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[[Datei:Gastegkapelle1.JPG|thumb|Gastegkapelle in Maria Alm]]
 
[[Datei:Gastegkapelle1.JPG|thumb|Gastegkapelle in Maria Alm]]
Die '''Gastegkapelle''' befindet sich in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Maria Alm am Steinernen Meer]].
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Die '''Gastegkapelle''' ist ein  [[Kapellen und Kirchen in Maria Alm am Steinernen Meer|Kapelle]] in der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Maria Alm am Steinernen Meer]].
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== Geschichte ==
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[[Kajetan Lürzer]] hat in seiner Beschreibung des [[Pfleggericht Liechtenberg|Pfleggerichtes Liechtenberg]] im Jahr [[1802]] angemerkt, dass ''5 Minuten vor [[Maria Alm]] in Richtung [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]] die Kapelle am Gasteg einen Turm der [[Herren von Alm]] vermuten läßt.'' [[1481]] wurden dort Wolfgang von der Albm und seine Gattin Magdalena von Volkenmarkt begraben. Da die Herkunft der im ganzen [[Mittelalter]] in Salzburg einflussreichen Familie von der Alm – sie stellte ab [[1414]] den [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#E|Erbtruchsess]] – bis heute ungeklärt ist, war [[Friederike Zaisberger]] der Meinung, dass die Notiz von Kajetan Lürzer Aufmerksamkeit verdient.
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== Legende um die Quelle ==
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[[Datei:Gastegkapelle Augenbründl.JPG|thumb|Gastegkapelle Augenbründl]]
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Einer Legende nach hatte die Gottesmutter eine Blinde auf die Quelle am Gasteg aufmerksam gemacht. Nach dem Gebrauch des Wassers konnte die Frau wieder sehen. Im [[18. Jahrhundert]] wurden die Kapelle und der Brunnen von vielen Wallfahrern mit Augenleiden aufgesucht. [[Votiv]]gaben aus der Gastegkapelle sind heute im [[Museum Schloss Ritzen]] in Saalfelden ausgestellt.
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Das Gelände um die Kapelle ist als Quellschutzgebiet ausgewiesen, in dem sich drei Quellfassungen befinden. Unterhalb der Kapelle steht an der Straße das so genannte Augenbrünndl. Es ist ein hölzerner Brunnen, an dem eine Tafel auf die Ursprungslegende hinweist.
    
==Beschreibung==
 
==Beschreibung==
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Das Innere wird beherrscht von einem Altar im [[Rokoko]]stil. Im Zentrum des Altars steht das Gnadenbild, eine Pietá, auch Vesperbild genannt (Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß). Die Figur stammt aus der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s und ist das früheste Beispiel für diesen Typus im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] und darüber hinaus. Es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich im [[Dommuseum]] Salzburg.  
 
Das Innere wird beherrscht von einem Altar im [[Rokoko]]stil. Im Zentrum des Altars steht das Gnadenbild, eine Pietá, auch Vesperbild genannt (Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß). Die Figur stammt aus der ersten Hälfte des [[14. Jahrhundert]]s und ist das früheste Beispiel für diesen Typus im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] und darüber hinaus. Es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich im [[Dommuseum]] Salzburg.  
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Einer Legende nach hatte die Gottesmutter eine Blinde auf die Quelle am Gasteg aufmerksam gemacht. Nach dem Gebrauch des Wassers konnte die Frau wieder sehen. Im [[18. Jahrhundert]] wurden die Kapelle und der Brunnen von vielen Wallfahrern mit Augenleiden aufgesucht. Votivgaben aus der Gastegkapelle sind heute im [[Museum Schloss Ritzen]] in Saalfelden ausgestellt.
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In der Kapelle am Hoferberg sind an einer Seitenwand zahlreiche Sterbebilder aufgehängt. Unter anderem im Gedenken an [[Josef Chytra|Josef ''Sepp'' Chytra]], einem Saalfeldner ''Urgestein''.
 
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Das Gelände um die Kapelle ist als Quellschutzgebiet ausgewiesen, in dem sich drei Quellfassungen befinden. Unterhalb der Kapelle steht an der Straße das so genannte Augenbrünndl. Es ist ein hölzerner Brunnen, an dem eine Tafel auf die Ursprungslegende hinweist.
      
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==
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Datei:Gastegkapelle, Innenansicht.jpg|Gastegkapelle, Innenansicht
 
Datei:Gastegkapelle, Innenansicht.jpg|Gastegkapelle, Innenansicht
 
Datei:Gastegkapelle Gnadenbild.JPG|Gastegkapelle Gnadenbild
 
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Datei:Gastegkapelle Augenbründl.JPG|Gastegkapelle Augenbründl
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* [[Johannes Neuhardt]]: ''Wallfahrten im [[Erzbistum Salzburg]]'', München 1982
 
* [[Johannes Neuhardt]]: ''Wallfahrten im [[Erzbistum Salzburg]]'', München 1982
 
* [[Andreas Hirsch]] Textgestaltung
 
* [[Andreas Hirsch]] Textgestaltung
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* [https://www.euregio-salzburg.info/objekt/gasteg-maria-alm/ www.euregio-salzburg.info]
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* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]] und [[Walter Schlegel]]: ''Burgen und Schlösser in Salzburg''. Birken-Verlag Wien [[1978]], S. 105;
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[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Maria Alm am Steinernen Meer]]
 
[[Kategorie:Maria Alm am Steinernen Meer]]
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[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Erzdiözese]]
 
[[Kategorie:Erzdiözese]]
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[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)‎]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kunst]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Religion]]
   
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 
[[Kategorie:Kapelle]]
 
[[Kategorie:Kapelle]]
[[Kategorie:Wallfahrtskirche]]
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
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[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)]]
 

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