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== Leben ==
 
== Leben ==
Hedwig Eleonore Vetter war das jüngere von zwei Kindern des deutschen Industriellen Christian Vetter und seiner Frau Sophie, geborene Schlomingk (* in Warschau, [[Polen]]; † [[1938]] in Hamburg). Sie war gebürtige Halbjüdin und heiratete in erster einen skandinavischen Musiker. In zweiter Ehe war sie von [[1914]] bis [[1926]] mit dem [[schweden|schwedischen]] Musiker und Komponisten [[Einar Nilson]] (* [[1881]]; † [[1964]]) verheiratet, von dem sie einen Sohn, Nils Christian (* [[1918]] in Berlin; † [[7. Juli]] [[1988]] in München), bekam.
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Hedwig Eleonore Vetter war das jüngere von zwei Kindern des deutschen Industriellen Christian Vetter und seiner Frau Sophie, geborene Schlomingk (* in Warschau, [[Polen]]; † [[1938]] in Hamburg). Sie war gebürtige Halbjüdin und heiratete einen skandinavischen Musiker. In zweiter Ehe war sie von [[1914]] bis [[1926]] mit dem [[schweden|schwedischen]] Musiker und Komponisten [[Einar Nilson]] (* [[1881]]; † [[1964]]) verheiratet, von dem sie einen Sohn, Nils Christian (* [[1918]] in Berlin; † [[7. Juli]] [[1988]] in München), bekam.
    
Seit [[1926]] war sie in dritter Ehe verheiratet mit dem Maler und Bühnenbildner [[Franz Schaffgotsch]] (* [[1902]]; † [[1942]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXV/?pg=219 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XV, S. 216.]</ref>, einem Sohn des ehemaligen Salzburger [[Landespräsident]]en [[Levin Graf Schaffgotsch]] (* [[1852]]; † [[1913]]), und konvertierte zum Christentum<!--?-->. In der Zeit des [[Ständestaat]]s arrangierte sie patriotische Feiern und Feste für die faschistische Jugendorganisation »''Jung-Vaterland''«, wofür sie auch ausgezeichnet wurde. Nach dem [[Anschluss]] floh sie mit ihrem Mann nach [[Italien]], wurde aber während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[Kroatien]] interniert. Nach dem Tod ihres Mannes kehrte sie nach Italien zurück, wo sie als Lazarett-Helferin tätig war.
 
Seit [[1926]] war sie in dritter Ehe verheiratet mit dem Maler und Bühnenbildner [[Franz Schaffgotsch]] (* [[1902]]; † [[1942]])<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TRBXV/?pg=219 Trauungsbuch der Dompfarre Salzburg, Band XV, S. 216.]</ref>, einem Sohn des ehemaligen Salzburger [[Landespräsident]]en [[Levin Graf Schaffgotsch]] (* [[1852]]; † [[1913]]), und konvertierte zum Christentum<!--?-->. In der Zeit des [[Ständestaat]]s arrangierte sie patriotische Feiern und Feste für die faschistische Jugendorganisation »''Jung-Vaterland''«, wofür sie auch ausgezeichnet wurde. Nach dem [[Anschluss]] floh sie mit ihrem Mann nach [[Italien]], wurde aber während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in [[Kroatien]] interniert. Nach dem Tod ihres Mannes kehrte sie nach Italien zurück, wo sie als Lazarett-Helferin tätig war.
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