| − | Cäcilia, die eine hübsche adlige Römerin gewesen sein soll, fühlte sich bereits schon als Kind Christus. Nachdem sie ihre Eltern aber mit dem heidnischen Jüngling Valerianus verheiratete, offenbarte sie ihrem Mann, dass ihr ein Engel als Beschützer ihrer Reinheit zur Seite stünde. Unter der Bedingung, dass er den Engel sehen dürfe, gestand Valerianus Cäcilia die Unberührtheit zu. Cäcilia konnte ihn dazu bringen, den greisen römischen Bischof Urban I. aufzusuchen, der ihn bekehren und taufen solle, dann könne er den Engel sehen. Valerianus erschien ein heiliger Greis und hielt ihm ein mit Goldbuchstaben geschriebenes Buch vor, woraufhin Valerianus den christlichen Glaube annahm und von Urban getauft wurde. Zu Cäcilia zurückgekehrt sah er den Engel bei ihr. | + | Cäcilia, die eine hübsche adlige Römerin gewesen sein soll, fühlte sich bereits als Kind allein Christus angetraut. Nachdem sie ihre Eltern aber mit dem heidnischen Jüngling Valerianus verheiratete, offenbarte sie ihrem Mann, dass ihr ein Engel als Beschützer ihrer Reinheit zur Seite stünde. Unter der Bedingung, dass er den Engel sehen dürfe, gestand Valerianus Cäcilia die Unberührtheit zu. Cäcilia konnte ihn dazu bringen, den greisen römischen Bischof Urban I. aufzusuchen, der ihn bekehren und taufen solle, dann könne er den Engel sehen. Valerianus erschien ein heiliger Greis und hielt ihm ein mit Goldbuchstaben geschriebenes Buch vor, woraufhin Valerianus den christlichen Glauben annahm und von Urban getauft wurde. Zu Cäcilia zurückgekehrt sah er den Engel bei ihr. |
| − | Cäcilia konnte noch weitere Personen bekehren. Weiter in ihrer Lebensgeschichte heißt es, dass der Präfekt Almachius sie nach einem Streit in ein kochendes Bad setzen. Aber Cäcilia fühlte nur Kühle. Dann versuchte ein Henker, sie durch Schwerthiebe drei Mal zu enthaupten. Aber es soll ihm nicht gelungen sein, der "hals-starrigen" Cäcilia den Kopf abzuschlagen. Noch drei Tage lebte die Schwerverwundete, vermachte ihr Gut den Armen, bekehrte weitere Umstehende und wurde dann - gekrümmt, wie sie zuletzt lag - in golddurchwirktem Gewand in einen Zypressensarg gelegt. Sie setzte Papst Urban I. als Erben all ihrer Güter ein. Dieser bestattete sie in den Katakomben des Callistus in Rom. | + | Cäcilia konnte noch weitere Personen bekehren. Weiter in ihrer Lebensgeschichte heißt es, dass der Präfekt Almachius sie nach einem Streit in ein kochendes Bad setzen. Aber Cäcilia fühlte nur Kühle. Dann versuchte ein Henker, sie durch Schwerthiebe drei Mal zu enthaupten. Aber es soll ihm nicht gelungen sein, der "hals-starrigen" Cäcilia den Kopf abzuschlagen. Noch drei Tage lebte die Schwerverwundete, vermachte ihr Gut den Armen, bekehrte weitere Umstehende und wurde dann - gekrümmt, wie sie zuletzt lag - in golddurchwirktem Gewand in einen Zypressensarg gelegt. Sie setzte Papst Urban I. als Erben all ihrer Güter ein. Dieser ließ sie in den Katakomben des Callistus in Rom bestatten. |