Es gibt keine allgemein gültige Definition der kleinen Stillgewässer. Sie variieren in Grösse, Tiefe, Form, Hydrologie, Entstehung und chemischen und physikalischen Eigenschaften sehr stark. Die meisten natürlichen Gewässer sind seicht, klein und nur kurzlebig (z. B. Wasserpfütze hinter Wurzelteller), andere hingegen sind langlebig und stabil (z. B. Moorgewässer). Natürliche Gewässer sind gewöhnlich kleiner und seichter als künstliche. Sie sind oft temporär und treten gehäuft auf (z. B. in natürlichen Flusstälern). Allen kleinen Stillgewässern gemeinsam ist, dass sie bis zum Grund lichtdurchflutet sind (man spricht von „photischer“ Zone, phōtos heisst auf Griechisch „Licht“) und daher im ganzen Gewässer Pflanzen wachsen können (im Gegensatz zu den Seen). | Es gibt keine allgemein gültige Definition der kleinen Stillgewässer. Sie variieren in Grösse, Tiefe, Form, Hydrologie, Entstehung und chemischen und physikalischen Eigenschaften sehr stark. Die meisten natürlichen Gewässer sind seicht, klein und nur kurzlebig (z. B. Wasserpfütze hinter Wurzelteller), andere hingegen sind langlebig und stabil (z. B. Moorgewässer). Natürliche Gewässer sind gewöhnlich kleiner und seichter als künstliche. Sie sind oft temporär und treten gehäuft auf (z. B. in natürlichen Flusstälern). Allen kleinen Stillgewässern gemeinsam ist, dass sie bis zum Grund lichtdurchflutet sind (man spricht von „photischer“ Zone, phōtos heisst auf Griechisch „Licht“) und daher im ganzen Gewässer Pflanzen wachsen können (im Gegensatz zu den Seen). |