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In einem Gespräch mit Eisls Nachfolger (ab Frühjahr 2004) [[Othmar Raus]] ([[SPÖ]]) habe er ebenfalls auf die materiellen Risiken der Spekulationsgeschäfte hingewiesen, schreibt Müller. „''[[Landeshauptmann]]-Stv. Raus bedankt sich für das informative Gespräch und sagt weitere Überlegungen zu. Grundsätzlich bekannte er sich aber bereits bei diesem Gespräch aus Ertragsgründen zu einer Weiterführung dieser Finanzgeschäfte. Auch seiner Ansicht nach gehört eine Risikoabwägung ausdrücklich nicht zu den Aufgaben der Landesbuchhaltung.''“
 
In einem Gespräch mit Eisls Nachfolger (ab Frühjahr 2004) [[Othmar Raus]] ([[SPÖ]]) habe er ebenfalls auf die materiellen Risiken der Spekulationsgeschäfte hingewiesen, schreibt Müller. „''[[Landeshauptmann]]-Stv. Raus bedankt sich für das informative Gespräch und sagt weitere Überlegungen zu. Grundsätzlich bekannte er sich aber bereits bei diesem Gespräch aus Ertragsgründen zu einer Weiterführung dieser Finanzgeschäfte. Auch seiner Ansicht nach gehört eine Risikoabwägung ausdrücklich nicht zu den Aufgaben der Landesbuchhaltung.''“
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Auch mit dem nachfolgenden Finanzreferenten [[David Brenner]] (SPÖ) habe er über die Geschäfte und sein Unbehagen gesprochen, sagt Müller. „''Dieses Thema interessierte auch LH-Stv. Brenner und er bekundete mir gegenüber, dass er sich aus Eigeninteresse für diesen Bereich näher interessieren werde ... Über die mangelnde seinerzeitige Kontrollmöglichkeit dieser Art von Geschäften habe ich seither mit LH-Stv. Brenner nicht mehr gesprochen, da mir die Kontrolle durch international erfahrene Finanzspezialisten in Kombination mit regelmäßigen Auswertungen durch die Deutsche Bank wesentlich sinnvoller erschien als eine Kontrolle durch die Landesbuchhaltung.''“ Die Reaktion der Opposition: [[FPÖ]]-Chef [[Karl Schnell]] sagte, dass SPÖ und ÖVP über die Spekulationsgeschäfte Bescheid gewusst hätten. Es habe einen Kreis von Wissenden gegeben. [[Die Grünen|Grünen]]-Chef [[Cyriak Schwaighofer]] sagte, es stelle sich heraus, dass es sich um ein „befohlenes Systemversagen“ gehandelt habe.
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Auch mit dem nachfolgenden Finanzreferenten [[David Brenner]] (SPÖ) habe er über die Geschäfte und sein Unbehagen gesprochen, sagt Müller. „''Dieses Thema interessierte auch [[LH-Stv]]. Brenner und er bekundete mir gegenüber, dass er sich aus Eigeninteresse für diesen Bereich näher interessieren werde ... Über die mangelnde seinerzeitige Kontrollmöglichkeit dieser Art von Geschäften habe ich seither mit [[LH-Stv]]. Brenner nicht mehr gesprochen, da mir die Kontrolle durch international erfahrene Finanzspezialisten in Kombination mit regelmäßigen Auswertungen durch die Deutsche Bank wesentlich sinnvoller erschien als eine Kontrolle durch die Landesbuchhaltung.''“ Die Reaktion der Opposition: [[FPÖ]]-Chef [[Karl Schnell]] sagte, dass SPÖ und ÖVP über die Spekulationsgeschäfte Bescheid gewusst hätten. Es habe einen Kreis von Wissenden gegeben. [[Die Grünen|Grünen]]-Chef [[Cyriak Schwaighofer]] sagte, es stelle sich heraus, dass es sich um ein „befohlenes Systemversagen“ gehandelt habe.
    
== Quelle ==
 
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