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== Geschichte ==</noinclude>
 
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[[Datei:St. Veit im Pongau 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme aus den [[1930er]]-Jahren.]]
 
[[Datei:St. Veit im Pongau 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme aus den [[1930er]]-Jahren.]]
Bereits in der frühen [[Bronzezeit]] bestand eine Siedlung am [[Klinglberg]], wo [[Kupfer]]erz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der [[Salzach]] bis in die Nähe von der [[Stadt Salzburg]] transportiert hat.
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Bereits in der frühen [[Bronzezeit]] bestand eine Siedlung am [[Klingelberg]], wo [[Kupfer]]erz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der [[Salzach]] bis in die Nähe von der [[Stadt Salzburg]] transportiert hat.
    
In der jüngeren [[Eisenzeit]], zirka 450 bis 15 v. Chr., war St.&nbsp;Veit im Pongau von den [[Kelten]] besiedelt. Zwischen [[800]] und [[1100]] entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Gebhard]] aus dem Jahre [[1074]] wurden der Ort sowie die [[Pfarre St. Veit im Pongau|Pfarre]] („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St.&nbsp;Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen [[Pongau]]es und wurde [[1244]] an das [[Salzburger Domkapitel]] übertragen. Seit [[1807]] ist St.&nbsp;Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.
 
In der jüngeren [[Eisenzeit]], zirka 450 bis 15 v. Chr., war St.&nbsp;Veit im Pongau von den [[Kelten]] besiedelt. Zwischen [[800]] und [[1100]] entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Gebhard]] aus dem Jahre [[1074]] wurden der Ort sowie die [[Pfarre St. Veit im Pongau|Pfarre]] („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St.&nbsp;Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen [[Pongau]]es und wurde [[1244]] an das [[Salzburger Domkapitel]] übertragen. Seit [[1807]] ist St.&nbsp;Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.
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==== Erzweg Kupfer====
 
==== Erzweg Kupfer====
 
[[Datei:Erzweg Station St.Veit.jpg|mini]]
 
[[Datei:Erzweg Station St.Veit.jpg|mini]]
:''Hauptartikel: [[Erzweg Kupfer]]''
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:''Hauptartikel [[Erzweg Kupfer]]  
Die Gemeinde St.Veit ist Teil des [[UNESCO Geopark Erz der Alpen]] und somit führt auch das Herzstück des Geoparks, der Erzweg Kupfer durch St.Veit. Der Themenweg mit fünf Etappen beginnt beim [[Seelackenmuseum]] und führt über Mühlbach und Bischofshofen nach Hüttau.
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St. Veit ist Teil des [[UNESCO Geopark Erz der Alpen]] und somit führt auch das Herzstück des Geoparks, der Erzweg Kupfer durch St. Veit. Der Themenweg mit fünf Etappen beginnt beim [[Seelackenmuseum]] und führt über Mühlbach am [[Hochkönig]] und [[Bischofshofen]] nach [[Hüttau]].
    
==== Thomas Bernhard Weg ====
 
==== Thomas Bernhard Weg ====
 
[[Datei:Thomas Bernhard Weg.jpg|mini]]
 
[[Datei:Thomas Bernhard Weg.jpg|mini]]
:''Hauptartikel: [[Thomas Bernhard Weg]]''
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:''Hauptartikel [[Thomas Bernhard Weg]]  
Zu Ehren des Schriftstellers [[Thomas Bernhard]], der als Jugendlicher Patient in der Lungenheilanstalt in St.Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der Thomas Bernhard Weg im Ortszentrum von St.Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der Volksschule.
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Zu Ehren des Schriftstellers [[Thomas Bernhard]], der als Jugendlicher Patient in der [[Lungenheilanstalt Grafenhof]] in St. Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der ''Thomas Bernhard Weg'' im Ortszentrum von St. Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der [[Volksschule St. Veit|Volksschule]].
    
=== Museen ===
 
=== Museen ===
 
==== Seelackenmuseum ====
 
==== Seelackenmuseum ====
 
[[Datei:Rauchkuchl Seelackenmuseum.jpg|mini|rechts|Rauchkuchl mit Feuerstelle]]
 
[[Datei:Rauchkuchl Seelackenmuseum.jpg|mini|rechts|Rauchkuchl mit Feuerstelle]]
:''Hauptartikel: [[Seelackenmuseum]]''
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:''Hauptartikel [[Seelackenmuseum]]
Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde St.&nbsp;Veit im Pongau und besteht derzeit aus dem Wallnerbauernhaus, der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.
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Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde und besteht derzeit aus dem [[Wallnerhaus|Wallnerbauernhaus]], der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.
    
==== Schaubergwerk Sunnpau ====
 
==== Schaubergwerk Sunnpau ====
 
[[Datei:Erbstollen.jpg|mini|Erbstollen des Schaubergwerks Sunnpau]]
 
[[Datei:Erbstollen.jpg|mini|Erbstollen des Schaubergwerks Sunnpau]]
: ''Hauptartikel: [[Schaubergwerk Sunnpau]]''
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: ''Hauptartikel [[Schaubergwerk Sunnpau]]
Grabungen [[1985]] bis [[1989]] haben am Klinglberg bei St.&nbsp;Veit im Pongau eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1.850 v. Chr. nachgewiesen. Im [[Bergbau]]betrieb, der um [[1800]] aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1&nbsp;100 und 1&nbsp;000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg wieder nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.
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Grabungen [[1985]] bis [[1989]] haben am [[Klingelberg]] in St.&nbsp;Veit eine früh[[bronzezeit]]liche Bergbausiedlung aus 1&nbsp;850 v. Chr. nachgewiesen. Im [[Bergbau]]betrieb, der um [[1800]] aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1&nbsp;100 und 1&nbsp;000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.
    
=== Musik ===   
 
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<!--=== Sport ===-->
 
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<!--=== Regelmäßige Veranstaltungen ===-->
 
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
 
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<!-- === Fremdenverkehr === -->
 
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