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'''{{PAGENAME}}''' ist eine [[Flurname|Flurbezeichnung]] im [[Landschaftsraum Gaisberg]], genauer am Südabhang des Kühberges im Gebiet der [[Stadt Salzburg]], von dem sich auch ein [[Straßen der Stadt Salzburg|Straßenname]] und ein Teil-Landschaftsraum ableiten.  
 
'''{{PAGENAME}}''' ist eine [[Flurname|Flurbezeichnung]] im [[Landschaftsraum Gaisberg]], genauer am Südabhang des Kühberges im Gebiet der [[Stadt Salzburg]], von dem sich auch ein [[Straßen der Stadt Salzburg|Straßenname]] und ein Teil-Landschaftsraum ableiten.  
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==Zum Namen==
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Der Name Gersberg wurde früher teilweise auch Gerschberg geschrieben. Er leitet sich von einer Kurzform des Namens "Gerhard" ab (Gerhardsberg und "Gerhardsbach").
      
== Geografie ==
 
== Geografie ==
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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=== Namensherkunft  ===
 
=== Namensherkunft  ===
 
Der Name ''Gersberg'' ist ein in alten Karten<ref> [http://mapire.eu/de/map/schmittsche-karte/?bbox=1451638.6942099174%2C6087550.033545335%2C1503615.8734438372%2C6108417.342267188 1. Schmitt'sche Karte von Südwestdeutschland aus dem Jahr 1797]  
 
Der Name ''Gersberg'' ist ein in alten Karten<ref> [http://mapire.eu/de/map/schmittsche-karte/?bbox=1451638.6942099174%2C6087550.033545335%2C1503615.8734438372%2C6108417.342267188 1. Schmitt'sche Karte von Südwestdeutschland aus dem Jahr 1797]  
 
2. [[Franziszeischer Kataster]]: [http://mapire.eu/de/map/secondsurvey/?bbox=1449340.5940288205%2C6072659.144972523%2C1455837.7414330605%2C6075267.558562755  Landesaufnahme für Salzburg, 1806 - 1867]</ref> belegter historischer [[Flurname]], dessen Herkunft nicht überliefert ist.  
 
2. [[Franziszeischer Kataster]]: [http://mapire.eu/de/map/secondsurvey/?bbox=1449340.5940288205%2C6072659.144972523%2C1455837.7414330605%2C6075267.558562755  Landesaufnahme für Salzburg, 1806 - 1867]</ref> belegter historischer [[Flurname]], dessen Herkunft nicht überliefert ist.  
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[[Franz Martin]] bezeichnete Gersberg als Gebiet am Fuße des Gaisberg, urkundlich Gerhardsberg, von mittelhochdeutsch ''Gerungesperch''. Die Bezeichnung ''Zeisbergalpe'' geht auf einen früheren Besitzer ''Zeisberger'' zurück.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18750626&query=text%253A%2522gersberg%2522&seite=5 ANNO], Salzburger Zeitung, 26. Juni 1875, Seite 5</ref>
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[[Franz Martin]] bezeichnete Gersberg als Gebiet am Fuße des Gaisberg, urkundlich Gerhardsberg, von mittelhochdeutsch ''Gerungesperch''. Die Bezeichnung ''Zeisberg"alpe"'' geht auf einen früheren Besitzer ''Zeisberger'' zurück. (die Zeisbergeralpe war aber nie eine "Alpe") <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18750626&query=text%253A%2522gersberg%2522&seite=5 ANNO], Salzburger Zeitung, 26. Juni 1875, Seite 5</ref>
    
=== Aus der weiteren Geschichte ===
 
=== Aus der weiteren Geschichte ===
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[[1488]] wurde unter [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Hans Glavenberger]] die [[Gersbergwasserleitung]] in Betrieb genommen, die den [[Alter Markt#Florianibrunnen|Marktbrunnen]] in der Mitte des [[Alter Markt|Alten Marktes]] in der [[Altstadt]] von Salzburg mit Wasser versorgte.
 
[[1488]] wurde unter [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Hans Glavenberger]] die [[Gersbergwasserleitung]] in Betrieb genommen, die den [[Alter Markt#Florianibrunnen|Marktbrunnen]] in der Mitte des [[Alter Markt|Alten Marktes]] in der [[Altstadt]] von Salzburg mit Wasser versorgte.
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Ein Gasthaus war schon im [[18. Jahrhundert]] ein beliebtes Ausflugsziel der Salzburger. Der Tarif für einen [[Sesselträger]] war fünf [[Gulden]]. Seit [[14. Juni]] [[1874]] besteht ein markierter Alpenvereinsweg über das Gasthaus ''am Gersberg'' (Zeisbergalpe).<ref>[https://books.google.at/books?id=gpJhAAAAcAAJ&pg=PA191&dq=Gersberg-+oder+Zeisberg-Alpe&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiv45vMravmAhUy-yoKHVbvBVAQ6AEIODAC#v=onepage&q=Gersberg-%20oder%20Zeisberg-Alpe&f=false Der Alpenfreund: Monatshefte für Verbreitung von Alpenkunde …, 1874]</ref><ref>Karl Baedeker, 1878, 1884, 1892, 1914, 1929</ref><ref>Leo Woerl, Illustrierter Führer durch Salzburg und Umgebung, 1929, Seite 55</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18740610&query=text%253A%2522gersberg%2522&seite=4 ANNO], Salzburger Zeitung, 10. Juni 1874, Seite 4</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18740623&query=text%253A%2522gersberg%2522&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Zeitung, 23. Juni 1874, Seite 2</ref> Bevor in den [[1980er]]-Jahren aus dem Gasthaus das [[Romantik Hotel Die Gersberg Alm]] wurde, gab es südöstlich davon befand einen auf mehrere Ebenen verteilten Campingplatz.
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Ein Gasthaus war im [[19. Jahrhundert]] ein beliebtes Ausflugsziel der Salzburger. Der Tarif für einen [[Sesselträger]] war fünf [[Gulden]]. Seit [[14. Juni]] [[1874]] besteht ein markierter Alpenvereinsweg über das Gasthaus ''am Gersberg'' (Zeisbergalpe).<ref>[https://books.google.at/books?id=gpJhAAAAcAAJ&pg=PA191&dq=Gersberg-+oder+Zeisberg-Alpe&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiv45vMravmAhUy-yoKHVbvBVAQ6AEIODAC#v=onepage&q=Gersberg-%20oder%20Zeisberg-Alpe&f=false Der Alpenfreund: Monatshefte für Verbreitung von Alpenkunde …, 1874]</ref><ref>Karl Baedeker, 1878, 1884, 1892, 1914, 1929</ref><ref>Leo Woerl, Illustrierter Führer durch Salzburg und Umgebung, 1929, Seite 55</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18740610&query=text%253A%2522gersberg%2522&seite=4 ANNO], Salzburger Zeitung, 10. Juni 1874, Seite 4</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18740623&query=text%253A%2522gersberg%2522&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Zeitung, 23. Juni 1874, Seite 2</ref> Bevor in den [[1980er]]-Jahren aus dem Gasthaus das [[Romantik Hotel Die Gersberg Alm]] wurde, gab es südöstlich davon befand einen auf mehrere Ebenen verteilten Campingplatz.
 
   
 
   
 
[[1883]] bestanden ''am Gersberg'' mehrere kleinere Steinbrüche. Am Fuße des Gaisberges, einige hundert Schritte nördlich von dem Anstieg zum Gersberg und zur [[Zistel]] befand sich an dem Fahrwege, der von [[Schloss Neuhaus]] zum [[Apothekerhof]] führte, eine Sandgrube. Am [[Gersbach]] befanden sich zwei Steinbrüche auf Kreidemergel und Sandsteine, 640 m ü. A., und daneben ein Versuchsstollen auf [[Kohle]].<ref>[https://www.zobodat.at/pdf/VerhGeolBundesanstalt_1883_0136-0139.pdf [[Eberhard Fugger]] und Carl Kästner, ''Glaciale Erscheinungen in der Nähe der Stadt Salzburg'',  Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, 1883]</ref>
 
[[1883]] bestanden ''am Gersberg'' mehrere kleinere Steinbrüche. Am Fuße des Gaisberges, einige hundert Schritte nördlich von dem Anstieg zum Gersberg und zur [[Zistel]] befand sich an dem Fahrwege, der von [[Schloss Neuhaus]] zum [[Apothekerhof]] führte, eine Sandgrube. Am [[Gersbach]] befanden sich zwei Steinbrüche auf Kreidemergel und Sandsteine, 640 m ü. A., und daneben ein Versuchsstollen auf [[Kohle]].<ref>[https://www.zobodat.at/pdf/VerhGeolBundesanstalt_1883_0136-0139.pdf [[Eberhard Fugger]] und Carl Kästner, ''Glaciale Erscheinungen in der Nähe der Stadt Salzburg'',  Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, 1883]</ref>
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