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[[Datei:Liechtensteinklamm Sankt Johann 12.jpg|thumb|In einer Felsnische verlaufender Besuchersteg]]
 
[[Datei:Liechtensteinklamm Sankt Johann 12.jpg|thumb|In einer Felsnische verlaufender Besuchersteg]]
 
[[Datei:Gasthof Klammwirtin.jpg|thumb|Gasthof Klammwirtin im Eingangsbereich der Liechtensteinklamm]]
 
[[Datei:Gasthof Klammwirtin.jpg|thumb|Gasthof Klammwirtin im Eingangsbereich der Liechtensteinklamm]]
   
Die '''Liechtensteinklamm''' befindet sich im südlichen Stadtgebiet von [[St. Johann im Pongau]] am Eingang zum [[Großarltal]] an der [[Große Arl|Großen Arl]].
 
Die '''Liechtensteinklamm''' befindet sich im südlichen Stadtgebiet von [[St. Johann im Pongau]] am Eingang zum [[Großarltal]] an der [[Große Arl|Großen Arl]].
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[[1988]] stürzte der bekannte Alpinist und Sportkletterer [[Thomas Bubendorfer]] in der Liechtensteinklamm bei Werbeaufnahmen ab und verletzte sich schwer.
 
[[1988]] stürzte der bekannte Alpinist und Sportkletterer [[Thomas Bubendorfer]] in der Liechtensteinklamm bei Werbeaufnahmen ab und verletzte sich schwer.
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Im Winter 2011/12 entstand auf 500 Quadratmetern ein Besucherzentrum beim Eingang zur Klamm. Kassa, Drehkreuze, Kiosk und Souvenirladen, Gastwirtschaft mit Gartenbetrieb, Küche, Technik und Kühlräume, Toiletten, Wohnräume für Pächter und Personal, Büro, Platzvorsorge für Ausstellungen und ein Kinderspielraum wurden um 1,7 Millionen Euro errichtet. Davon befinden sich 300 m² oberirdisch, der Rest unterirdisch, was aufgrund der Flächenwidmung (Grünland) notwendig war.  
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Im Winter 2011–2012 entstand auf 500 Quadratmetern ein Besucherzentrum beim Eingang zur Klamm. Kassa, Drehkreuze, Kiosk und Souvenirladen, Gastwirtschaft mit Gartenbetrieb, Küche, Technik und Kühlräume, Toiletten, Wohnräume für Pächter und Personal, Büro, Platzvorsorge für Ausstellungen und ein Kinderspielraum wurden um 1,7 Millionen Euro errichtet. Davon befinden sich 300 m² oberirdisch, der Rest unterirdisch, was aufgrund der Flächenwidmung (Grünland) notwendig war.  
    
Im Sommer wird seit einigen Jahren ein besonderes mystisches Ereignis angeboten: "Liechtensteinklamm im Fackelschein“. Untermalt von den Klängen klassischer Musik können die Besucher durch die mit Fackeln beleuchtete Klamm bis zum Wasserfall wandern.  
 
Im Sommer wird seit einigen Jahren ein besonderes mystisches Ereignis angeboten: "Liechtensteinklamm im Fackelschein“. Untermalt von den Klängen klassischer Musik können die Besucher durch die mit Fackeln beleuchtete Klamm bis zum Wasserfall wandern.  
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[[2015]] konnte die Klamm mit ihrem bisher besten Saisonergebnis abschließen. Von Mai bis Oktober wurden 189&nbsp;594 Gäste gezählt. Mit diesem Rekordergebnis in nur 5&nbsp;Monaten ist die Liechtensteinklamm die meist besuchte Sehenswürdigkeit im Pongau.<ref>St. Johann Journal, Dezember 2015</ref> <br />
 
[[2015]] konnte die Klamm mit ihrem bisher besten Saisonergebnis abschließen. Von Mai bis Oktober wurden 189&nbsp;594 Gäste gezählt. Mit diesem Rekordergebnis in nur 5&nbsp;Monaten ist die Liechtensteinklamm die meist besuchte Sehenswürdigkeit im Pongau.<ref>St. Johann Journal, Dezember 2015</ref> <br />
 
[[2016]] wurde dieses Rekordergebnis eingestellt. Noch vor Saisonende, wurde bereits am am [[9. Oktober]] die Rekordbesucherzahl von 200&nbsp;000 erreicht. <ref>St. Johann Journal, Oktober 2016</ref> Insgesamt durchwanderten in diesem Jahr 210&nbsp;006 Gäste die Liechtensteinklamm. <ref>St. Johann Journal, Dezember 2016</ref>
 
[[2016]] wurde dieses Rekordergebnis eingestellt. Noch vor Saisonende, wurde bereits am am [[9. Oktober]] die Rekordbesucherzahl von 200&nbsp;000 erreicht. <ref>St. Johann Journal, Oktober 2016</ref> Insgesamt durchwanderten in diesem Jahr 210&nbsp;006 Gäste die Liechtensteinklamm. <ref>St. Johann Journal, Dezember 2016</ref>
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Am [[14. Dezember]] [[2020]] stürzte ein 33-jähriger Arbeiter tödlich in der Klamm ab. Der Industriekletterer war mit Felssicherungsarbeiten im hintersten Teil der Klamm beschäftigt, als er plötzlich rund 40 Meter tief in das Bachbett abstürzte. Zwei Arbeiter hörten den Schrei des Mannes, zogen ihn auf eine Sandbank und leisteten Erste Hilfe. Trotz der Reanimationsversuche erlag der [[Kroatien|Kroate]] noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.<ref>[https://www.sn.at/panorama/oesterreich/arbeiter-in-liechtensteinklamm-bei-absturz-toedlich-verletzt-97006822 www.sn.at], 14. Dezember 2020</ref>
    
===Felssturz 2017===
 
===Felssturz 2017===
 
Am [[27. Mai]] [[2017]] ereignete sich ein massiver [[Felssturz]] von der Großarler Landesstraße in die Liechtensteinklamm. Dabei wurden Stege zerstört und 17 Menschen im hinteren Teil der Klamm eingeschlossen. Diese wurden von der Bergrettung über Notsteige geborgen. Es blieben alle unverletzt. Die Klamm wurde auf unbestimmte Zeit gesperrt. <ref>ORF-Interview mit dem Katastrophenreferenten der Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, Norbert Passrugger</ref>
 
Am [[27. Mai]] [[2017]] ereignete sich ein massiver [[Felssturz]] von der Großarler Landesstraße in die Liechtensteinklamm. Dabei wurden Stege zerstört und 17 Menschen im hinteren Teil der Klamm eingeschlossen. Diese wurden von der Bergrettung über Notsteige geborgen. Es blieben alle unverletzt. Die Klamm wurde auf unbestimmte Zeit gesperrt. <ref>ORF-Interview mit dem Katastrophenreferenten der Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, Norbert Passrugger</ref>
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===Sanierung nach dem Felssturz===
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====Sanierung nach dem Felssturz====
 
Nach einem einstimmigen Gemeindevertretungsbeschluss investierte die Gemeinde über 3,5 Millionen Euro in die Sanierung. <ref>[http://www.stjohannimpongau.at/Sanierung_in_der_Liechtensteinklamm_laeuft_auf_Hochdruck Homepage der Stadtgemeinde St. Johann im Pongau]</ref> <br>
 
Nach einem einstimmigen Gemeindevertretungsbeschluss investierte die Gemeinde über 3,5 Millionen Euro in die Sanierung. <ref>[http://www.stjohannimpongau.at/Sanierung_in_der_Liechtensteinklamm_laeuft_auf_Hochdruck Homepage der Stadtgemeinde St. Johann im Pongau]</ref> <br>
 
Die Umsetzung des Liechensteinklammprojektes war eines der umfangreichsten und anspruchsvollsten Bauvorhaben dieser Art in Österreich.
 
Die Umsetzung des Liechensteinklammprojektes war eines der umfangreichsten und anspruchsvollsten Bauvorhaben dieser Art in Österreich.

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