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Die '''{{PAGENAME}}''' ist eine der [[Pfarren der Erzdiözese Salzburg|Pfarren]] der [[Erzdiözese Salzburg]].
== Allgemeines, Pfarrbereich ==
Die Pfarre zählt ca. 6 000 Katholiken und umfasst den südöstlichen Teil der Stadt [[Stadt Salzburg|Salzburg]] sowie einen angrenzenden Teil der Gemeinde [[Elsbethen]] mit den Ortschaften [[Glasenbach]], [[Vorderfager]], [[Oberwinkl]] und [[Hinterwinkl]].
Die Pfarre gehört zum [[Dekanat Salzburg Zentralraum]].<!-- Sie bildet (künftig) mit den Pfarren [[Stadtpfarre Salzburg-Gnigl|Gnigl]], [[Stadtpfarre Salzburg-Parsch|Parsch]] und [[Pfarre Elsbethen|Elsbethen]] einen [[Pfarrverband]], den [[Pfarrverband aaa – bbb – ccc – ddd]] (von 1979 bis 2011 beim Dekanat Salzburg-Ost); -->
[[Bild:KircheAigen.JPG|thumb|Pfarrkirche Salzburg-Aigen]]
== Pfarreinrichtungen ==
Die Pfarre führt eine Pfarrbibliothek und einen Pfarrkindergarten.
== Pfarrkirche ==
Pfarrkirche ist die [[Stadtpfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer|Pfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer]] ([[24. Juni]]).
== Pfarrer ==
:''Hauptartikel [[Pfarrer von Salzburg-Aigen]]''
Pfarrer ist [[Walter Oberascher]].
== Geschichte ==
Bis [[1139]] lag die Seelsorge für Aigen beim [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Erzstift St. Peter]], dann bei der [[Dompfarre|Stadtpfarre]], die dem [[Salzburger Domkapitel]] unterstand. [[1411]] wurde erstmals eine eigene Kirche erwähnt, für [[1447]] ist ein Friedhof nachgewiesen. [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]], dem das Domkapitel die Stadtpfarre übergeben hatte, teilte diese in zwei Stadtkaplaneien, die durch die [[Salzach]] voneinander getrennt waren. Aigen gehörte zur „Stadtkaplaney jenseits der Brücke“ (die im Jahr 1811 zur [[Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä|Stadtpfarre St. Andrä]] erhoben wurde).<ref name="Hübl">Artikel [[Stadtpfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer]], gestützt auf: {{Quelle Heimatkunde Hübl}}.</ref><ref>Artikel „[[Dompfarre#Geschichte|Dompfarre]]“</ref>
In Jahr [[1699]] erhob Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] im Rahmen seiner Reform der gesamten Stadtseelsorge Gnigl und Aigen zu einer Kuratie.<ref> Artikel [[Dompfarre#Geschichte|Dompfarre]] und [[Stadtpfarre Salzburg-Gnigl#Geschichte|Stadtpfarre Salzburg-Gnigl]]; Österreichischen Kunsttopographie. Herausgegeben vom kunsthistorischen Institute der k.k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege, redigiert von Max Dvořák. Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg. [https://archive.org/stream/sterreichische11austuoft/sterreichische11austuoft_djvu.txt III. Teil: Gerichtsbezirk Salzburg.] Wien 1916. S. 11</ref> Die Hauptkirche war Aigen, der Sitz des Kuraten aber [[Gnigl]]. In den folgenden 150 Jahren versahen 14 Kuraten die Seelsorge.<ref name="Hübl"/>
1850 wurde Aigen eine eigene Gemeinde, [[1852]] eine selbständige Pfarre; auch [[Parsch]] gehörte damals noch zu (Gemeinde und Pfarre) Aigen.<ref>Artikel „[[Gemeinde Aigen]]“</ref>
[[1891]] wurde der heutige [[Friedhof Aigen|städtische Friedhof]] angelegt, nachdem der alte um die Kirche zu klein geworden war. Zwischen [[1909]] und [[1911]] wurde das Aigner Kirchlein, nachdem es den Anforderungen einer Stadtpfarrkirche in keiner Weise mehr entsprach, nach den Plänen von [[Franz Wagner]] in einem völligen Umbau um ihre eigene Achse gedreht und so entscheidend erweitert.<ref name="Hübl"/>
Das Wachstum der Stadt Salzburg machte vor den Stadtgrenzen nicht halt und zog unter anderem die [[Eingemeindungen]] von [[1935]] und [[1939]] nach sich. Dabei verlor die Gemeinde 1935 den nördlichen Teil von Parsch an die Landeshauptstadt, 1939 wurde sie überhaupt auf die Stadtgemeinde und die Gemeinde [[Elsbethen]] aufgeteilt. Beide Eingemeindungen ließen den Umfang des Pfarrgebiets unverändert, das seither teils zur Stadtgemeinde, teils zur Gemeinde Elsbethen gehört.
Verkleinert wurde das Pfarrgebiet jedoch durch die Abspaltung der [[Stadtpfarre Salzburg-Parsch|Pfarre Parsch]], die im Jahr 1948 errichtet wurde. Schon seit 1936 war Parsch eine Kaplanei gewesen.<ref>[https://www.pfarreparsch.at/ Pfarre Parsch] > [https://www.pfarreparsch.at/geschichte/die-pfarre-und-ihr-entstehen Die Pfarre und ihr Entstehen] (abgerufen am 21. November 2020)</ref>
[[1969]] wurde die Kirche unter Diözesan-Architekt [[Karl Pirich]] restauriert.<ref name="Hübl"/>
<!--== Kontakt ==
:''Pfarre NNN
:''[[XXXstraße (NNN)|XXXstraße]] 1''
:''5xxx NNN''
:''Telefon: (0 67 77) 77 77''
:''E-Mail: pfarre.nnn@pfarre.kirchen.net''
-->== Quellen ==
*[[RES (Regesta Ecclesiastica Salisburgensia)]], Eintrag [http://res.icar-us.eu/index.php/Pfarre_Salzburg-Aigen Pfarre Salzburg-Aigen]
*[https://www.kirchen.net/pfarre-aigen/pfarrinfos/gruess-gott/ Offizieller Webauftritt der Stadtpfarre Salzburg-Aigen]
=== Einzelnachweise ===
<references/>
== Weblink ==
{{homepage|https://www.kirchen.net/pfarre-aigen/}}
[[Kategorie:Religion]]
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
[[Kategorie:Pfarre]]
[[Kategorie:Katholische Pfarre]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Pfarre]]