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In der Zwischenkriegszeit hat er dem Vernehmen nach fallweise für die sozialistische Tageszeitung „[[Salzburger Wacht]]“ Ausstellungsbesprechungen verfasst. Ende 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, von wo er Ende 1945 nach Salzburg zurückkehrte. Unter seinem Namen erschien 1946 im „[[Salzburger Festungsverlag]]“ (dem Vorläufer des [[Residenz Verlag|Residenz Verlages]]) der Kriminalroman „Die Maske des Gla“ , der aber allem Anschein nach eher aus dem Nachlass seines Adoptiv-Vaters Adolph Johannes Fischer stammt.
 
In der Zwischenkriegszeit hat er dem Vernehmen nach fallweise für die sozialistische Tageszeitung „[[Salzburger Wacht]]“ Ausstellungsbesprechungen verfasst. Ende 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, von wo er Ende 1945 nach Salzburg zurückkehrte. Unter seinem Namen erschien 1946 im „[[Salzburger Festungsverlag]]“ (dem Vorläufer des [[Residenz Verlag|Residenz Verlages]]) der Kriminalroman „Die Maske des Gla“ , der aber allem Anschein nach eher aus dem Nachlass seines Adoptiv-Vaters Adolph Johannes Fischer stammt.
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Wie dieser verdankt auch Fritz Willy Fischer die erneute Aufmerksamkeit für sein Leben und Werk der künstlerischer Verbindung mit dem irischen Schriftsteller [[James Joyce]], den er im Sommer 1928 in Salzburg kennengelernt hat und den er in der Folge durch eine Lithographie porträtiert hat.
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Wie dieser verdankt auch Fritz Willy Fischer die erneute Aufmerksamkeit für sein Leben und Werk der künstlerischen Verbindung mit dem irischen Schriftsteller [[James Joyce]], den er im Sommer 1928 in Salzburg kennengelernt hat und den er in der Folge durch eine Lithographie porträtiert hat.
    
Im Zusammenhang mit seiner Salzburger Ausstellung bittet Fritz Willy Fischer Mitte Oktober 1932 James Joyce brieflich, die erwähnte Porträt-Lithographie, die als das wesentliche Schaustück der Ausstellung gedacht ist, mit seiner Unterschrift zu versehen. Trotz zahlreicher Recherchen ist vorerst ungeklärt, ob Joyce Fischers Bitte entsprochen und die Lithographie unterschrieben zurückgesandt hat, ob diese am Postweg verschwunden ist, sich noch unerkannt in einem Joyce-Archiv befindet oder es jene Joyce-Lithographie ist, die im [[Salzburg Museum]] mit der Signatur A.J. Fischer versehen ist, aber allem Anschein nach nicht von Adolph Johannes Fischer stammt.
 
Im Zusammenhang mit seiner Salzburger Ausstellung bittet Fritz Willy Fischer Mitte Oktober 1932 James Joyce brieflich, die erwähnte Porträt-Lithographie, die als das wesentliche Schaustück der Ausstellung gedacht ist, mit seiner Unterschrift zu versehen. Trotz zahlreicher Recherchen ist vorerst ungeklärt, ob Joyce Fischers Bitte entsprochen und die Lithographie unterschrieben zurückgesandt hat, ob diese am Postweg verschwunden ist, sich noch unerkannt in einem Joyce-Archiv befindet oder es jene Joyce-Lithographie ist, die im [[Salzburg Museum]] mit der Signatur A.J. Fischer versehen ist, aber allem Anschein nach nicht von Adolph Johannes Fischer stammt.
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