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[[Bild:Mozarts Geburtshaus.jpg|thumb|Mozarts Geburtshaus]]
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'''Mozarts Geburtshaus''' steht in der [[Getreidegasse]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
[[Bild:Mozarts Geburtshaus Universitaetsplatz.jpg|thumb|Mozarts Geburtshaus vom [[Universitätsplatz]] aus]]
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'''Mozarts Geburtshaus''' liegt in der [[Getreidegasse]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]].
      
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
Ihre Bekanntheit hat die Getreidegasse vor allem [[Wolfgang Amadeus Mozart]] zu verdanken, der hier [[1756]] im so genannten ''Hagenauerhaus'' (Getreidegasse 9) zur Welt kam.  Seit [[1880]] ist in seinem Geburtshaus ein Museum eingerichtet, das Touristen aus aller Welt anlockt.  
 
Ihre Bekanntheit hat die Getreidegasse vor allem [[Wolfgang Amadeus Mozart]] zu verdanken, der hier [[1756]] im so genannten ''Hagenauerhaus'' (Getreidegasse 9) zur Welt kam.  Seit [[1880]] ist in seinem Geburtshaus ein Museum eingerichtet, das Touristen aus aller Welt anlockt.  
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Zum Zeitpunkt von Mozarts Geburt war das Haus im Besitz der Familie [[Hagenauer]]. [[1846]] kaufte der Inhaber der [[Perlmoser Zementfabrik]], Angelo Saullich, das Gebäude. Seine Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]] erwarben dann [[1885]] von Saullich das Haus. Schließlich ging es [[1917]] in den Besitz der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die dann das Mozart-Museum eröffnete.
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Wie alle übrigen Häuser der Innenseite der Getreidegasse dürfte auch dieses im [[12. Jahrhundert]] auf dem Boden des [[Erzstift St. Peter|St. Petrischen]] Frauengartens errichtet worden sein. Die bekannte Reihe der Besitzer beginnt aber erst im Jahre 1372 mit Ott dem [[Käutzl]].
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==Quelle==
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Seit mindestens 1706 führte der Kaufmann Josef Martin [[Hagenauer]] hier eine Spezereiwarenhandlung, später erwarb er das Haus. Sein Sohn [[Lorenz Hagenauer]] (1732-1792) ging als Hausherr und väterlicher Freund der Familie Mozart in die Geschichte ein. Seine Tochter Franziska Pichler überließ Handlung und Haus im Jahr 1831 ihrem Buchhalter, der es aber schon 1838 an Ludwig Thury weiterverkaufte. 1846 kam als Gatte der Witwe Thurys der Kaufmann und Zementfabrikant [[Angelo Saullich]] in den Besitz. Nach dessen Tod kauften seine Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]] das Haus. 1912 übernahm Gustav Scio jun. das Geschäft und überließ im Jahr 1917 das Haus der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die seither Eigentümerin ist und das Mozart-Museum eröffnete.
* ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918,'' [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]], Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3
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==Quellen==
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* ''Kronland Salzburg, historische Fotografien von 1850 bis 1918,'' [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum]], Wolfram Morath (Hrsg.), 2000, ISBN 3-901014-68-3
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* Die Häuserchronik, sogenannte [[Adam Doppler|Doppler]]-Chronik, im [[Salzburger Landesarchiv]]. Mappe Nr. 240 betrifft das Mozarthaus (Mozarts Geburtshaus), Getreidegasse 9.
 
{{Haltestelle|Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz}}
 
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