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Textersetzung - „von Salzburg“ durch „von der Stadt Salzburg
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[[Datei:Fronfeste Stockhaus Karl Hintner.jpg|mini|Vorgängerbau der Justizanstalt – die Fronfeste, z. T. am Standort des heutigen Landesgerichts im Jahr 1907]]
 
[[Datei:Fronfeste Stockhaus Karl Hintner.jpg|mini|Vorgängerbau der Justizanstalt – die Fronfeste, z. T. am Standort des heutigen Landesgerichts im Jahr 1907]]
Das '''Stockhaus''', auch ''Fronfeste'' oder ''Criminalhaus'' genannt, stand im Süden des heutigen [[Kajetanerplatz]]es im [[Kaiviertel]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]], umfasste aber auch Teile des heutigen Justizgebäudes. Dieses Gefängnis für Schwerverbrecher musste [[1907]] dem Bau des [[Justizgebäude]]s weichen.
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Das '''Stockhaus''', auch ''Fronfeste'' oder ''Criminalhaus'' genannt, stand im Süden des heutigen [[Kajetanerplatz]]es im [[Kaiviertel]] in der [[Altstadt]] von der [[Stadt Salzburg]], umfasste aber auch Teile des heutigen Justizgebäudes. Dieses Gefängnis für Schwerverbrecher musste [[1907]] dem Bau des [[Justizgebäude]]s weichen.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Das Stockhaus wurde bis 1562 als [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]] genutzt, das auch als ''[[Kalte Brauhaus|Kalten Brauhaus am Kai]]'' bekannt war. In späterer Zeit wurde räunmlich getrennt das Wirtshaus in Teilen des Gebäudes weitergeführt. In der Gebäudechronik von 1885 [[Franz Valentin Zillner|Zillner]] (''Geschichte der Stadt Salzburg '', 1. Band, S. 289) wird dieses Haus als "Kajetanerplatz 2" bezeichnet.  
 
Das Stockhaus wurde bis 1562 als [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]] genutzt, das auch als ''[[Kalte Brauhaus|Kalten Brauhaus am Kai]]'' bekannt war. In späterer Zeit wurde räunmlich getrennt das Wirtshaus in Teilen des Gebäudes weitergeführt. In der Gebäudechronik von 1885 [[Franz Valentin Zillner|Zillner]] (''Geschichte der Stadt Salzburg '', 1. Band, S. 289) wird dieses Haus als "Kajetanerplatz 2" bezeichnet.  
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Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der [[Stadtrichter]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von [[Salzburg]], [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Landtag]] und Begründer des [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräus Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]] verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um 1 500 [[Gulden]] an Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]], der darin das ''Kalte Brauhaus am Kai'' einrichtete.
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Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der [[Stadtrichter]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von der [[Stadt Salzburg]], [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Landtag]] und Begründer des [[Hofbräu Kaltenhausen|Hofbräus Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]] verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um 1 500 [[Gulden]] an Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]], der darin das ''Kalte Brauhaus am Kai'' einrichtete.
    
[[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausener Lager (oder auch Ausschank) des Fürsterzbischofs eingerichtet wurde. Die zweite Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'', [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt eine solche Trennung nicht. Später wurde aus dem Haus die [[Bräuhauskaserne]].
 
[[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausener Lager (oder auch Ausschank) des Fürsterzbischofs eingerichtet wurde. Die zweite Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'', [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt eine solche Trennung nicht. Später wurde aus dem Haus die [[Bräuhauskaserne]].

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