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==Leben==
 
==Leben==
Webern war Sohn eines Bergbauingenieurs. Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Wien, wo er Musik an der Universität studierte und von [[1904]] bis [[1908]] als Schüler von [[Arnold Schönberg]] erste Kompositionen - zuerst noch tonal, später zwölftönig - veröffentlicht. Ab 1908 war er Theaterkapellmeister in [[Bad Ischl]], Teplitz, Danzig, Stettin und Prag. Ab [[1918]] ist er Dirigent in der Stadt Wien.  
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Webern war Sohn eines Bergbauingenieurs. Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Wien, wo er Musik an der Universität studierte und von [[1904]] bis [[1908]] als Schüler von [[Arnold Schönberg]] erste Kompositionen - zuerst noch tonal, später zwölftönig - veröffentlichte. Ab 1908 war er Theaterkapellmeister in [[Bad Ischl]], Teplitz ([[Tschechien|Nordböhmen]]), Danzig, Stettin ([[Deutschland|Pommern]], heute [[Polen]]) und [[Tschechien|Prag]]. Ab [[1918]] war er Dirigent in der Stadt Wien.  
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Nach [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] verschlägt es Webern erstmals [[1931]], er sucht in [[Zell am See]] den Kontrast zum Stadtleben. Aufenthalte in [[Henndorf am Wallersee]] ([[1934]]) und [[Uttendorf]] ([[1936]]) folgen, bevor er gegen Ende des Krieges nach Mittersill flüchtet. Dort entsteht das "Mittersiller Tagebuch" und das unvollendete op.32. [[1935]] scheint er auf der Liste der Musik-Bolschewisten der NS-Kulturgemeinde auf. Im Krieg beantragt Webern Untersützungsleistungen der Goebbels-Stiftung >Künstlerdank< (eine Art Altersbeihilfe für systemkonforme Künstler). Vom Gaupersonalamtsleiter wird er am [[14. Februar]] [[1941]] wie folgt beurteilt: "''Dr. Anton von Webern war vor dem Umbruch sozialistisch-demokratsich eingestellt, bekennt sich aber jetzt zum NS-Staat und ist Leser der NS-Presse.''"
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Nach [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] verschlägt es Webern erstmals [[1931]], er sucht in [[Zell am See]] den Kontrast zum Stadtleben. Aufenthalte in [[Henndorf am Wallersee]] ([[1934]]) und [[Uttendorf]] ([[1936]]) folgen, bevor er gegen Ende des Krieges nach Mittersill flüchtet. Dort entstehen das "Mittersiller Tagebuch" und das unvollendete op.&nbsp;32.
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Am 15. September 1945, als der Krieg schon vorbei war, wird Webern unter mysteriösen Umständen von einem amerikanischen Soldaten - womöglich auch versehentlich - in Mittersill erschossen. Weberns Grab befindet sich auf dem Mittersiller Friedhof. Allgemeine Anerkennung blieb ihm zu Lebzeiten versagt.
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[[1935]] scheint er auf der Liste der „Musik-Bolschewisten“ der [[NSDAP|NS]]-Kulturgemeinde auf.<br/>
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<small>Im Krieg beantragt Webern Unterstützungsleistungen der Goebbels-Stiftung „Künstlerdank“ (eine Art Altersbeihilfe für systemkonforme Künstler). Vom Gaupersonalamtsleiter wird er am [[14. Februar]] [[1941]] wie folgt beurteilt: ''„Dr. Anton von Webern war vor dem Umbruch sozialistisch-demokratisch eingestellt, bekennt sich aber jetzt zum NS-Staat und ist Leser der NS-Presse.“''</small>
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[[Datei:Webern-Grab, Mittersill.JPG|thumb|Grab Anton von Weberns auf dem Friedhof von Mittersill]]
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Am 15. September 1945, als der Krieg schon vorbei ist, wird Webern unter mysteriösen Umständen von einem amerikanischen Soldaten - womöglich auch versehentlich - in Mittersill erschossen. Weberns Grab befindet sich auf dem Mittersiller Friedhof.
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Allgemeine Anerkennung blieb ihm zu Lebzeiten versagt.
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==Werk==
 
Webern zählt mit Arnold Schönberg und Alban Berg zu den Hauptvertretern der Wiener Schule der Zwölftontechnik.  
 
Webern zählt mit Arnold Schönberg und Alban Berg zu den Hauptvertretern der Wiener Schule der Zwölftontechnik.  
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
*[http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/WebernAntonV/index.htm  Biografie ]
 
*[http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/WebernAntonV/index.htm  Biografie ]
* Beitrag von Walfgang Gratzer in: Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hg.): ''Salzburger Kulturlexikon.'' [[Residenz Verlag]]. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1
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* Beitrag von Wolfgang Gratzer in: [[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hg.): ''Salzburger Kulturlexikon.'' [[Residenz Verlag]]. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1
* Ernst Klee, "Kulturlexikon zum Dritten Reich", Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2007
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* Ernst Klee, ''Kulturlexikon zum Dritten Reich'', Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2007
    
[[Kategorie:Person|Webern, Anton von]]
 
[[Kategorie:Person|Webern, Anton von]]

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