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, 18:39, 10. Sep. 2010
Die Artikel handelt von der '''Geschichte der Stadt Hallein'''.
==Die Anfänge==
Etwa um 2.500 v. Chr., also in der jüngeren [[Steinzeit]] etwa, gab es im Gebiet des heutigen [[Bad Dürrnberg]] eine Siedlung, wie prähistorische Funde beweisen. Man vermutet, dass diese Menschen wegen klimatischen Bedingungen sich nur in den Sommermonaten in dieser Höhe aufgehalten hatten und nur wegen der [[Salzbgerbau|Salzgewinnung]] (Quellsole). Da aus der [[Bronzezeit]] nur sehr spärliche Funde nachzuweisen sind, dürfte es bis etwa 750 v. Chr. noch keine Dauersiedlung in diesem Gebiet gegeben haben. Erst Mitte der [[Hallstattzeit]] lassen sich wieder vermehrt Aktivitäten, wohl wiederum im Zusammenhang mit dem [[Salz]], nachweisen. Soweit bisherige Grabungen ergeben haben, wurde das Salz nur oberiridsch gewonnen, Schürfungen in der Hallstattzeit gingen nicht tiefer als etwa 150 m in den Berg.
Ab etwa 700 v. Chr. drangen dann die [[Kelten]] vor und besiedelten den Dürrnberg (sowie den [[Hellbrunner Berg]], auf dem der Sitz eines Herzogs nachgewiesen wurde, der seine Einnahmen aus dem Salzabbau am Dürrnberg hatte). Durch das billige Meersalz der [[Römer]] kam der Salzabbau um Christi Geburt völlig zum Erliegen. Jedoch wurden bisher noch keine römischen Gräber am Dürrnberg gefunden. Wohl aber keltische Gräber, so auch in der heutigen [[Halleiner Altstadt]] im Bereich des [[Molnarplatz]]es. Im Altstadtgebiet wurden dann auch Römergräber entdeckt.
==Nach Christi Geburt==
Das vorläufige Ende der Besiedlung im Raum Hallein markierten die Markomannenkriege zwischen 167 bis 180 nach Christus. Dann folgte eine neuerliche Besiedlungswelle, diesmal waren es Römer, die in der Umgebung von Hallein, etwa in der Kellau bei [[Golling]], am [[Adneter Riedl]] und bei [[Puch]] Landsitze errichteten. Ab dem [[3. Jahrhundert]] nach Christus sind dann wieder römische Ansiedlungen im Halleiner Gebiet nachweisbar, vor allem durch Münzfunde aus der Zeit Kaisers Aurelian (270 bis 275 n. Chr.) bis Kaiser Valerian I. So fand man einen römischen Töpferofen im Garten der [[Halleiner Schulschwestern]].
Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich [[1198]] als ''muelpach'', jedoch ist der [[Salzbergbau|Salzabbau]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] schon [[1191]] nachgewiesen. Zur Stadt wird Hallein [[1230]] erhoben, den Namen ''Hallein'' trägt sie dann ab der ersten Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s.
[[1218]] standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im [[19. Jahrhundert]] mit Ausnahme des [[Colloredo-Sudhaus]]es von [[1798]], abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der [[Saline Hallein|Saline]] in den Jahren [[1854]] bis [[1862]] auf die [[Pernerinsel]]. Es war auch Sitz eines [[Pflegegericht]]s, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt.
Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude ([[1654]]) befindet sich jetzt das [[Keltenmuseum Hallein]], in dem seit [[1970]] Funde aus der [[Hallstattzeit|Hallstatt-]] und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.
==Quellen==
* [[Ernst Penninger]], [[Georg Stadler]] ''Hallein, Ursprung und Geschichte der Salinenstadt'', bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970, [[Salzburger Nachrichten]] Verlag
[[Kategorie:Hallein]]
[[Kategorie:Geschichte]]