Sowohl die Falter, als auch die Raupen führen eine sehr verborgene Lebensweise. Die Raupen bauen aus Seide und Sandkörnchen flache, biskottenförmige Gehäuse, die sie zum Schutz mit sich herum schleppen, und in die sie sich völlig zurück ziehen können. Mit diesen Gehäusen leben die Raupen in Ritzen oder unter Überhängen von nicht zu trockenen, moos- und flechtenbewachsenen Felsabbrüchen und Felsblöcken an warmen Stellen im lichten Laubwald oder am Waldrand. Als Nahrung dienen ihnen die Flechtenüberzüge auf den Felsen. Die Verpuppung erfolgt im Gehäuse, die Puppe schiebt sich vor dem Schlüpfen des Falters ein Stück aus dem Gehäuse hervor. Die Falter wurden im Freiland noch nicht gefunden, gezüchtete Tiere sind aber sehr flugunlustig und versuchen sich bei Störung sofort laufend unter Moos oder in Ritzen zu verstecken. Eine akute Bedrohung der Art ist in Salzburg trotz der wenigen Funde vermutlich nicht gegeben, da es im Bereich der Stadtberge von Salzburg ausreichend geeignete Lebensräume gibt. | Sowohl die Falter, als auch die Raupen führen eine sehr verborgene Lebensweise. Die Raupen bauen aus Seide und Sandkörnchen flache, biskottenförmige Gehäuse, die sie zum Schutz mit sich herum schleppen, und in die sie sich völlig zurück ziehen können. Mit diesen Gehäusen leben die Raupen in Ritzen oder unter Überhängen von nicht zu trockenen, moos- und flechtenbewachsenen Felsabbrüchen und Felsblöcken an warmen Stellen im lichten Laubwald oder am Waldrand. Als Nahrung dienen ihnen die Flechtenüberzüge auf den Felsen. Die Verpuppung erfolgt im Gehäuse, die Puppe schiebt sich vor dem Schlüpfen des Falters ein Stück aus dem Gehäuse hervor. Die Falter wurden im Freiland noch nicht gefunden, gezüchtete Tiere sind aber sehr flugunlustig und versuchen sich bei Störung sofort laufend unter Moos oder in Ritzen zu verstecken. Eine akute Bedrohung der Art ist in Salzburg trotz der wenigen Funde vermutlich nicht gegeben, da es im Bereich der Stadtberge von Salzburg ausreichend geeignete Lebensräume gibt. |