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==Das Wappen==
 
==Das Wappen==
Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der Familie Graf von Schernberg darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das 1736 errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul umgewandelt wurde.
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Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der Familie [[Graf von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Schon [[1193]] wurden die [[Herren von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
 
Schon [[1193]] wurden die [[Herren von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf.  
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Für Verdienste im [[Vor und nach der Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich von Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
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Für Verdienste im [[Vor und nach der Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich von Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird.
    
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.
 
Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen.
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Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
 
Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
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Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke Schwarzach und Wallnerau der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkrafwerke Kaprun AG]]), die Werksanlagen der SAG und der Firmen Color-Drack, Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), Tansporte Hettegger, die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma Spiluttini nach St. Johann im Pg. ab.
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Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke Schwarzach und Wallnerau der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der SAG und der Firmen Color-Drack, Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), Tansporte Hettegger, die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma Spiluttini nach St. Johann im Pg. ab.
    
Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
 
Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
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Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
 
Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
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Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie Wallnerfeld 1 – 8 (GSWB Salzburg) sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 (Heimat Österreich) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr 2001 wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr 2002 wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertiggestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr 2003 voll im Gange.
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Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie Wallnerfeld 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr 2001 wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr 2002 wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertiggestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr 2003 voll im Gange.
    
===Rathaus===
 
===Rathaus===
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Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
 
Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
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Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neugegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden Werfenweng, Pfarrwerfen, Bischofshofen, St. Johann, Goldegg und St. Veit angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit 1985 sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
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Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neugegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit 1985 sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
    
===Wegenetz===
 
===Wegenetz===
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Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
 
Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
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Der 28. Oktober 1999, an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
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Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
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Im Jahre 1976 ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der Kongregation der Barmherzigen Schwestern v. hl. Vinzenz v. Paul stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mill. S angekauft. Gleichzeitg entstand 1977 eine neue Aufbahrungshalle. 1984 wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr 1995 durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert.
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===Friedhof===
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Im Jahre 1976 ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mill. S angekauft. Gleichzeitg entstand 1977 eine neue Aufbahrungshalle. 1984 wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr 1995 durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert.
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Bis zum Jahre 1950 bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte 1951 eröffnet und in Betrieb genommen werden. 1959 wurde eine neue Hauptschule mit 6 Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand 1972 eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden.
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===Schulwesen===
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Bis zum Jahre 1950 bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte 1951 eröffnet und in Betrieb genommen werden. 1959 wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand 1972 eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden.
    
Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen.
 
Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen.
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===Sport- und Freizeiteinrichtungen===
 
Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz (1946 gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim (1968), überdachte Tribüne (1979), Sportheim (1981, Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut 1970, modernisiert 1993), Sport- und Festhalle (1975) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45 000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
 
Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz (1946 gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim (1968), überdachte Tribüne (1979), Sportheim (1981, Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut 1970, modernisiert 1993), Sport- und Festhalle (1975) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45 000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
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===Vereinsleben===
 
Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführtenVereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
 
Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführtenVereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
    
Salzlecker-Trachtenmusikkapelle; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; Sportfischerverein; Plattenwerferverein.
 
Salzlecker-Trachtenmusikkapelle; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; Sportfischerverein; Plattenwerferverein.
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===Raumordnung===
 
   
Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit 1972 Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde 1976 eine Bittschrift überreicht. Der Salzburger Landtag hat dann am 19.10.1982 einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit 1.1.1983 in Kraft.
 
Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit 1972 Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde 1976 eine Bittschrift überreicht. Der Salzburger Landtag hat dann am 19.10.1982 einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit 1.1.1983 in Kraft.
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Im Jahr 1997 wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom 13.8.1999 verordnet werden.
 
Im Jahr 1997 wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom 13.8.1999 verordnet werden.
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==Quellen==
    
[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Ort]]
 
[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Pongau]]

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