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Textersetzung - „in Salzburg“ durch „in der Stadt Salzburg
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Bartol ist gelernter Autoelektriker und -mechaniker. Im Laufe seiner Motorradrennfahrerzeit baute er sich seine Motoren selbst. Mit zehn Bürgen für 30.000 DM (rund 15.300 Euro) nahm  er einen Kredit für sein erstes Motorrad auf - eine ehemalige Werksrennmaschine<ref>Im Motorradrennsport gibt es Fahrer, die von einem Motorradwerk bezahlt werden und Motorräder, Mechaniker usw. von diesem Motorradwerk erhalten; und Rennmotorräder von der letzten oder vorletzten Rennsaison werden dann oft an ausgewählte Privatfahrer verkauft; Privatfahrer müssen sich alles selbst organisieren und bezahlen, meist können sie sich die Teilnahme an Motorradrennen nur durch Sponsoren leisten;</ref>.
 
Bartol ist gelernter Autoelektriker und -mechaniker. Im Laufe seiner Motorradrennfahrerzeit baute er sich seine Motoren selbst. Mit zehn Bürgen für 30.000 DM (rund 15.300 Euro) nahm  er einen Kredit für sein erstes Motorrad auf - eine ehemalige Werksrennmaschine<ref>Im Motorradrennsport gibt es Fahrer, die von einem Motorradwerk bezahlt werden und Motorräder, Mechaniker usw. von diesem Motorradwerk erhalten; und Rennmotorräder von der letzten oder vorletzten Rennsaison werden dann oft an ausgewählte Privatfahrer verkauft; Privatfahrer müssen sich alles selbst organisieren und bezahlen, meist können sie sich die Teilnahme an Motorradrennen nur durch Sponsoren leisten;</ref>.
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[[1966]] begann Bartol beim [[1. Mai Rennen|1.-Mai-Rennen]] in [[Salzburg]]-[[Liefering]]. Es dauerte bis Anfang der [[1970er]]-Jahre, bis er fünf österreichische Motorrad-Meistertitel errang. [[1972]] kam er dann erstmals unter die ersten Drei eines Motorrad-WM-Laufs und wurde Sechster im Endergebnis in den beiden Klassen, die er fuhr: in der 50-cm³- und in der 125-cm³-Klasse. Beim [[Großer Preis von Österreich|Motorrad-Grand Prix von Österreich]] [[1977]] fuhr er als Dritter erstmals aufs Podest eines WM-Laufes, ein Jahr später belegte er den zweiten Platz.
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[[1966]] begann Bartol beim [[1. Mai Rennen|1.-Mai-Rennen]] in der [[Stadt Salzburg]]-[[Liefering]]. Es dauerte bis Anfang der [[1970er]]-Jahre, bis er fünf österreichische Motorrad-Meistertitel errang. [[1972]] kam er dann erstmals unter die ersten Drei eines Motorrad-WM-Laufs und wurde Sechster im Endergebnis in den beiden Klassen, die er fuhr: in der 50-cm³- und in der 125-cm³-Klasse. Beim [[Großer Preis von Österreich|Motorrad-Grand Prix von Österreich]] [[1977]] fuhr er als Dritter erstmals aufs Podest eines WM-Laufes, ein Jahr später belegte er den zweiten Platz.
    
Nach Beendigung seiner aktiven Rennfahrerlaufbahn spezialisierte sich Bartol auf das Tuning von Motorrädern, also auf die Leistungsverbesserung von Motoren.  Aus aller Welt kamen Rennfahrer, um sich ihre Motorräder in Straßwalchen trimmen zu lassen. Der deutsche Beiwagengespann-Altmeister Rolf Steinhausen wäre noch [[1979]] mit einem von Bartol getunten Yamaha-"Triebwerk" fast Beiwagenweltmeister geworden. Zu seinen Kunden zählten der Schweizer Stefan Dörflinger, Jonny Cecotto aus Venezuela,  der Brite Charlie Williams, der mit einer von Bartol vorbereiteten 250-cm³-Yamaha TT-Sieger<ref>Die englische TT, die Tourist Trophy, auf der kleinen Insel Man in der Irischen See zwischen England und Irland, ist das älteste noch existierende Motorradrennen der Welt; das erste Rennen fand 1907 statt.</ref> wurde, Kenny Roberts, Seitenwagen-Legende Rolf Biland und viele andere.  
 
Nach Beendigung seiner aktiven Rennfahrerlaufbahn spezialisierte sich Bartol auf das Tuning von Motorrädern, also auf die Leistungsverbesserung von Motoren.  Aus aller Welt kamen Rennfahrer, um sich ihre Motorräder in Straßwalchen trimmen zu lassen. Der deutsche Beiwagengespann-Altmeister Rolf Steinhausen wäre noch [[1979]] mit einem von Bartol getunten Yamaha-"Triebwerk" fast Beiwagenweltmeister geworden. Zu seinen Kunden zählten der Schweizer Stefan Dörflinger, Jonny Cecotto aus Venezuela,  der Brite Charlie Williams, der mit einer von Bartol vorbereiteten 250-cm³-Yamaha TT-Sieger<ref>Die englische TT, die Tourist Trophy, auf der kleinen Insel Man in der Irischen See zwischen England und Irland, ist das älteste noch existierende Motorradrennen der Welt; das erste Rennen fand 1907 statt.</ref> wurde, Kenny Roberts, Seitenwagen-Legende Rolf Biland und viele andere.  

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