Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
1.910 Bytes hinzugefügt ,  16:38, 31. Aug. 2010
→‎Verkehr: Verkehrslage ergänzt, Besiedelungsgeschichte eingefügt
Zeile 14: Zeile 14:  
Hauptort ist [[Saalfelden]].  
 
Hauptort ist [[Saalfelden]].  
   −
==Verkehr==
+
==Verkehrslage==
 +
=====prähistorisch und historisch=====
 +
 
 +
Von größter Bedeutung für die Entwicklung des Saalfeldener Becken war und ist die verkehrsfreundliche Lage. In Richtung Süden wird das Becken durch die [[Zeller Furche]] mit dem Oberlauf der [[Salzach]] verbunden. Das Längstal der Salzach bringt den Anschluss an eine Reihe wichtiger Passübergänge in den [[Hohe Tauern]]. Die aus Richtung Westen in das Saalfeldener Becken einmündende [[Saalach]] verlässt die Talweitung Richtung Norden über das „Hohlwegen“ genannte Trogtal, das tief eingeschnitten, die Nördlichen Kalkalpen durchbricht und so eine hindernisfreie Verbindung in den [[Loferer Talkessel]] und daran anschließend in das [[Reichenhaller Becken]] ermöglicht. Im Westen ist das Saalfeldener Becken über das Tal der [[Leoganger Ache]] und den [[Hochfilzener Sattel]] mit dem Bergbaugebiet in [[Kitzbühel]] verbunden. Richtung Osten ermöglicht das Tal der [[Urslau]] eine Verbindung in die einstigen Bergbaugebiete  des [[Pongau]], die in [[Mühlbach]] und im Raum [[Bischofshofen]] befindlich waren.
 +
 
 +
 
 +
=====Gegenwart=====
 
Von [[Zell am See]] über Maishofen und Saalfelden über den Grießenpass nach [[Nordtirol]] führt die [[Westbahn]] (früher hier [[Giselabahn]] genannt). Die [[Pinzgauer Straße]], B311, führt von Norden nach Süden durch das Becken. Über den Griesenpass einerseits, den [[Dientner Sattel]] andererseits besteht auch eine West-Ost-Verbindung.
 
Von [[Zell am See]] über Maishofen und Saalfelden über den Grießenpass nach [[Nordtirol]] führt die [[Westbahn]] (früher hier [[Giselabahn]] genannt). Die [[Pinzgauer Straße]], B311, führt von Norden nach Süden durch das Becken. Über den Griesenpass einerseits, den [[Dientner Sattel]] andererseits besteht auch eine West-Ost-Verbindung.
 +
 +
==Besiedelungsgeschichte==
 +
Schon nacheiszeitliche Jäger, die in kleinen Gruppen die eisfreien und wildreichen inneralpinen Gebiete durchstreiften, hinterließen  Spuren um das heutige Saalfelden, wie die Funde am [[Oberrainknogel]] in [[Unken]] belegen. Ab der Bronzezeit war das Saalfeldener Becken vermutlich durchgehend  besiedelt, was durch Siedlungsorte, Bestattungsplätze, Brandopferplätze, Hort- und Moorfunde für die Bronzezeit belegt ist. Auch im [[Kühloch]] fand man Hinweise auf eine bronzezeitliche Nutzung der Höhle. Die Funde am [[Biberg]] belegen die Wichtigkeit des Saalfeldener Beckens als Siedlungsort in einer verkehrsgünstigen Lage auch nach der Bronzezeit. 
 +
 +
Im Saalfeldener Becken befindet sich heute mit [[Saalfelden]] der einwohnerstärkste Ort im Bezirk [[Zell am See]].
    
==Quelle==
 
==Quelle==
28.595

Bearbeitungen

Navigationsmenü