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Matthäus Lang versuchte mit ersten Reformmaßnahmen, die Verbreitung der Lehre Luthers in Salzburg einzudämmen. Zu seinen Maßnahmen zählten [[1522]] das [[Mühldorfer Konvent]], [[1524]] die ''[[Regensburger Ordnung]]'' oder [[1537]] die [[Salzburger Provinzialsynode]]. Aber durch Auseinandersetzungen mit dem Landeskirchtum der bayerischen und österreichischen Herrscher fruchteten seine Bemühungen wenig.
 
Matthäus Lang versuchte mit ersten Reformmaßnahmen, die Verbreitung der Lehre Luthers in Salzburg einzudämmen. Zu seinen Maßnahmen zählten [[1522]] das [[Mühldorfer Konvent]], [[1524]] die ''[[Regensburger Ordnung]]'' oder [[1537]] die [[Salzburger Provinzialsynode]]. Aber durch Auseinandersetzungen mit dem Landeskirchtum der bayerischen und österreichischen Herrscher fruchteten seine Bemühungen wenig.
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== Matthäus Lang und die Bauernkriege ==
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== Matthäus Lang von Wellenburg und die Bauernkriege ==
 
Matthäus Lang konnte sich [[1523]] als Salzburger Fürsterzbischof im unblutigen "''[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]''" gegen die auf ihre alte Rechte beharrenden [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger]] der [[Stadt Salzburg]] durchsetzen. In den Jahren [[1525]] und [[1526]] kam es dann jedoch zum [[Bauernkriege (Überblick)|Salzburger Bauernaufstand]] gegen den Fürsterzbischof. Die [[Festung Hohenwerfen]] und [[Hallein]] wurden von den [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|aufständischen Bauern]] im Mai [[1525]] erobert. Die Bauern konnten dann auch noch die [[Altstadt]] von Salzburg unter der Führung von [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]] einnehmen, nicht aber die [[Festung Hohensalzburg]], auf die Fürsterzbischof Kardinal Matthäus Lang mit seiner Gefolgschaft geflohen war. Die Bauern belagerten nun wochenlang die Burg.  
 
Matthäus Lang konnte sich [[1523]] als Salzburger Fürsterzbischof im unblutigen "''[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]''" gegen die auf ihre alte Rechte beharrenden [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger]] der [[Stadt Salzburg]] durchsetzen. In den Jahren [[1525]] und [[1526]] kam es dann jedoch zum [[Bauernkriege (Überblick)|Salzburger Bauernaufstand]] gegen den Fürsterzbischof. Die [[Festung Hohenwerfen]] und [[Hallein]] wurden von den [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|aufständischen Bauern]] im Mai [[1525]] erobert. Die Bauern konnten dann auch noch die [[Altstadt]] von Salzburg unter der Führung von [[Michael Gruber (Salzburger Bauernaufstandsführer)|Michael Gruber]] einnehmen, nicht aber die [[Festung Hohensalzburg]], auf die Fürsterzbischof Kardinal Matthäus Lang mit seiner Gefolgschaft geflohen war. Die Bauern belagerten nun wochenlang die Burg.  
  
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