ist mehrfach die zahlreiche Spängler-Verwandtschaft in Salzburg angesprochen. Deren traditionelle gesellschaftliche Stellung in der Stadt soll hier nur durch den einen Hinweis beleuchtet werden, dass in der gleichen Generation, in der Petrus Mezger ([[Johann Peter Metzger]]) von 1775 bis 1795 Bürgermeister von Salzburg war (vgl. Dopsch, 1996, S. 351 f., S. 352 mit einem prächtigen Porträt), Franz Anton Spängler [[Franz Anton Spangler]] aus Bruneck in Südtirol (mit einem bürgerlichen Wappenbrief von 1677) im Jahre 1729 nach Salzburg zieht, dort das Bürgerrecht erwirbt, 1731 und 1744 ‚vermögende Witwen’ heiratet und schließlich 1755 in dritter Ehe Maria Traunbauerin (Trambauer, * 1730; † 1780) aus Wien, Tochter eines Kaufmanns, ehelicht.
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Handelshäuser mit Bankgeschäften gibt es in Salzburg seit dem [[17. Jahrhundert]], genannt wird u.a. [[Mathias Gschnitzer|Matthias II. Gschnitzer]] (* [[1808]]; † [[1884]]). Die Spängler fangen ab [[1828]] mit Bankgeschäften an, wobei man ein Handelshaus mit Tradition seit dem [[14. Jahrhundert]] übernimmt (zuletzt Andre Mayr, dann [[1827]] J. A. Duregger; daneben ab [[1810]] „Spängler &amp; Trauner“). Die Duregger-Handelsgesellschaft mit Bankgeschäften gibt es ab [[1828]], ab [[1855]] übernimmt das „Spängler & Trauner“. Ab [[1870]] hat [[Carl Spängler]] nur noch die Bank, die bis dahin das einzige große Geldinstitut in Stadt und Land Salzburg ist. Die Familie Duregger besaß das Haus [[Getreidegasse]] Nr. 3. Sie zieht 1855 um in ein ansehnliches Haus am Mozartplatz Nr. 4, und Leopoldine Duregger, verheiratet mit Carl Spängler, erbt dieses Haus, das im Familienbesitz bleibt.
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Salzburg war in dieser Zeit eine Stadt der Handelsleute, die auch zumeist das Bürgermeisteramt innehatten (vgl. Dopsch, 1996, S. 351). Nach 1830 hat die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung zu verzeichnen. Die Tochter Theresia Metzger (* 1764; † 1814) heiratet den Sohn des Franz Anton Spängler, nämlich [[Franz Josef Christian Spängler]] (* 1758; † 1819). Die [[Spängler]] gehören zu den ‚großen’ Salzburger Familien (vgl. Dopsch, 1996, S. 372). Für die Spängler-Hochzeit 1755 komponiert Vater [[Leopold Mozart[[ zehn Hochzeitsmenuette, genannt „Menuetti fatte per le Nozze del Signore Francesco Antonio Spangler dal Sig.re Leopoldo Mozart“. In der übernächsten Generation heiratet der Enkel Franz Xaver Spängler 1826 in Salzburg Antonia Lürzer von Zehendthal (* 1803; † 1882), von der in dem oben genannten Brief ihrer Mutter an Franz Xaver Spängler die Rede ist. – Von Franz Anton Spängler (* 1705; † 1784), „Franc. Ant. Spangler“ (so das eingeklebte Exlibris), stammt ein reich illustrierter Handatlas, „Atlas Portalis Germanicus“ (Nürnberg 1733) [[Handatlas 1733]].
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Der Ahnherr Franz Anton Spängler (Spangler) ist [[1705]] in Dietenheim bei Bruneck in Südtirol geboren; er ist seit [[1729]] in Salzburg (d. h. seit diesem Jahr gibt es Briefe an ihn nach Salzburg). Er erwirbt [[1731]] das Bürgerrecht und durch eine erste Heirat das Haus „[[Alter Markt]] Nr. 2“ (das „Gehmacherhaus“ [[Gehmacher]]; Handlung mit Teppichen und Tuchen). Durch eine zweite Heirat erwirbt er 1744 die „Lang’sche Bettenhandlung“, und ab [[1748]] hat er selbst einen Tuch- und Seidenhandel.  Der Enkel [[Alois Spängler]] ist 1800 geboren, er führt das Großhandelshaus (mit praktisch ‚allen’ Waren) und das Tuchgeschäft am Alten Markt (daraus wird dann ab 1832–33 die Zentrale der [[Salzburger Sparkasse]]). Alois Spängler ist zudem Bürgermeister von Salzburg [[1854]] bis [[1861]]; unter ihm werden die Bastionen und einengenden Befestigungsanlagen geschleift.
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==== „Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co“ ====
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==== Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz ====
Gertrude Maier schrieb 1973 eine Wiener Dissertation über die „Geschichte des Bankhauses Carl Spängler & Co“. Sie weist darauf hin, dass die SPÄNGLER-BANK [[Spänglerbank]] die älteste, noch bestehende Privatbank in Österreich ist. Sie wächst nach einer Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs in Salzburg im 19. Jahrhundert heran. Napoleonische Truppen haben Salzburg 1809 besetzt; es gibt auch eine Einquartierung im Hause Spängler. Der Krieg bedingt einen erheblichen Rückgang des Handels (u. a. durch die Zollgrenze nach Bayern), und die Einwohnerzahlen sinken bis um 1830. Erst danach gibt es eine langsame Erholung, der dann auch den Fremdenverkehr einschließt, und z. B. ab 1842 gibt es jährliche Mozartfeste, welche auch von der Spängler-Bank gefördert werden. – Handelshäuser mit Bankgeschäften gibt es in Salzburg seit dem 17. Jahrhundert, genannt wird u.a. Matthias II. Gschnitzer [[Mathias Gschnitzer]] (* 1808; † 1884). Die Spängler fangen ab 1828 mit Bankgeschäften an, wobei man ein Handelshaus mit Tradition seit dem 14. Jahrhundert übernimmt (zuletzt Andre Mayr, dann 1827 J. A. Duregger; daneben ab 1810 „Spängler & Trauner“). Die Duregger-Handelsgesellschaft mit Bankgeschäften gibt es ab 1828, ab 1855 übernimmt das „Spängler & Trauner“. Ab 1870 hat [[Carl Spängler]] nur noch die Bank, die bis dahin das einzige große Geldinstitut in Stadt und Land Salzburg ist. – Die Familie Duregger besaß ein Haus in der Getreidegasse Nr.  3. Sie zieht 1855 um in ein ansehnliches Haus am Mozartplatz Nr.  4, und Leopoldine Duregger, verheiratet mit Carl Spängler, erbt dieses Haus, das im Familienbesitz bleibt.
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Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, [[1871]], über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen nicht so sehr Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist [für mich] schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so ‚nahen’) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen ‚Nähe’ und ‚Ferne’, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des 19. Jahrhunderts, liegt m. E. der Reiz der Briefe. – An vielen Stellen werden wir nachdenklich, z. B. in Fragen der Erziehung der Kinder: Wie kann man etwa einem zögernden Mädchen von acht Jahren in der ersten Schwimmstunde ‚Feigheit’ vorwerfen und ernsthaft darüber diskutieren? Meine Großmutter, Johanna Spängler (* [[1882]] ; † [[1973]]), verheiratet mit Rupert Holzapfel (* [[1868]]; [[1940]]), wohnte in Krems an der Donau und in [[Unterach am Attersee]]; sie ist bei einem der letzten der übertragenen Briefe, [[1897]], gerade fünfzehn Jahre alt. Gertraud Saska (* [[1917]]; † [[2001]]), verheiratet mit Hellmut Saska (* [[1911]]; [[2002]]), Krems, ist eine Tochter dieser Johanna Holzapfel und meine<ref>des Autors Otto Holzapfel</ref> Tante. Von ihr und aus ihrem Nachlass habe ich diese Briefe.  
 
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Der Ahnherr Franz Anton Spängler (Spangler) ist 1705 in Dietenheim bei Bruneck in Südtirol geboren; er ist seit 1729 in Salzburg (d. h. seit diesem Jahr gibt es Briefe an ihn nach Salzburg). Er erwirbt 1731 das Bürgerrecht und durch eine erste Heirat das Haus „Alter Markt Nr.  2“ (das „Gehmacherhaus“ [[Gehmacher]]; Handlung mit Teppichen und Tuchen). Durch eine zweite Heirat erwirbt er 1744 die „Lang’sche Bettenhandlung“, und ab 1748 hat er selbst einen Tuch- und Seidenhandel. – Der Enkel [[Alois Spängler]] ist 1800 geboren, er führt das Großhandelshaus (mit praktisch ‚allen’ Waren) und das Tuchgeschäft am Alten Markt (daraus wird dann ab 1832/33 eine Salzburger Sparkasse). Alois Spängler ist zudem Bürgermeister von Salzburg 1854 bis 1861; unter ihm werden die Bastionen und einengenden Befestigungsanlagen geschleift.
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==== Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz ====
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== Literatur  ==
Die vorliegenden Briefe sind Alltagskorrespondenz (z. B. auch die beiden Briefe der Mutter Spängler an ihren Sohn Franz, 1871, über Heiratsaussichten und Hochzeitsvorbereitungen). Die Briefe betreffen nicht so sehr Salzburger Stadtgeschichte, obwohl uns weitere Details zur Erklärung willkommen wären. Das Verständnis mancher Einzelheiten ist [für mich] schwer zu rekonstruieren, und einige (zumeist nebensächliche) Fragen bleiben offen. Die Briefe stellen Zeitzeugnisse dar, welche zwar nicht unabhängig von einem Kontext zu verstehen sind, aber auf ihre Weise Einblicke in die Mentalität unserer entfernten (und in manchen Dingen doch so ‚nahen’) Vorfahren bieten. Gerade in diesem Spannungsfeld zwischen ‚Nähe’ und ‚Ferne’, zwischen Vertrautheit mit den angesprochenen menschlichen Problemen und Entfremdung vom Zeitstil des 19. Jahrhunderts, liegt m. E. der Reiz der Briefe. – An vielen Stellen werden wir nachdenklich, z. B. in Fragen der Erziehung der Kinder: Wie kann man etwa einem zögernden Mädchen von acht Jahren in der ersten Schwimmstunde ‚Feigheit’ vorwerfen und ernsthaft darüber diskutieren? Meine Großmutter, Johanna Spängler (*1882 ; † 1973), verheiratet mit Rupert Holzapfel (* 1868; † 1940), wohnte in Krems an der Donau und in Unterach am Attersee; sie ist bei einem der letzten der übertragenen Briefe, 1897, gerade fünfzehn Jahre alt. Gertraud Saska (*1917; † 2001), verheiratet mit Hellmut Saska (* 1911; † 2002), Krems, ist eine Tochter dieser Johanna Holzapfel und meine Tante. Von ihr und aus ihrem Nachlass habe ich diese Briefe. - Literatur: [nicht eingesehen:] H. Widmann, Geschichte Salzburgs, Bd. 1 - 3, 1907 ff.; H. Dopsch / H. Spatzenberger, Geschichte Salzburgs, 1981. - [früher eingesehen:] Franz V. Zillner, Geschichte der Stadt Salzburg, Bd. 1 - 2, Salzburg 1885 - 90. - [hier zitiert:] „Dopsch, 1996“: Heinz Dopsch - Robert Hoffmann, Geschichte der Stadt Salzburg, Salzburg - München 1996.
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[nicht eingesehen]
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* H. Widmann: Geschichte Salzburgs, Bd. 1–3, 1907 ff.;  
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* H. Dopsch; H. Spatzenberger: [[Geschichte Salzburgs |Geschichte Salzburgs]], 1981.
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[früher eingesehen:]  
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* [[Franz Valentin Zillner|Franz V. Zillner]]: [[Geschichte der Stadt Salzburg (Buch I.)|Geschichte der Stadt Salzburg]], Bd. 1 und 2, Salzburg 1885–1890. - [hier zitiert:] „Dopsch, 1996“: Heinz Dopsch - Robert Hoffmann, Geschichte der Stadt Salzburg, Salzburg - München 1996.
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Angefügt sind bis 1938 u. a. die Briefe und Postkarten, die sich meine Großeltern schrieben, nämlich (Sosa 9) Johanna [Hansi] Holzapfel, geb. Spängler (* 1882; † 1973), verheiratet 1904 mit (Sosa 8) Rupert Holzapfel (*1868; † 1940). Sie schreiben u. a. über ihre Kinder, Rupert (geboren 1905 in Krems a.d.Donau) – das ist mein Vater – , Walter (geboren 1909), Traudl (geboren 1917) und Otto (geboren 1920).
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Angefügt sind bis [[1938]] u. a. die Briefe und Postkarten, die sich meine Großeltern schrieben, nämlich (Sosa 9) Johanna [Hansi] Holzapfel, geb. Spängler (* 1882; † 1973), verheiratet 1904 mit (Sosa 8) Rupert Holzapfel (* 1868; † 1940). Sie schreiben u. a. über ihre Kinder, Rupert (geboren 1905 in Krems a.d.Donau) – das ist mein Vater – , Walter (* 1909), Traudl (* 1917) und Otto (* 1920).
    
=== Übersicht [in Klammern Sosa-Nummern nach Geneanet oholzapfel] ===
 
=== Übersicht [in Klammern Sosa-Nummern nach Geneanet oholzapfel] ===
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* Rupert Holzapfel [Nr. 8] an Hansi, seine Frau [Nr. 9]
 
* Rupert Holzapfel [Nr. 8] an Hansi, seine Frau [Nr. 9]
 
* Johanna Holzapfel [Nr. 9] an versch. Personen
 
* Johanna Holzapfel [Nr. 9] an versch. Personen
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  bis hier korrigiert (Stand 1. Jänner 2020)
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Nr. 78 Franz (Francesco) Castelli (1796-1832), Brescia
 
Nr. 78 Franz (Francesco) Castelli (1796-1832), Brescia