[[1913]]: '' Aus einem Nachtlokale. Im Gasthofe zur „deutschen Eiche" in Salzburg wurde im November 1912 ein eigener Raum für ein Chambre-separee in drei Abteilungen errichtet, mit einer elektrischen Klingel versehen, mit Sammtmöbeln ausgestattet und mit elektrischem Lichte beleuchtet. In diesem Lokale schien es etwas zweifelhaft zugegangen zu sein. Wer sich eine Flasche Wein zum Preise von 7—8 k leistete, durfte in dieses separierte Kabinett gehen und sich mit den dort anwesenden Biermädchen „unterhalten.“ Schließlich gelangte die ganze Angelegenheit durch ein anonymes Schreiben zur Kenntnis der Polizeibehörde, welche die nötigen Erhebungen einleitete. Es waren daher heute'' (<small>[[5. April]] [[1913]]</small>) ''vor dem Bezirksgerichte die Gastwirtin Ottilie Schreckeneder u. das Dienstmädchen Aug. Steingruber angeklagt. [...]''<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130405&query=%22zur+deutschen+Eiche%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 5. April 1913, Seite 4</ref> | [[1913]]: '' Aus einem Nachtlokale. Im Gasthofe zur „deutschen Eiche" in Salzburg wurde im November 1912 ein eigener Raum für ein Chambre-separee in drei Abteilungen errichtet, mit einer elektrischen Klingel versehen, mit Sammtmöbeln ausgestattet und mit elektrischem Lichte beleuchtet. In diesem Lokale schien es etwas zweifelhaft zugegangen zu sein. Wer sich eine Flasche Wein zum Preise von 7—8 k leistete, durfte in dieses separierte Kabinett gehen und sich mit den dort anwesenden Biermädchen „unterhalten.“ Schließlich gelangte die ganze Angelegenheit durch ein anonymes Schreiben zur Kenntnis der Polizeibehörde, welche die nötigen Erhebungen einleitete. Es waren daher heute'' (<small>[[5. April]] [[1913]]</small>) ''vor dem Bezirksgerichte die Gastwirtin Ottilie Schreckeneder u. das Dienstmädchen Aug. Steingruber angeklagt. [...]''<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130405&query=%22zur+deutschen+Eiche%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 5. April 1913, Seite 4</ref> |