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Im Jahr 1460 gewann Friedrich gegen Graf Johann von Görz den Cillier Erbfolgekrieg (1456–1460). Im darauffolgenden Friede von Pusarnitz – geschlossen auf [[Burgruine Feldsberg|Burg Feldsberg]], also auf neutralem salzburgischem Gebiet – musste der Graf von Görz seine Oberkärntner Besitzungen an Friedrich abtreten. Dies war ein wichtiger Schritt zur Herstellung der [[Kärnten|Kärntner]] Landeseinheit unter habsburgischer Herrschaft und zur Schließung der Lücke zwischen den habsburgischen Territorien Kärnten und [[Tirol]] (und damit auch auf dem Weg zur im Lauf der Jahrhunderte zunehmenden Einschließung des Salzburger Territoriums durch habsburgische Territorien).
 
Im Jahr 1460 gewann Friedrich gegen Graf Johann von Görz den Cillier Erbfolgekrieg (1456–1460). Im darauffolgenden Friede von Pusarnitz – geschlossen auf [[Burgruine Feldsberg|Burg Feldsberg]], also auf neutralem salzburgischem Gebiet – musste der Graf von Görz seine Oberkärntner Besitzungen an Friedrich abtreten. Dies war ein wichtiger Schritt zur Herstellung der [[Kärnten|Kärntner]] Landeseinheit unter habsburgischer Herrschaft und zur Schließung der Lücke zwischen den habsburgischen Territorien Kärnten und [[Tirol]] (und damit auch auf dem Weg zur im Lauf der Jahrhunderte zunehmenden Einschließung des Salzburger Territoriums durch habsburgische Territorien).
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===Johann Beckenschlager und der Ungarische Krieg===
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=== Johann Beckenschlager und der Ungarische Krieg ===
Kaiser Friedrich hatte [[1478]] von dem umstrittenen Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Bernhard von Rohr]] endlich die Zusage des Amtsverzichts zu Gunsten seines Parteigängers [[Johann III. Beckenschlager|Johann Beckenschlager]] erlangt, der Fürsterzbischof ließ sich aber bewegen, diese Zusage zu widerrufen. Dies anerkannte der Kaiser nicht. Die Salzburger Gegenpartei schloss einen Schutzvertrag mit dem damaligen Hauptgegner des Kaisers, dem Ungarnkönig. Der "Schutz" erwies sich als unzulänglich; im Zuge dieses [[Ungarischer Krieg|Ungarischen Krieges]] wurden viele Salzburger Orte nördlich des [[Pass Lueg]]s von kaiserlichen Truppen besetzt. Die [[Bürger der Stadt Salzburg]] stellten sich auf die Seite des Kaisers, der ihnen im Salzburger [[Ratsbrief]] ([[1481]]) besondere Rechte zugestand, die von den Erzbischöfen wiederholt verwehrt worden waren. [[1490]] ermöglichte der Tod des Ungarnkönigs den Habsburgern eine vorteilhafte Beendigung des Krieges.
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Kaiser Friedrich hatte [[1478]] von dem umstrittenen Salzburger [[Fürsterzbischof]] [[Bernhard von Rohr]] endlich die Zusage des Amtsverzichts zu Gunsten seines Parteigängers [[Johann III. Beckenschlager|Johann Beckenschlager]] erlangt, der Fürsterzbischof ließ sich aber bewegen, diese Zusage zu widerrufen. Dies erkannte der Kaiser nicht an. Die Salzburger Gegenpartei schloss einen Schutzvertrag mit dem damaligen Hauptgegner des Kaisers, dem Ungarnkönig. Der "Schutz" erwies sich als unzulänglich; im Zuge dieses [[Ungarischer Krieg|Ungarischen Krieges]] wurden viele Salzburger Orte nördlich des [[Pass Lueg]]s von kaiserlichen Truppen besetzt. Die [[Bürger der Stadt Salzburg]] stellten sich auf die Seite des Kaisers, der ihnen im Salzburger [[Ratsbrief]] ([[1481]]) besondere Rechte zugestand, die von den Erzbischöfen wiederholt verwehrt worden waren. [[1490]] ermöglichte der Tod des Ungarnkönigs den Habsburgern eine vorteilhafte Beendigung des Krieges.
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Zuvor noch war im Jahr [[1489]] Fürsterzbischof Johann Beckenschlager gestorben; Kaiser Friedrich unterstützte darauf die Wahl von [[Friedrich V. Graf von Schaunberg|Friedrich von Schaunberg]] zum [[Salzburger Erzbischof|Erzbischof von Salzburg]], der am [[3. März]] [[1490]] auch vom Papst anerkannt wurde. Der Kaiser war dem neuen Erzbischof aber in der Folge aber sehr kritisch eingestellt, weil er dessen Unfähigkeit erkennen musste.
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Zuvor noch war im Jahr [[1489]] Fürsterzbischof Johann Beckenschlager gestorben; Kaiser Friedrich unterstützte daraufhin die Wahl von [[Friedrich V. Graf von Schaunberg|Friedrich von Schaunberg]] zum [[Salzburger Erzbischof|Erzbischof von Salzburg]], der am [[3. März]] [[1490]] auch vom Papst anerkannt wurde. Als er dessen Unfähigkeit erkennen musste, stand der Kaiser jedoch dem neuen Erzbischof gegenüber zunehmend kritisch gegenüber.
    
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