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| | ==Sportliche Erfolge== | | ==Sportliche Erfolge== |
| − | * [[1964]] Olympiasieger im Doppelrodler Innsbruck | + | * [[1964]]: Olympiasieger im Doppelrodler Innsbruck |
| − | * [[1974]] Silbermedaillengewinner bei der Junioren Bob-Europameisterschaft | + | * [[1974]]: Silbermedaillengewinner bei der Junioren Bob-Europameisterschaft |
| − | * [[1975]] Dritter der Viererbob-Weltmeisterschaft | + | * [[1975]]: Dritter der Viererbob-Weltmeisterschaft |
| − | * mehrfacher Staatsmeister im Rennrodeln | + | * Siebenfacher Landes- und mehrfacher Staatsmeister im Rennrodeln |
| − | * [[1969]] österreichischer Motorrad-Staatsmeister in der 350 cm³ Klasse | + | * [[1969]]: Österreichischer Motorrad-Staatsmeister in der 350-cm³-Klasse |
| − | * [[1973]] Sieger der österreichischen Motorrad-''Tourist Trophy'' | + | * [[1970]]: Österreichischer Motorrad-Vizestaatsmeister in der 250-cm³-Klasse (entgegen der Meldung in der Quelle<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=Xxr%2FwAAm81PI%2BBvXCPQqywVEPpJ7RFzurWvqzpkh%2FVkOcxqzBYotELvYEA1snSRTb%2B7C3v4TYGI01MIeLfhnX%2FOrz17IuecZSEoY0MgSv685pWsp7RKAC2UJn6MkDk%2FJ&id1=19701014_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 14. Oktober 1970]</ref> wurde Stengl in diesem Jahr ''nicht'' Staatsmeister in der Klasse bis 350 cm³ - das war [[Manfed Magnus]]. |
| | + | * [[1973]]: Sieger der österreichischen Motorrad-''Tourist Trophy'' |
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| | === Detailergebnisse=== | | === Detailergebnisse=== |
| − | Diese Listen sind noch unvollständig (Stand 11. Dezember 2020) | + | Diese Listen sind noch unvollständig, erfasst bis 29. März 1972, Beginn Bobsportkarriere (Stand 11. Dezember 2020) |
| | ==== Motorradsport ==== | | ==== Motorradsport ==== |
| | Sein Rennsport mit überwiegend einer 350-cm³-Aermacchi-Rennmaschine | | Sein Rennsport mit überwiegend einer 350-cm³-Aermacchi-Rennmaschine |
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| | * [[28. September]] 1969: Mit einem sechsten Platz sicherte sich Stengl den <span style="background:yellow"> Staatsmeistertitel in der Klasse bis 350 cm³ </span><ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=wsKEf9nzpLWvRCJuQF7drStdMULaXy1fyzY4NEYvcX8OH26G%2F6lrPmk0y09XhJ0frTJnLqckmdsvepnqc0ch2rL0OwzJ5KR2Ij%2B6iQRALCiiiYSpFkqrp9Bos39JO1uo&id1=19690930_08&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide8 Archiv SN, 30. September 1969]</ref> | | * [[28. September]] 1969: Mit einem sechsten Platz sicherte sich Stengl den <span style="background:yellow"> Staatsmeistertitel in der Klasse bis 350 cm³ </span><ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=wsKEf9nzpLWvRCJuQF7drStdMULaXy1fyzY4NEYvcX8OH26G%2F6lrPmk0y09XhJ0frTJnLqckmdsvepnqc0ch2rL0OwzJ5KR2Ij%2B6iQRALCiiiYSpFkqrp9Bos39JO1uo&id1=19690930_08&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide8 Archiv SN, 30. September 1969]</ref> |
| | Umstieg auf die vom britischen Weltklassefahrer Rod Gould erworbene Yamaha-Werksmaschine mit 250 cm³ | | Umstieg auf die vom britischen Weltklassefahrer Rod Gould erworbene Yamaha-Werksmaschine mit 250 cm³ |
| − | * [[19. Juli]] [[1970]]: Beim "Großen Preis der [[CSSR]]" in Brünn blieb Stengl wieder einmal am Start hängen. Er nahm als Letzter die Verfolgung des Feldes auf und wurde schließlich 14. Zeiten zum Vergleich: Der Sieger Carruthers aus Australien hatte eine Zeit von 50:26,2 min. (149,0 km/h) auf Yamaha, Stengl fuhr 55:03,8 min. Eine Episode sei hier noch erwähnt, auch wenn sie keinen Salzburger betrifft, wohl aber einen Rennfahrer, der mehrmals auch beim [[1. Mai Rennen]] in Salzburg zu sehen war:<blockquote>''Ein Husarenstück leistete sich Weltmeister [Anm.: in der Beiwagenklasse] Klaus Enders. Samstag kam der Deutsche mit seiner Beiwagenmaschine schwer zu Sturz. Während Enders unverletzt blieb, erlitt sein Beifahrer Kalauch einen Schädelbasisbruch. In Brünn war zufällige der frühere Beifahrer von Enders, Rolf Englhardt, anwesend, der, ohne die Strecke zu kennen, für Kalauch einsprang. Enders konnte sich auf ihn verlassen und landete einen überzeugenden Sieg vor Auerbach/Hahn und Butscher/Huber (alle BRD).''</blockquote> | + | * [[26. Mai]] [[1970]]: Erstmals fand das sogenannte [[1. Mai Rennen]] am Salzburgring statt. Dabei fuhr Stengl mit seiner Yahama mit 01:32,6 min. (= 164,73 km/h) Klassenrekord.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=oX8IxkJ9SF1x4S8m%2B%2FfTvATT5kxbrDwW2mFu%2FOteyE8C%2BLYCMc%2FuKzsSRmtXab1eXbI%2BLygKSQ50J%2BqX8wROK%2Bwj5I85UpC%2BPXJ6YpWf%2FqHVU0odhooHicuuuSaCA08u&id1=19710427_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 27. April 1971]</ref> |
| | + | * [[31. Mai]] 1970, Pfingstmontag: Beim ''Preis der Steiermark'' auf dem Österreichring erreichte Stengl trotz der beim Rennen in Ziersdorf gebrochenen linken Hand den fünften Platz.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=pcgG0YrxdxvUiLIaAQeTdfO%2F58A%2FKhKJ1FC6kxCW7mmsh5rwItvhMnzsDweiR4itylh4mjCzQlkwR3YGNeFh7amo1ywlcitgwc%2BKG1szOEnmhc%2Bqyub%2B3vdTClLHqLDl&id1=19710602_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 2. Juni 1971]</ref> |
| | + | * [[19. Juli]] 1970: Beim "Großen Preis der [[CSSR]]" in Brünn blieb Stengl wieder einmal am Start hängen. Er nahm als Letzter die Verfolgung des Feldes auf und wurde schließlich 14. Zeiten zum Vergleich: Der Sieger Carruthers aus Australien hatte eine Zeit von 50:26,2 min. (149,0 km/h) auf Yamaha, Stengl fuhr 55:03,8 min. Eine Episode sei hier noch erwähnt, auch wenn sie keinen Salzburger betrifft, wohl aber einen Rennfahrer, der mehrmals auch beim [[1. Mai Rennen]] in Salzburg zu sehen war:<blockquote>''Ein Husarenstück leistete sich Weltmeister [Anm.: in der Beiwagenklasse] Klaus Enders. Samstag kam der Deutsche mit seiner Beiwagenmaschine schwer zu Sturz. Während Enders unverletzt blieb, erlitt sein Beifahrer Kalauch einen Schädelbasisbruch. In Brünn war zufällige der frühere Beifahrer von Enders, Rolf Englhardt, anwesend, der, ohne die Strecke zu kennen, für Kalauch einsprang. Enders konnte sich auf ihn verlassen und landete einen überzeugenden Sieg vor Auerbach/Hahn und Butscher/Huber (alle BRD).''</blockquote> |
| | + | * [[26. Juli]] 1970: Bei dem Bergrennen Schauinsland in Freiburg im Breisgau (BRD) lief das Rennen nicht nach Plan und Stengl wurde nur 13.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=qr1WgG97kLQULqCEoVopV3CufXvL3sBBsI0XHETf51uezI%2BYoxaAFn9Zu7kIGh7ckh3%2B9WSPptvoiy0H4uV7xChRVJxQ9bHBEl6bXcmlAnbDxevDzKAG3tK6Dev3iopa&id1=19700727_11&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide11 Archiv SN, 27. Juli 1970]</ref> |
| | + | * [[2. August]] 1970: Beim Motorsport-Festival am Salzburgring wurde Stengl Zweiter (Zeit 19:10,98 min.) in der Klasse bis 250 cm³ nur knapp hinter dem Deutschen Heinzu Rosenbusch, ebenfalls auf Yahama (Zeit 19:10,75 min.).<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=OqdBuahVGZsiFZIr5ume3VN%2FVdkCLfUaeW25DWQJFm4QqgFZvrW%2FCz5UYU9Kt0HD2NjzDvPp52a9jIJ692jU94GRcIa6DBR%2BlX%2ByADeApdK9%2BdwBy%2FG7evJ2pl5VqJpG&id1=19700803_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 3. August 1970]</ref> |
| | + | * [[6. September]] 1970: Beim Motorradrennen in Kravina (CSSR) musste Stengl wegen einer schadhaften Kurbelwelle aufgeben.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=pBvDOvGJG05SW2VtVo19UehHhyoRgfLz5RRGSkUHqJvpdPq3xQ4t%2FcweMQKGLxZJWUopAFPhMRGKtJEZtIqz%2B1S0C4bG2CqPSlnR%2BNjwUcN97ybQsWww9gDDIdGZC8Zc&id1=19700909_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 9. September 1970]</ref> |
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| | * [[15. März]] 1970: Bei einem inter. Rennrodel-Wettbewerb am Königssee wurd Stengl Fünfter.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=QY8IzQk%2Bs4nz91CNLkwPc8mnaQBY%2FGFpsbHpxkcssQR%2FIb9UBbUAQzTpXoQZg0KvwSYRk%2BqfawaJPgaQAhIkUWQLax%2FJMouaXjazPjJs5H17YzNr3ZbOfYGWxeO8NOMD&id1=19700316_13&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide13 Archiv SN, 16. März 1970]</ref> | | * [[15. März]] 1970: Bei einem inter. Rennrodel-Wettbewerb am Königssee wurd Stengl Fünfter.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=QY8IzQk%2Bs4nz91CNLkwPc8mnaQBY%2FGFpsbHpxkcssQR%2FIb9UBbUAQzTpXoQZg0KvwSYRk%2BqfawaJPgaQAhIkUWQLax%2FJMouaXjazPjJs5H17YzNr3ZbOfYGWxeO8NOMD&id1=19700316_13&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide13 Archiv SN, 16. März 1970]</ref> |
| | * [[22. März]] 1970: Bei den Salzburger Landesmeisterschaften am Königssee trat Stengl sowohl im Einsitzer- als auch im Doppelsitzerbewerb mit dem 15jährigen Hermann Pusch an. Während er den Bewerb der Einsitzer klar gewann, wurde es im Doppelsitzer ein knappes Ergebnis für ihn als Landesmeister.<ref name="69SN70"></ref> | | * [[22. März]] 1970: Bei den Salzburger Landesmeisterschaften am Königssee trat Stengl sowohl im Einsitzer- als auch im Doppelsitzerbewerb mit dem 15jährigen Hermann Pusch an. Während er den Bewerb der Einsitzer klar gewann, wurde es im Doppelsitzer ein knappes Ergebnis für ihn als Landesmeister.<ref name="69SN70"></ref> |
| | + | * [[8. Dezember]] 1970: Bei den Salzburger Landesmeisterschaften 1971 (lt. Quelle 1971) am Königssee verteidigte Stengl seinen Titel erfolgreich mit einer Zeit von 01:23,79 min. gegen Peter Windhager aus [[St. Wolfgang]] mit einer Zeit von 01:24,72 min. Manfred Stengl errang damit <span style="background:yellow"> den siebten Landesmeistertitel im Rennrodeln </span>.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=ijH5cRERCxlB1Y9liZxb0BFDOW0DtSsz71yaqV4TEIJsr9ndfP0zaUUEdxfqWjF7mr%2Bw%2BkwvzI9Z5L9BuPMgZeiiYuxpoAvKbwhGiYlqOmBBTT2ly7QUGLRoQsfEtLie&id1=19701209_07&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide7 Archiv SN, 9. Dezember 1970]</ref> |
| | + | * [[23. Jänner]] [[1971]]: Bei den österreichischen Rennrodel-Meisterschaften auf Kunsteisbahn in [[Kufstein]] (Tirol) belegte Stengl den vierten Platz. Nach dem ersten Durchgang lag Manfred Schmid (Laufzeit 41,89 sek.) vor Manfred Stengl (Laufzeit 42,04 sek.). Im zweiten Lauf mussten beiden zum Schluss auf die Bahn, die sie nicht mehr in gutem Zustand vorfanden. Es wurden nur zwei Läufe gefahren. Für Schmid langte es gerade noch für einen hauchdünnen Vorsprung zum Meistertitel.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=LDZVSPeaG2MtSQXB6UINl7pKkIdHxRLWdAynHr9IRKU%2FkgQ7kU20e0B%2FW4rQXr4R4DxbNIP8Nx8CoTzvA6chPJVmLw8jbbZyGVoHZXa1MlWQOL810pHrPnV5h2P7w99W&id1=19710125_11&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide11 Archiv SN, 25. Jänner 1971]</ref> |
| | + | * Ende Jänner 1971 fanden die 14. Weltmeisterschaften im Rennrodeln in Olang in [[Südtirol]] auf einer Naturrodelbahn statt. Beim Training fanden sich Schmid und Stengl überraschend gut mit der Bahn zurecht und erzielten die acht- und neuntbeste Trainingszeit. Österreichs Vize-Weltmeister Josef Feistmantl erzielte die schnellste Trainingszeit.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=TF4z90N6dGekJH5nDJQ4lPjOcM4bdCYi9w%2FRGn%2F0S%2BkD1YNJ0IHpmvELqOrWii9%2BoKM2h9svGFzXqWNnR1cDq5PRtihNCSLNYlbG30b3ZUCEtEHqzS0bAuhDXwqBCDV6&id1=19710128_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 28. Jänner 1971]</ref> Im Abschlusstraining am Freitag, den [[29. Jänner]] erzielte Stengl mit 47,32 sek. hinter Feistmantl und Schmidt die drittschnellste Zeit.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=BstVz%2BypX16eL4Ig%2FTdkxTnnN%2FSWaq7%2B1yyz%2B3KotFV7bOV6hMDxHtK%2BaWxWjqqVAwzSrDKhEVPIiCBpmZw2zPwMKnwXo%2FHHXP0v2jMMgyHT%2BiXMNz48A%2FWpzwLm0aSv&id1=19710130_10&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide10 Archiv SN, 30. Jänner 1971]</ref> Die Weltmeisterschaftsläufe am Samstag, [[30. Jänner]] und Sonntag, [[31. Jänner]] wurden jedoch Triumphfahrten der Italiener, genauer gesagt der Südtiroler. Es zeigte sich auch, dass nicht immer reguläre Verhältnisse auf der Bahn herrschten und die Forderung wurde laut, in Hinkunft Europa- und Weltmeisterschaften nur mehr auf Kunsteisbahnen zuzulassen. So belegte Feistmantl nur den dritten, Schmidt den siebten und Stengl den 17. Platz.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=59nrH1xW02qefVopz2QpV%2Fm2JbQaAohEY6Ct1qVw%2BiMb7KkmS0QJLB1OF%2FExljY399I0o51RndehNEgxpfc7v1l2Sa%2FiB9TpeFJ%2FHrXattLy%2FJRJ0FlxkHYM2Pbe34Je&id1=19710201_11&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide11 Archiv SN, 1. Februar 1971]</ref> |
| | + | * [[20. Februar|20.]] und [[21. Februar]] 1971: Beim ''Pokal der Nationen''' trafen sich noch einmal die Weltklasse der Rennrodler. Manfred Stengl war dabei (noch kein Ergebnis gefunden).<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=4nq%2F7G27%2BJ%2FTxxghZuNjSPKKEZCYum%2BHzW%2B5IN%2BNEm8c67Euv1PbzdJUUldHG3y53sCHIosfZyGLnnm5RGspTLXHceNR%2FkX0MSYVv%2BPc04Nd50jjFM94n8xg7ywU2DN3&id1=19710220_10&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide10 Archiv SN, 20. Februar 1971]</ref> |
| | + | * [[21. März]] 1971: Am Königssee fand ein Rennrodeln-Sechsländerkampf statt, den Deutschland überlegen vor Österreich, [[Polen]], Italien, [[CSSR]] und [[Frankreich]] gewann. Die ''Salzburger Nachrichten'' schrieben dazu: "''Österreichs Mannschaft war nicht am stärksten vertreten. So fehlten unter anderen Stengl, Auer und Haller. Unverständlich, daß gerade der Salzburger Manfred Stengl, der bisher in Königssee immer eine gute Leistung geboten hat, seine Kameraden im Stich gelassen hatte.''<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=JMAd0hPXRnkftqSC1Ggo3VxxbHiBrt1Wbvc0ghX7oejQuhwy6XIUkLS7e8d95UgJJ9U7rnycEg3zJJ3ZZWeWXw6WZlDuFO4yi0qJJ8EpkmcfNjwWIoYEDZIfYtkuYp90&id1=19710322_12&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide12 Archiv SN, 22. März 1971]</ref> |
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| | + | * [[28. März]] [[1972]]: Bei frühlingshaften Wetterbedingungen auf der Eisbahn am Königssee verlief das Debüt von Stengl im Bobsport erstaunlich gut. Die beiden Neulinge Stengl mit seinem [[Vorarlberg]]er Bremser Schwab bei der österreichischen Zweierbob-Staatsmeisterschaft den sechsten Platz. Dazu muss auch noch erwähnt werden, dass Stengl vor Beginn der Konkurrenz noch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste und beim Start im Schlitten saß. Er konnte wegen starker Prellungen, die er sich am Tag zuvor am Salzburgring beim Motorradtraining zugezogen hatte, nicht anschieben. Der Zeitverlust betrug beim Start fast eine Sekunde.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=6gcFBacU%2FXXwXt2AzxMubem%2BqiY8UHdxz8PfjVo9c%2BsL7PN%2F9DvKG2mFftJTH1QXgX8%2BYCj8I4nXGXfBDNqmBA2hWPubIGdlqsCYt6qFSXmMhzF%2BHnGy%2FEKQSTAASLjU&id1=19720329_09&q=%2522Manfred%2520Stengl%2522#slide9 Archiv SN, 29. März 1972]</ref> |
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