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Otto Bach war der jüngste Sohn eine Wiener Rechtsanwalts und studierte in Wien bei Simon Sechter, später in Berlin und Leipzig, und war ein bekannter Kirchenmusiker, Komponist und Orchesterdirigent. Allerdings promovierte er in Jus.
 
Otto Bach war der jüngste Sohn eine Wiener Rechtsanwalts und studierte in Wien bei Simon Sechter, später in Berlin und Leipzig, und war ein bekannter Kirchenmusiker, Komponist und Orchesterdirigent. Allerdings promovierte er in Jus.
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Seit [[1864]] war er verheiratet mit der Opernsängerin und Gesangsprofessorin am Wiener Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde Therese, geborene Janda (* [[29. September]] [[1827]] in [[Wien]]; † [[2. Oktober]] [[1884]] ebenda)<ref>[https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_J/Janda_Therese.xml Oesterreichisches Musiklexikon online]</ref>, die Witwe des Komponisten Heinrich Marschner (* 1795; † 1861)
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Seit [[1864]] war er verheiratet mit der Opernsängerin und Gesangsprofessorin am Wiener Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde Therese, geborene Janda (* [[29. September]] [[1827]] in [[Wien]]; † [[2. Oktober]] [[1884]] ebenda)<ref>[https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_J/Janda_Therese.xml Oesterreichisches Musiklexikon online]</ref>, die Witwe des Komponisten Heinrich Marschner (* [[1795]]; † [[1861]]).
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Nachdem Otto Bach ab [[1865]] noch Engagements in Mainz, Augsburg und Olmütz, tschechisch  ''Olomouc'' ([[Mähren]]) als Kapellmeister hatte, wurde er im MAi [[1868]] in Nachfolge von [[Hans Schläger]] als Künstlerischer Leiter des [[Dom-Musikverein und Mozarteum|Dom-Musikvereines und Mozarteum]] ernannt. Wie bereits sieben Jahre zuvor bei der Bestellung Schlägers war auch diesmal [[Anton Bruckner]] einer der Mitbewerber um die vakante Stelle. Und wie damals zog dieser gegen den erfahreneren Gegenkandidaten den Kürzeren. Am [[1. Juli]] 1868 trat Bach die Stelle an.
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Nachdem Otto Bach ab [[1865]] noch Engagements in Mainz, [[Augsburg]] und Olmütz (tschechisch  ''Olomouc'', [[Mähren]]) als Kapellmeister hatte, wurde er im Mai [[1868]] in Nachfolge von [[Hans Schläger]] als Künstlerischer Leiter des [[Dom-Musikverein und Mozarteum|Dom-Musikvereines und Mozarteum]] ernannt. Wie bereits sieben Jahre zuvor bei der Bestellung Schlägers war auch diesmal [[Anton Bruckner]] einer der Mitbewerber um die vakante Stelle. Und wie damals zog dieser gegen den erfahreneren Gegenkandidaten den Kürzeren. Am [[1. Juli]] 1868 trat Bach die Stelle an.
    
Neben seiner Tätigkeit für das [[Mozarteum]] war Bach von 1868 bis zum [[8. Jänner]] [[1873]] auch Mitglied und Chormeister der [[Salzburger Liedertafel]] sowie Leiter einiger Aufführungen im [[Salzburger Stadttheater]].
 
Neben seiner Tätigkeit für das [[Mozarteum]] war Bach von 1868 bis zum [[8. Jänner]] [[1873]] auch Mitglied und Chormeister der [[Salzburger Liedertafel]] sowie Leiter einiger Aufführungen im [[Salzburger Stadttheater]].
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== Ehrungen ==
 
== Ehrungen ==
Seit [[1854]] war er Ehrenmitglied des [[Dom-Musikverein und Mozarteum|Dommusikvereins]].
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Seit [[1854]] war er Ehrenmitglied des Dom-Musikvereins.
    
Im Februar [[1875]] wurde ihm von Kaiser [[Franz Joseph I.]] das Ritterkreuz II. Klasse des Sachsen-Ernestinischen Hausordens verliehen.
 
Im Februar [[1875]] wurde ihm von Kaiser [[Franz Joseph I.]] das Ritterkreuz II. Klasse des Sachsen-Ernestinischen Hausordens verliehen.
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* [[Dominik Sedivy|Šedivý, Dominik]]: ''Otto Bach - "König im Reich der Töne"'', in: [[Julia Hinterberger]] (Hrsg.): ''Von der Musikschule zum Konservatorium. Das Mozarteum 1841–1922'': Wien (Hollitzer) 2017, S. 279ff.
 
* [[Dominik Sedivy|Šedivý, Dominik]]: ''Otto Bach - "König im Reich der Töne"'', in: [[Julia Hinterberger]] (Hrsg.): ''Von der Musikschule zum Konservatorium. Das Mozarteum 1841–1922'': Wien (Hollitzer) 2017, S. 279ff.
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
 
{{Quelle Kulturlexikon}}
* [[Horst Erwin Reischenböck]]: Orchestergeschichte Mozarteum-Orchester Salzburg
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* [[Horst Erwin Reischenböck]]: ''Orchestergeschichte Mozarteum-Orchester Salzburg''
 
* [[Constantin Schneider]]: ''Geschichte der Musik in Salzburg von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart'', 1935.
 
* [[Constantin Schneider]]: ''Geschichte der Musik in Salzburg von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart'', 1935.
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[[Kategorie:Musikpädagoge]]
 
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[[Kategorie:Chorleiter]]
 
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