| − | Nach wie vor stellt die Aufgabe des Zechprobstes eine Ehrensache dar. Die Gepflogenheit, den neuen Zechprobst zu bestimmen, ohne dazu vorher seine Bereitschaft zu erkunden, besteht weiterhin. Das Amt wurde bisher fast aufnahmslos von Bauern ausgeübt. Mit der Aufgabe sind auch einige Naturalleistungen verbunden, wie die Beistellung von Christbäumen für den weihnachtlichen Kirchenschmuck oder Ostereiern für die [[Ministrant]]en. Beim Antritt des Zechprobstamtes hat die Zechprobstfeier große Tradition. Diese Feier war über viele Jahre stets am Stefanitag, findet nun an einem dem [[Neujahr]] folgenden Sonntag statt. Eine Besonderheit ist dabei, dass dazu fünf Vorjahreszechpröbste mit Gattinnen sowie Mesner und Seelsorger eingeladen werden. | + | Nach wie vor stellt die Aufgabe des Zechprobstes eine Ehrensache dar. Die Gepflogenheit, den neuen Zechprobst zu bestimmen, ohne dazu vorher seine Bereitschaft zu erkunden, besteht weiterhin. Das Amt wurde bisher fast aufnahmslos von Bauern ausgeübt. Mit der Aufgabe sind auch einige Naturalleistungen verbunden, wie die Beistellung von Christbäumen für den weihnachtlichen Kirchenschmuck oder Ostereiern für die [[Ministrant]]en. Beim Antritt des Zechprobstamtes hat die Zechprobstfeier große Tradition. Diese Feier war über viele Jahre stets am [[Stephanitag]], findet nun an einem dem [[Neujahr]] folgenden Sonntag statt. Eine Besonderheit ist dabei, dass dazu fünf Vorjahreszechpröbste mit Gattinnen sowie Mesner und Seelsorger eingeladen werden. |
| | Es existiert in [[Thalgau]] eine Liste fast aller seit dem Jahr [[1858]] im Amt tätig gewesenen Zechpröbste. Den Gesamtzahl betrug bis zum Jahr [[2018]] 160 Personen. Diese Aufstellung enthält interessante Hof- und familiengeschichtliche Details. | | Es existiert in [[Thalgau]] eine Liste fast aller seit dem Jahr [[1858]] im Amt tätig gewesenen Zechpröbste. Den Gesamtzahl betrug bis zum Jahr [[2018]] 160 Personen. Diese Aufstellung enthält interessante Hof- und familiengeschichtliche Details. |