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Klarstellung und richtige Zuordnung der Tätigkeiten in der NS-Zeit
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'''Georg Anton Pöch''' (* [[1895]] in Przemyśl, [[Galizien]]; † 15. Jänner 1970 in Surabaya, Indonesien) war ein österreichischer Arzt.
 
'''Georg Anton Pöch''' (* [[1895]] in Przemyśl, [[Galizien]]; † 15. Jänner 1970 in Surabaya, Indonesien) war ein österreichischer Arzt.
 
==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
Ab 1921/22 baute Pöch im Auftrag des Commonwealth Fund das Kindergesundheitswesen in Salzburg auf. Von [[1924]] bis [[1929]] leitete er die Muttergesundheitsfürsorge in Salzburg, danach bis [[1935]] in Eisenstadt. Ab [[1940]] leitete er beim [[Reichsgau Salzburg|Reichsstatthalter Salzburg]] die Unterabteilung IIIa (Gesundheitswesen und Leibesübungen) und das Dezernat IIa/2 für „Erb- und Rassenpflege“. Er war am Erbgesundheitsgericht Salzburg tätig und war dort für die administrativen Vorbereitungen der [[NS-Euthanasie]] mitverantwortlich.
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Ab 1921/22 baute Pöch im Auftrag des Commonwealth Fund das Kindergesundheitswesen in Salzburg auf. Von [[1924]] bis [[1929]] leitete er die Muttergesundheitsfürsorge in Salzburg, danach bis [[1935]] in Eisenstadt. Ab [[1940]] leitete er beim [[Reichsgau Salzburg|Reichsstatthalter Salzburg]] die Unterabteilung IIIa (Gesundheitswesen und Leibesübungen) und das Dezernat IIa/2 für „Erb- und Rassenpflege“ und war dort für die administrativen Vorbereitungen der [[NS-Euthanasie]] mitverantwortlich. Zudem war er auch am Erbgesundheitsgericht Salzburg tätig und damit in [[NS-Zwangssterilisation]]en verstrickt.  
    
Nach dem Ende der [[NS-Zeit]] flüchtete Pöch mit seiner Frau ins Ausland und landete in Indonesien, wo er eine Klinik betrieb.
 
Nach dem Ende der [[NS-Zeit]] flüchtete Pöch mit seiner Frau ins Ausland und landete in Indonesien, wo er eine Klinik betrieb.
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