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[[1983]] hießen "Fake News" hierzulande noch "Zeitungsenten". An eine solche dachte man zuerst, als von Monika Frisch zu lesen war: Eine Salzburger Gymnasiastin, zwölf Jahre jung und ein 40-Kilo-Leichtgewicht, soll österreichische Meisterin im Marathonlauf geworden sein? Doch es stimmte: Locker und kaum schwitzend war die Athletin vom [[ÖTB Salzburg]] auf der [[Wien]]er Donauinsel nach drei Stunden und zehn Minuten als Erste in der Frauenwertung ins Ziel gelaufen.
 
[[1983]] hießen "Fake News" hierzulande noch "Zeitungsenten". An eine solche dachte man zuerst, als von Monika Frisch zu lesen war: Eine Salzburger Gymnasiastin, zwölf Jahre jung und ein 40-Kilo-Leichtgewicht, soll österreichische Meisterin im Marathonlauf geworden sein? Doch es stimmte: Locker und kaum schwitzend war die Athletin vom [[ÖTB Salzburg]] auf der [[Wien]]er Donauinsel nach drei Stunden und zehn Minuten als Erste in der Frauenwertung ins Ziel gelaufen.
      
Es folgten ein medialer Hype weit über Österreichs Grenzen hinaus, aufgeregte Diskussionen und Prognosen besorgter "Experten". Am Montag, dem [[21. Dezember]], feiert Monika Frisch ihren 50. Geburtstag, und sie kann alle beruhigen, die sich sorgten: "Ich bin pumperlg'sund und habe weder Knie- noch Gelenkprobleme." Folgeschäden oder Wachstumsprobleme gab es nie. Und das, obwohl sie als Teenager ein wahres Monsterprogramm an Wettkämpfen absolvierte. Kaum ein Wochenende, an dem sie nicht einen weiteren Pokal von einem Berg- oder Volkslauf heimbrachte. Das Laufen war Familien-Freizeitprogramm, ihre Eltern sowie Schwester und Bruder waren bei vielen Bewerben mit dabei. "Es war eine wunderschöne Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben. Ich habe ausschließlich positive Erinnerungen", sagt sie.
 
Es folgten ein medialer Hype weit über Österreichs Grenzen hinaus, aufgeregte Diskussionen und Prognosen besorgter "Experten". Am Montag, dem [[21. Dezember]], feiert Monika Frisch ihren 50. Geburtstag, und sie kann alle beruhigen, die sich sorgten: "Ich bin pumperlg'sund und habe weder Knie- noch Gelenkprobleme." Folgeschäden oder Wachstumsprobleme gab es nie. Und das, obwohl sie als Teenager ein wahres Monsterprogramm an Wettkämpfen absolvierte. Kaum ein Wochenende, an dem sie nicht einen weiteren Pokal von einem Berg- oder Volkslauf heimbrachte. Das Laufen war Familien-Freizeitprogramm, ihre Eltern sowie Schwester und Bruder waren bei vielen Bewerben mit dabei. "Es war eine wunderschöne Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben. Ich habe ausschließlich positive Erinnerungen", sagt sie.
    
Im Moment trübt nur eins ihre Zufriedenheit: "Was mir derzeit fehlt, ist etwas mehr Sport." Die Zeit wird nun einmal knapp zwischen der Betreuung dreier Kinder zwischen elf und acht Jahren sowie dem Führen des Familienbetriebs, erst recht in Zeiten von Lockdown und Homeschooling. Als Geschäftsführerin der IFK Holding mit Hauptsitz in Salzburg-[[Maxglan]], einem führenden Unternehmen der Kabelbranche, ist sie verantwortlich für 70 Arbeitsplätze.
 
Im Moment trübt nur eins ihre Zufriedenheit: "Was mir derzeit fehlt, ist etwas mehr Sport." Die Zeit wird nun einmal knapp zwischen der Betreuung dreier Kinder zwischen elf und acht Jahren sowie dem Führen des Familienbetriebs, erst recht in Zeiten von Lockdown und Homeschooling. Als Geschäftsführerin der IFK Holding mit Hauptsitz in Salzburg-[[Maxglan]], einem führenden Unternehmen der Kabelbranche, ist sie verantwortlich für 70 Arbeitsplätze.
      
Das knallharte Rennen um lukrative Aufträge, etwa von Energieversorgern, geht Monika Frisch sportlich-forsch an: "Ich war immer ehrgeizig, schon in der Schule oder im Studium."
 
Das knallharte Rennen um lukrative Aufträge, etwa von Energieversorgern, geht Monika Frisch sportlich-forsch an: "Ich war immer ehrgeizig, schon in der Schule oder im Studium."
    
Zum Laufen musste sie niemand zwingen, auch wenn Bedenkenträger damals derartiges vermuteten. Vater Walter Frisch - er war auch Mitgründer von IFK - sah den Sport einfach als Teil eines gesunden Lebens, und in der nächsten Generation läuft das weiter. "Wenn ich mit meinen Kindern laufen gehe, sehe ich, welche Startnachteile ich als Erwachsene habe", sagt Monika Frisch. "Ich als durchschnittliche Hobbysportlerin komme gleich ins Schwitzen."
 
Zum Laufen musste sie niemand zwingen, auch wenn Bedenkenträger damals derartiges vermuteten. Vater Walter Frisch - er war auch Mitgründer von IFK - sah den Sport einfach als Teil eines gesunden Lebens, und in der nächsten Generation läuft das weiter. "Wenn ich mit meinen Kindern laufen gehe, sehe ich, welche Startnachteile ich als Erwachsene habe", sagt Monika Frisch. "Ich als durchschnittliche Hobbysportlerin komme gleich ins Schwitzen."
      
[[Skifahren]], [[Mountain Biking|Mountainbiken]], [[Fußball]] oder Hallenhockey stehen hoch im Kurs bei den beiden Söhnen und der Tochter der einstigen Laufsport-Galionsfigur: "Wir lassen sie ihre sportlichen Leidenschaften ausleben."
 
[[Skifahren]], [[Mountain Biking|Mountainbiken]], [[Fußball]] oder Hallenhockey stehen hoch im Kurs bei den beiden Söhnen und der Tochter der einstigen Laufsport-Galionsfigur: "Wir lassen sie ihre sportlichen Leidenschaften ausleben."
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[[Kategorie:Leichtathletik]]
 
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 
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[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Geboren 1970]]
 
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