In der Zeit der Aufklärung gerieten die Marmorfiguren missgestalteter Menschen im Mirabellgarten immer mehr in Verruf. Dem schöngeistige bayrische Kronprinz [[Ludwig I. von Bayern]] missfielen während der kurzen [[Herzogtum Salzburg#1810 bis 1816 (Zugehörigkeit zu Bayern)|bayrischen Regentschaft]] über Salzburg die hier aufgestellten Marmorzwerge. Er wollte sie angeblich als Kalkrohmaterial in einen Kalkofen werfen lassen. Der Geschäftssinn siegte aber und die Figuren wurden im Jahr 1811, großteils um den sehr geringen Betrag von nur zwei [[Gulden]] je Stück versteigert. So waren die Salzburger Zwerge bald in alle Winde verstreut. | In der Zeit der Aufklärung gerieten die Marmorfiguren missgestalteter Menschen im Mirabellgarten immer mehr in Verruf. Dem schöngeistige bayrische Kronprinz [[Ludwig I. von Bayern]] missfielen während der kurzen [[Herzogtum Salzburg#1810 bis 1816 (Zugehörigkeit zu Bayern)|bayrischen Regentschaft]] über Salzburg die hier aufgestellten Marmorzwerge. Er wollte sie angeblich als Kalkrohmaterial in einen Kalkofen werfen lassen. Der Geschäftssinn siegte aber und die Figuren wurden im Jahr 1811, großteils um den sehr geringen Betrag von nur zwei [[Gulden]] je Stück versteigert. So waren die Salzburger Zwerge bald in alle Winde verstreut. |