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Kahr leistete von 1973 bis 1974 seinen Grundwehrdienst bei der Wirtschaftsversorgungsstelle Salzburg.
 
Kahr leistete von 1973 bis 1974 seinen Grundwehrdienst bei der Wirtschaftsversorgungsstelle Salzburg.
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Er wurde am [[29. Juni]] [[1987]] in der [[Stadt Salzburg]] zum Priester geweiht. Hierauf war er Kooperator in Zell am Ziller. Von 1993 an war er Pfarrer von [[Pfarre Muhr|Muhr]], 1994 kam die [[Pfarre Zederhaus]] hinzu. 1998 wurde er zum [[Militärpfarre Salzburg#Militärpfarrer| Militärpfarrer]] im Militärordinariat ernannt. Damit war auch der Bereich der Notfallseelsorge verbunden; großen persönlichen Einsatz legte er auch in der Betreuung von Rekruten im Grenzeinsatz oder im Auslandseinsatz im Kosovooder im Kriseneinsatz an den Tag, wie z. B. nach dem [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun|Seilbahnunglück von Kaprun]], als Kahr die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes am Ort des Geschehens betreute. Von 2003 an unterstützte er den [[Pfarrer von Pfarrwerfen|Pfarrer]] von [[Pfarre Pfarrwerfen|Pfarrwerfen]] als priesterlicher Mitarbeiter.
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Er wurde am [[29. Juni]] [[1987]] in der [[Stadt Salzburg]] zum Priester geweiht. Hierauf war er Kooperator in Zell am Ziller. Von 1993 an war er Pfarrer von [[Muhr]], 1994 kam die [[Pfarre Zederhaus]] hinzu. 1998 wurde er zum [[Militärpfarre Salzburg#Militärpfarrer| Militärpfarrer]] im Militärordinariat ernannt. Damit war auch der Bereich der Notfallseelsorge verbunden; großen persönlichen Einsatz legte er auch in der Betreuung von Rekruten im Grenzeinsatz oder im Auslandseinsatz im Kosovooder im Kriseneinsatz an den Tag, wie z. B. nach dem [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun|Seilbahnunglück von Kaprun]], als Kahr die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes am Ort des Geschehens betreute. Von 2003 an unterstützte er den [[Pfarrer von Pfarrwerfen|Pfarrer]] von [[Pfarre Pfarrwerfen|Pfarrwerfen]] als priesterlicher Mitarbeiter.
    
Neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit war Kahr seit 1988 Mitglied des [[Metropolitan- und Diözesangericht Salzburg|Metropolitan- und Diözesangerichts Salzburg]], zunächst als Diözesanrichter und von 2002 an als Vizeoffizial. Dieser Tätigkeit, der er verdienstvoll unabhängig von der örtlichen Entfernung seines Einsatzortes und mit steter Bereitschaft zur Weiterbildung – die im Gerichtswesen unabdingbar ist – oblag, hatte er eine hohe Auszeichnung zu verdanken: Er wurde im Jahr 2008 von [[Papstbesuch|Papst]] Benedikt XVI. zum Ehrenkaplan (Monsignore) ernannt. Anlässlich der Überreichung der Urkunde durch [[Erzbischof]] Dr. [[Alois Kothgasser]] sagte er: „''Für mich ist der Titel eine große Anerkennung meiner seelsorgerischen Dienste im Diözesangericht. Auch wenn ich ‚trockene Akten‘ bearbeite: Hinter jeder steht ein Mensch, ein Schicksal. Helfen zu können ist mir wichtig.''“
 
Neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit war Kahr seit 1988 Mitglied des [[Metropolitan- und Diözesangericht Salzburg|Metropolitan- und Diözesangerichts Salzburg]], zunächst als Diözesanrichter und von 2002 an als Vizeoffizial. Dieser Tätigkeit, der er verdienstvoll unabhängig von der örtlichen Entfernung seines Einsatzortes und mit steter Bereitschaft zur Weiterbildung – die im Gerichtswesen unabdingbar ist – oblag, hatte er eine hohe Auszeichnung zu verdanken: Er wurde im Jahr 2008 von [[Papstbesuch|Papst]] Benedikt XVI. zum Ehrenkaplan (Monsignore) ernannt. Anlässlich der Überreichung der Urkunde durch [[Erzbischof]] Dr. [[Alois Kothgasser]] sagte er: „''Für mich ist der Titel eine große Anerkennung meiner seelsorgerischen Dienste im Diözesangericht. Auch wenn ich ‚trockene Akten‘ bearbeite: Hinter jeder steht ein Mensch, ein Schicksal. Helfen zu können ist mir wichtig.''“

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